Die Tiefen der Wälder

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Re: Die Tiefen der Wälder

Beitrag von Eleth am So Nov 03, 2013 7:58 pm

"Ich will nicht gegen dich kämpfen," erklärte Eleth. Aber vielleicht konnten sie noch voneinander lernen. Nun, es würde sich Zeigen. Aber die Keltin war sich nicht so sicher, dass ein Kampf bei Adrian nur zur Übung sein konnte.

Sie war ganz froh, dass der Blondling nach Lavia suchen würde. Er konnte sie besser einschätzen und würde sie dadurch sicher schneller finden. Sie wusste ja nichts davon, dass die beiden sie für eine Expertin in Sachen 'Überleben in der Wildnis' hielten.
Sie war eben damit aufgewachsen ihre Nahrung in der Natur zu finden und auch ohne viele Hilfsmittel zurecht zu kommen.
Nachdem sie die Steine in die Asche gelegt und noch etwas Holz darauf geschichtet hatte, hob sie mit Hilfe eines Holzstückes eine kleine Vertiefung aus und verkleidete sie mit einigen Blättern und ihrem Lederstück. Dann goss sie ein wenig Wasser aus ihrem Wasserschlauch hinein. Schließlich beförderte sie einige heiße Steine in das Loch und bereitete die Zutaten vor. Als das Ganze garte lehnte sie sich gegen den Stamm des nächsten Baumes und döste etwas vor sich hin. Ob einer der beiden vielleicht eine Tasse oder eine Schale dabei hatten? Wohl eher nicht... Folglich konnten sie nur die Einlagen des Eintopfes essen. Also dafür konnte sie nun wirklich nichts.
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Re: Die Tiefen der Wälder

Beitrag von Adrian am So Nov 10, 2013 10:46 am

Eleth beteuerte, dass sie nicht gegen den Hünen kämpfen wollte. Jetzt auf einmal? Vielleicht sollte ich sie wieder dorthin wünschen wo der Pfeffer wächst, hätte diesmal ja fast funktioniert. Dachte sich der Hüne grinsend, als er seiner Wege ging. Für ihn bedeutete die Beteuerung nichts. Immerhin war das nur ein Duell, ein Sportlicherwettstreit und keine >Ich schlag dein Gesicht in blutige Fetzen, bis deine Omi schreit!<-Aktion. Geiler Satz, den sollte ich mir patentieren lassen. dachte sich der Duellant und sein Grinsen verbreiterte sich. Na ja, jetzt würde er ohnehin erst mal Lavia finden müssen. Ob ich Eleth mitnehmen hätte sollen? Immerhin könnte sie dann wenigstens sehen wer hier der Badass im Ring ist.

Doch kaum war Adrian in der Nähe des Sees hörte er den Wasserfall. Da Adrian bereits mit dem schlimmsten rechnete trabte der Duellant los, auch wenn seine Muskeln ihm das krumm nahmen. Mit den Gedanken, dass er und nicht sein Körper Chef war quälte sich der Hüne weiter, ehe er es sah. Dann saß eine Gestallt auf dem Vorsprung... eine zierliche Gestallt. "Ernsthaft?" rief der Hüne mit seiner weitaus kräftigeren Stimme herauf. "Ich mach mir sorgen und du macht einen auf Kletteraffen?" Das war ja mal ziemlich Panne. Vor allem wenn Adrian an Lavias vergangene Erlebnisse mit Gevatter Gravitation dachte. Sicher fällt sie gleich in den See und ich kann mich als Rettungsschwimmer versuchen. Doch das Winken ließ ihn böses erahnen. [i]Nicht schon wieder![i] Kam es dem Hünen, doch wusste er von seiner Position aus nicht wie er der Elfin helfen konnte. Der See war zu flach um Lavia herunter springen zu lassen und was hinter der Ehebung lag wusste der Hüne nicht. "WHAAAA!" schrie der Hüne so laut er konnte als er auf den Hang zurannte und einen Satz machte. Mit etwas Geschick schaffte er es sogar sich an einer Wurzel festzuhalten. Er rammte seine Hände bestmöglich in den steinigen Hang und versuchte heraufzuklettern. Dass sich Adrian dabei dutzende Kratzer holte interssierte ihn nicht. Das er viel zu Schwer für ein so loses Konstrukt aus Erde und Stein war schon eher. Kaum war Adrian auf etwa 2 Schritt Höhe rutschte er nämlich ab, riss sich weiter die Finger auf und fiel letztendlich auf den Rücken, der knirschend Protestierte. "Sobald ich vor meinen Schöpfer getreten bin, werde ich ihn für solche Gemeinheiten zwischen die Beine treten!" schwor sich Adrian, als er sich umständlich erhob. Sein Kopf hatte durch den Aufprall auch etwas abbekommen, aber das etwaige Beulen waren gerade nebensächlich. Also riss Adrian die Arme vor seinen muskulösen Körper. Die Höhe war nicht gerade wenig, aber man musste es versuchen. "SPRING!"

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Re: Die Tiefen der Wälder

Beitrag von Lavia am So Nov 10, 2013 12:53 pm

Scheinbar hörrte Adrian das kleine Elfenmädchen nicht. Oder verstand sie falsch? Auf jeden Fall versuchte er jetzt mit aller Kraft an den Felsvorspüngen hinauf zu klettern. Dabei würde er sich doch sicherlich nur verletzen. Ob er etwa nicht wusste, dass es einen Weg um den Wasserfall gab? "Adrian warte! Ich komme zu dir herunter!", rief sie zu dem Hünen herunter, der sich gerade verausgabte. Natürlich musste er dann auch noch wirklich abrutschen und herunterfallen. Von dort oben schwer zu erkennen, ob der Sturz hart war, aber allzu hoch konnte ja noch nicht in der kurzen Zeit gekommen sein. Lavia zuckte zusammen als sie sah wie er fiel. "Hast du dir weh getan?!" Half nichts, er verstand sie scheinbar nicht, rappelte sich aber wieder nach kurzer Zeit auf. Alles war anscheind in Ordnung. Doch dann verstand Lavia Adrians Worte, da gerade der Wind günstig stand. Er forderte sie zum Springen auf. Auf gar keinen Fall, den Sturz würde sich doch niemals heil überstehen. Ihre Blicke gingen entlang der Felswand wobei sie sich nach vorne beugte. Ein Schwindelgefühl überkam sie und sie stolperte wieder ein bis zwei Schritte zurück. Die Idee war jedenfalls nicht sehr gut. "Komm mein kleiner Freund, ich stelle dir mal Jemanden vor."
, beugte sie sich zu ihrem immernoch namenlosen Begleiter herunter. Dieser stand jetzt auf seinen Hinterbeinen und hörte ihren Worte genau zu. Dann machte dieser eine schnelle Bewegungen und huschte über Lavias Arm, welchen sie herunter hielt. "Iieeks!", quitschte sie laut, wobei sie schon außerhalb von Adrians Sichtfeld war. Jetzt flitzte er hinauf zu ihren Schultern und rannte dort einmal nach links und wieder nach rechts. Dort verweilte er jetzt und putzte sich kurz. Dort fühlte sich der kleine Freund scheinbar wohl. "Hihi, na denn wollen wir mal.", lächelte sie das Eichhörnchen und fing an die ersten Schritte geen Abstieg zu laufen.
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Re: Die Tiefen der Wälder

Beitrag von Eleth am Do Nov 14, 2013 9:24 pm

Eleth begann sich zu fragen wie lange ein großer Kerl wie Adrian nur brauchte um eine kleine Halbelfe zu finden. Vielleicht hätte sie doch lieber selbst nach der Kleinen gesucht. Sie sah nach dem Essen und beschloss die Flüssigkeit soweit ausdampen zu lassen, dass man das Ganze auch gut aus einem Blatt oder dergleichen essen konnte. Folglich brauchte sie mehr heiße Steine, welche sie auch gleich vorbereitete.

Ein Knacken in ihrem Rücken ließ sie innehalten, doch da sie nichts weiteres hörte machte sie erstmal weiter. Zweige konnten auchmal durch Wind oder ein Tier brechen. Dennoch blieb sie aufmerksam und wurde sich bald bewusst, dass da ein Mensch sein musste. Er war nun vorsichtiger und verursachte kein weiteres Geräusch, dennoch war sie sich ziemlich sicher.
Hoffentlich kamen Lavia und Adrian bald zurück. Vielleicht ließe sich ein möglicher Kampf dadurch verhindern, dass sie nicht allein hier war. Unauffällig sah sie sich um und versuchte heraus zu finden, wo die Person sich ungefähr aufhielt. Eine schwache Bewegung einiger Zweige ließ sie die ungefähre Richtung feststellen. Die Person war gut und vermutlich in den Wäldern zuhause. Immerhin brachte sie es fertig keinen weiteren Zweig zum brechen zu bringen.
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Re: Die Tiefen der Wälder

Beitrag von Adrian am Do Nov 21, 2013 2:54 pm

Adrian sah herauf, doch Lavia weigerte sich zu springen. Scheiß Angsthase! Kam es dem Hünen, welcher angestrengt überlegte wie er die kleine Prinzession retten konnte. Warte mal... Adrian machte einige Schritte zurück und blickte herauf. Angenommen da oben ist etwas was sie Fressen will... warum hat es sie dann nicht schon längst angegriffen? Und Adrian kam die Erleuchtung. Weil sie nie in Gefahr war! Das konnte doch nicht wahr sein, oder? Hatte da etwa sein Beschützerinstinkt durchgedreht, oder war er einfach automatisch davon ausgegangen, dass Lavia in Problemen steckte? Wahrscheinlich beides!
Jedenfalls verschwand Lavia für seine Augen und er musste einsehen erst mal nichts tun zu können.  Ich hätte mir bei der Aktion das Genick brechen können. Kam es den Hünen als er die sichtbaren Spuren seines fehlgeschlagenen Aufstiegs sah. Er brauchte definitiv mal eine Pause.

Doch noch ehe es so weit kam hörte er schon etwas. Schreiend kam ein Mann aus dem Unterholz und Adrian reagierte instinktiv. Er duckte sich vor den Hieb weg, welcher sein Gegner mit einem Schwert ausgeführt hatte. Es dauerte noch etwas, ehe der Adelige wirklich verstand was hier soeben abging, doch sein Körper reagierte glücklicherweise auch ohne sein etwas langsames Hirn.
Noch während sein Gegner einen zweiten Hieb von oben nach unten vollführen wollte sprang Adrian auf die Seite und zeitglich suchte seine Faust die Nase des Gegners.
Treffer! Der Fremde taumelte benommen ein zwei Schritte zurück, Zeit die Adrian nutzte um sich zu orientieren. „Hey, bist du nicht der Assi von von gestern?“ fragte Adrian, als er den Banditen wieder erkannte. Das letzte mal hatte der Typ mit so einer Pfeife zusammen gearbeitet, die schreiend vor dem Hünen weggerannt war. Mal ganz davon abgesehen das der Kerl noch den halben Wald abfackeln wollte und Kämpfte wie die letzte feige Sau auf dem Planeten Pussy. Zwar stürmte der Kerl wieder schreiend auf Adrian ein, doch der Duellant erfreute sich diesmal sogar halbwegs guter Ausdauer, nicht wie das letzte mal als er ewig gerannt war. So duckte sich der Adeliege mal wieder vor der Klinge weg um in den Vollkontakt zu gehen. Zwar hatte Adrian seine Handschuhe nicht an, aber das hielt ihn nicht davon ab dem Kerl von unten einen Hieb gegen den Kiefer zu führen. Ein lautes Knacken erklang als Adrians abgehärteter Handrücken den vergleichsweisen weichen Kiefer traf. Sofort ließ sein Gegner die Waffer fallen und es war dem Hünen möglich seinen Kopf vor zu reisen um damit die Stirn seines Gegners zu treffen. Dieser verlor durch den brachialen Schlag das Gleichgewicht und fiel. „So und nun erklärst du mir was der Scheiß soll, oder ich brech dir die Beine!“ schrie Adrian den Kerl an. Das er ihm soeben den Kiefer gebrochen hat, was das verwenden von Sprache unmöglich macht ignorierte der Hüne in seinem Adrenalinrausch einfach mal. Wieso war es klar, dass er bei der suche nach Lavia in Schwierkeiten geriet? Na ja egal, erst mal auf den Kerl zugehen und ihm an den Kragen packen um ihn zu Zeigen wie ausweglos seine Lage war.
Doch der Mann wollte trotz allem nicht aufgeben. Zu spät sah der Hüne die Klinge, die sein Gegner  im linken Ärmel versteckt haben musste und mit der er nun zu schlug. Ein lautes, metallisches Klingen war zu hören und die Wucht des Schlages drückte Adrians Arm auf die Seite. Das sein Gegner sich unter diesen Schmerzen überhaupt noch wehren konnte, sicher stand er unter den Einflüssen von irgendwelchen Rauschmitteln. Der Hüne hatte zwar das Glück, dass seine Panzerung ihn vor schlimmeres bewahrte, dennoch musste er auf Nummer sicher gehen nicht mehr angegriffen zu werden. In einer schnellen Bewegung ging der Adelige in die Aufrechte und machte einen Schritt nach vorne um besser Treten zu können. Er Bezweifelte, dass das den Räuber töten würde, immerhin hatte er nicht mit voller Wucht zugetreten, doch sicher würde es reichen um den Kerl auszuknocken. "Was für eine Scheiße."

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Re: Die Tiefen der Wälder

Beitrag von Lavia am Sa Nov 23, 2013 3:20 pm

Während Lavia mit ihrem neuen Freund auf der Schulter weiter von Berg herabstieg hörte sie laute Männerschreie. Was war da los? Kurz hielt sie ihr Ohr in Richtung des Geschehens, da war auch Adrians Stimme zu hören. "Schnell!", sprach sie zu dem Eichhörnchen, "Ich glaube, mein Freund braucht Hilfe!". Jetzt nahm sie ihre Beine in die Hand und flitzte schneller den Weg entlang, hoffentlich ging es Adrian gut. Vorbei an dichten Büschen und immer wieder kleine Sprünge über Wurzeln, welche aus dem Boden wuchsen, musste Lavia überwinden. Alles deutete auf einen Kampf hin, die kleine Halbelfe musste sich beeilen. Kurz bevor sie um die letzte Kurve um den Berg herum bog, konnte sie schon sehen wie Adrian, Jemand gezielt niederschlug. "Adrian! Ist alles...!" Doch mehr konnte sie nicht mehr herausbringen. Denn in der Panik übersah sie eine weitere Wurzel aus dem Erdreich, an der sie jetzt mit dem Fuß hängen blieb und sich gekonnt auf die Nase legte. Ein Stück schliff sie am Boden, rappelte sich dann aber wieder zügig auf. Weiter schnellen Schrittes zu Adrian, rannte sie fast in ihn hinein. "Geht es dir gut?! Ist alles in Ordnung?!", krallte sie sich an ihm fest und sah dabei panisch fragend an ihm hoch. Kurz ging ihr Blick auf den am Boden Liegenden. "Ist das nicht einer der Banditen von gestern?", fragte Lavia als sie das Gesicht wiedererkannte, welches jetzt nicht mehr ganz so frisch aussah wie sicherlich vorher.
Insgeheim hatte Adrian sie aber erneut vor einer Gefahr bewahrt, denn wäre Adrian zu dem Zeitpunkt nicht da gewesen, wäre der Bandit sicherlich auf Lavia losgegangen und hätte sie überwältigt, wenn sie vorbei gekommen wäre. Eleth hatte sie allein gelassen, also hätte ihr auch keiner zur Hilfe kommen können und das Lager war viel zu weit weg als das man hätte Schreie hören können.
Während sich die aufgeregte Elfin an Adrian festkrallte, schoss ihr Begleiter in schnellem Tempo über Adrians Schulter und landete neben ihm auf dem Boden, wobei scheinbar fragende Blicke von ihm ausgingen.
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Re: Die Tiefen der Wälder

Beitrag von Eleth am So Nov 24, 2013 9:10 pm

Schließlich hatte die Keltin genug beobachtet und sich genug beobachten lassen. So zu hocken und genau zu wissen, dass da jemand rüber starrte war irgendwie... nicht so toll.
"He ihr da!" rief sie schließlich und stand auf. "Wenn ihr was von mir wollt, dann kommt raus! Ich habs nicht so gern, wenn man mich so anstarrt und ich nicht zurückstarren kann."
Ein Rascheln und leises Knacken verriet ihr, dass der Beobachter sich ertappt fühlte.
"Na was ist?" wollte er sich jetzt einfach aus dem Staub machen? Das kam mal so gar nicht in Frage! Rasch schlug sie sich durch einen Strauch und wich einigen tiefhängenden Zweigen aus. Weiteres Rascheln und Knacken verriet ihr, dass der Kerl sich wirklich aus dem Staub machen wollte!
"Was soll das?" fragte sie laut und beschleunigte ihren Schritt. Er war nicht weit voraus und sie konnte ihn sicher noch einholen. Plötzlich krachte es und dann hörte sie einen halblauten Schrei. Sie beeilte sich noch etwas mehr, war dabei aber auch besonders wachsam. Scheinbar war der Beobachter gestürzt.
"Holla!" Sie wäre beinahe auf den Knaben getreten, der da am Boden lag und sich um sein Bein wand. Er schien gestürzt zu sein und hatte sich wohl am Bein verletzt.
Sein Haar stand in struppigen Büscheln vom Kopf ab und sah aus als habe es seit Jahren keinen Kamm gesehen. Es war schwarz und auch der Rest an dem Knaben sah nicht gerade hell aus. Ein dampfendes Bad täte dem sicher gut, dachte Eleth.
"Warum hast du mich beobachtet?" wollte sie wissen und beäugte den kleinen Kerl. Seine 'Kleidung', falls man das Wort dafür noch gebrauchen konnte sah nicht gerade sauber oder neu aus und mager war er auch.
"Hast du etwa gerochen, dass ich etwas gekocht habe?" fragte sie und deutete die bewegung seines Kopfes als Nicken. Die Keltin musste lächeln und hielt dem Kerlchen eine Hand hin. Sicher war er nicht älter als Acht und außer das er schon länger im Wald lebte hatte er nicht viel Ahnung wie man sich gut versorgen konnte.
"Komm mit, du kannst etwas davon ab haben. Dann bekommt eben Adrian etwas weniger, dass wird ihm auch nicht schaden." Zaghaft griff der Junge nach der dargebotenen Hand und ließ sich aufhelfen. Scheu sah er mit seinen Rehaugen zu der Keltin auf. Eleth erkannte einen ihres Volkes in ihm und vielleicht war das der Grund warum sie gleich dazu bereit war ihm zu helfen.
Hinkend und hüpfend, mit einem Arm von Eleth gestützt arbeitete er sich zu dem kleinen Lager vor. Die Keltin setzte das Kerlchen ans Feuer und er verzog das Gesicht vor Schmerzen, als er das Bein von sich streckte. Hoffentlich war da nichts gebrochen... Aber ihrer Erfahrung nach tat eine richtige Prellung mehr weh als ein Bruch im ersten Moment.
In einer Blattschale reichte sie ihm etwas vom Krabbenfleisch und dem Gemüse. Gierig begann der Junge zu essen und verschluckte sich beinahe. Dazu bot sie ihm noch ein Stück Brot aus ihrer Tasche an. Er dankte ihr nickend und kaute hungrig auch dieses.
"Was machst du hier so allein im Wald?" fragte sie und überlegte woher er wohl kam. Die Straße war schließlich ein ganzes Stück entfernt und auch bis man zu einem Dorf kam würde man noch einige Zeit wandern müssen.
Hörte sie da Schreie oder Rufe? Sie reckte sich und lauschte, doch dann war es wieder still. "Hast du das auch gehört?" fragte sie, doch der Junge schüttelte nur den Kopf und aß weiter.
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Re: Die Tiefen der Wälder

Beitrag von Adrian am Mo Nov 25, 2013 7:32 pm

Kaum war Adrian den Typen los geworden (oder hatte ihn zumindest KO gehauen) kam auch schon die Kavallerie an... oder nur Lavia, wie man es nehmen wollte. Diese fing auch gleich mal wieder an sofort Panik zu schieben. Was hat sie denn? War doch nur einer. Dachte sich der Adelige so gar nicht Arrogant während er auf einmal was kleines Elfisches an seinem Mantel hängen hatte. „Hast du schon mal den Spruch gehört die besten sterben Jung?“ fragte Adrian und ein siegessicheres Lächeln schob sich auf seine Lippen. „Aber die allerbesten Leben ewig.“ Yeah, alle 24 Stunden einen Badassspruch bringen, damit mein Hirn nichts explodiert abgehakt Allerdings fiel irgendwann selbst Adrian auf, dass die Aussage absolut schwammig war. „Klar geht’s mir gut, war ja nur einer.“ Doch Lavia beschäftigte sich schon längst mit den Banditen. Sie hätte sich auch gerne etwas länger sorgen um mich machen können. Dachte sich Adrian leicht geknickt, allerdings ließ er sich davon nicht die Laune verhageln. „Sieht so aus. Die Sau wollte mich überraschen und abstechen, aber dem hab ich bedient!“ kam es von Adrian und er nickte zur bestätigung. Erst dann besah er sich Lavia. Sah die Alte nicht mal weniger... ramponiert aus? Selbst Adrian, der eben ein Duell auf Leben und Tod hatte war mit weniger Schrammen hier angetrabt gekommen als sie. „Und du hast eine Legion von den Typen erlegt?“ witzelde der Hüne und deutete auf einen Unterarm, der leicht blutete. Bei all den Dreck den die Elfin schon wieder an hatte rechnete der Hüne damit, dass die Elfin nur wieder von Gevatter Gravitation eingeholt wurde, also nichts unübliches.
Doch was war jetzt mit dem Banditen? Und was war das für ein Tier, das Lavia da soeben über die Schulter huschte. „Nicht bewegen, du hast da eine Ladung Proteine auf deiner Schulter.“ Hatte Fleisch überhaupt Proteine, oder waren das nur Maden? Scheiß drauf, ich bin doch kein Ernährungsexperte. Aber schon rannte das Vieh herum und damit außerhalb von Adrians Blickfeld. Egal, soll sich die Survivaltusse um das Essen kümmern! Dachte sich der Hüne als er zu den Banditen sah. „Den können wir aber nicht so einfach liegen lassen.“ Sicher hatte der Kerl seine Lektion gelernt und nun war er keine Gefahr mehr. Dennoch wäre es falsch einen bewusstlosen Menschen einfach irgendwo in einem gefährlichen Wald liegen zu lassen. Das käme Mord gleich. Scheiße, darüber hatte ich gar nicht nachgedacht! Kam es den Hünen als er an den Mann mit all seinen gebrechen herunter sah. „Wir nehmen ihn mit zum Lager. Vielleicht ist er ja jetzt etwas netter.“ Meinte Adrian und löste Lavias griff. Zuerst bückte er sich aber nach dem Schwert und der Hülle, welche er von dem Gürtel des Mannes entfernte um beides Lavia in die Hand zu drücken. „Hier, am besten du behältst das erst mal.“ Klar hatte Lavia keine Ahnung wie man damit umging, aber erstens war Adrian auch nicht geübt darin und zweitens konnte sich Lavia so wenigstens irgendwie verteidigen. Also den Banditen um die Schulter geworfen, kurz darüber geflucht wie Fett der Kerl trotz seines Normalgewichtes war und ab zum Lager.

Dort sah Adrian allerdings schon von weitem eine neue Überraschung. Ein Kind?! Gar nicht drüber Nachdenken, wenn du ihn nicht ansprichst verschwindet er viellleicht! Also ging Adrian einfach schweigend auf das Lager zu und legte den Bewustlosen Banditen unweit der Feuerstelle ab. Dann setzte sich der Hüne so hin, dass er den Mann gut im Blick hatte. „Und Eleth, irgendetwas interessantes passiert als ich weg war?“ kam es absolut lakonisch von dem Hünen, der einfach mal überging, dass da eben ein Kind an seinem Lager saß und das Essen der Gruppev erschlang. Bitte sag nein! Doch scheinbar hatte sie auch so ihr Abenteuer gehabt.

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Re: Die Tiefen der Wälder

Beitrag von Lavia am Sa Nov 30, 2013 11:21 am

Kurze Zeit nachdem Lavia sich an Adrian krallte, entgegnete dieser, dass es ihm gut ginge. Ein Glück. Wenn auch wieder einmal ein wenig überdeutlich. Zumindest war sie schonmal erleichtert aber was war mit dem Typen, der am Boden lag? Erstmal unwichtig. Viel wichtiger war es, dass Lavia in gar keiner Weise darüber erfreut war, wie Adrian ihren neuen Begleiter als 'Futter' ansah. "Hey nein! Das ist mein neuer kleiner Freund, stimmt's?", wobei sie sich zu dem kleinen Tierrchen herunter beugte und ihre Hand ihm entgegenhielt. Darauf rannte dieser ein kurzer Stück, kam wieder zurück und stand jetzt einige Meter von Lavia entfernt. "Komm zurück, wo willst du denn hin...ich hab ja noch gar keinen Namen für dich...ich nenne dich...Jacky...Komm her Jacky!", überlegte sie erst bei der Namensgebung und versuchte dann sich den Kleinen herbeizurufen. Tatsächlich kam der daraufhin wieder angelaufen. "Gefällt dir der Name? Jacky? Huch, nicht so wild.", Sie beugte sich erneut herunter und sprach mit dem Eichhörnchen, welches daraufhin ganz stürmisch um ihre Hand flitze, wobei sie kicherte. Scheinbar fand es gefallen an dem Namen. "So und wer ist jetzt der große Kerl da?" Jacky setzte sich neben Adrian und schaute diesen jetzt neugierig an.
Ja Lavia hatte wirklich ein paar Schrammen von ihrem Sturz abbekommen, was sie noch garnicht bemerkt hatte. Sie schaute unter ihren rechten Unteram, mit dem sie sich abgefangen hatte. "Stimmt, du hast recht, halb so wild, mir ging es schon weitaus schlimmer.", scherzte sie.
Ach da war ja noch was, was war mit dem Verletzten. Adrian hob sein Schwert und die dazugehörige Scheide auf und gab es Lavia in die Hand, die ihn nur fragend anschaute. Das Gewicht des Schwertes riss sie auch ersteinmal zu Boden, auch wenn es nur ein Einhänder war, doch die dünnen Ärmchen hielten es einfach nicht sofort in der Luft. "Hu...schwer." "Pass auf womit du mit dem Ding hinschlägst!" Beinahe hätte sie Jacky erwischt. "Adrian, hilf mir mal." , doch die Hilfe brauchte sie garnicht. Mit beiden Händen griff sie noch einmal fest zu hielt es jetzt gerade in der Luft, wenn auch wackelig. Nach kurzer Zeit verlor sie wieder das Gleichgewicht und es fiel zu Boden. Das Ende vom Lied, sie schliff das Schwert mit der Spitze auf dem Boden hinter sich her und die Scheide befestigte sie an einer Lasche an ihrer Hose. Vielleicht würde Adrian ihr ja noch was beibringen in Sachen Schwertführung.
Nach einiger Zeit hinter Adrian her, der den Banditen schleppte, kamen die Beiden wieder im Lager an. Dort sah Lavia den Neuankömmling. "Hallo Eleth...und wer bist du?", fragte sie wobei sie direkt auf das Kind zuging. Ihren Ballast legte sie vorher an einem Baumstumpf ab. Jacky erkundete erst einmal das Lager und flitze dabei zwischen der Feuerstelle und Eleth umher.
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Re: Die Tiefen der Wälder

Beitrag von Eleth am Sa Nov 30, 2013 9:22 pm

Endlich kehrte Auch Adrian zurück. Scheinbar hatte er Lavia gefunden und zusätzlich noch einen bewusstlosen mitgebracht.
"Nein, nichts besonderes, alles in bester Ordnung," grinste Eleth zu Adrians Frage und beobachtete das kleine Wuseltier.
"Hallo Lavia, wo warst du denn? Du warst auf einmal verschwunden und ich konnte dich nicht finden." Sie erkannte das dieses Tierchen ein Eichhörnchen war. "Hast du den kleinen Kerl aufgelesen?" fragte sie und sah zu wie das Tier an den Füßen des Jungen schnupperte.
"Sag mal Lavia, du hast doch etwas von Heilen und so gesagt?" Es viel ihr schwer danach zu fragen, aber der Junge musste wieder laufen können. Ansonsten würde er hier sicher verhungern oder in die Hände von Räubern oder anderem Gesindel kommen. "Könntest du dir vielleicht mal das Bein von Glen ansehen?"

Der Junge sah etwas schüchtern zu Adrian, zwar hatte Eleth im erklärt, dass der große Kerl keine Gefahr war... Aber da war er sich nicht so sicher. Schließlich war er wirklich groß und irgendwie unheimlich. Die Frau hingegen gefiel ihm, obwohl sie ein Schwert hinter sich her zog. Immerhin hatte ein Eichhörnchen auf ihrer Schulter gesessen! Aus eigener Erfahrung wusste sie, dass Tiere schneller als Menschen erkannten, wer ihnen etwas antun wollte.

"Möchtest du auch etwas essen?" fragte sie Adrian und deutete auf bereitliegende Blätter und anschließend auf das Krabbenfleisch und das Gemüse im improvisierten Topf. "Es sollte noch für uns reichen, auch wenn Geln schon etwas davon gegessen hat."
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Re: Die Tiefen der Wälder

Beitrag von Adrian am Mi Dez 11, 2013 1:03 pm

Also doch nichts zu futtern. Lavia schien das Stück Fleisch auf zwei Beinen lieb gewonnen zu haben und fuhr den Hünen sofort an, als er über das wandelnde Minischnitzel redete. Das Jacky ein schlechter Name war kommentierte Adrian auch nicht. Er würde es ja eher Frischfleisch nennen, oder Betty. Ja Betty war toll! Passte zwar eher zu einer Kuh, aber das lief auf das selbe Hinaus, nur da war mehr drann... wieso dachte Adrian gerade nur ans Essen? Ach ja, Minischnitzel vor der Nase und so.
Wenigstens ging es Lavia trotz einiger Kratzer gut, dass war beruhigend, vor allem wenn man bedachte dass sie diese Wunden eigentlich sofort heilen können müsste. Man, ich hätte so was brauchen können als ich die Grippe hatte!
Doch der Hüne hatte eine viel schwierigere Last als die Elfin, welche gleich mal um Hilfe rief. „Nix da, du musst ohnehin lernen dich zu wehren. Zumindest so lange bis ich da bin.“ Okay etwas hart, aber es half ja nichts, Lavia brachte sich regelmäßig in Schwierigkeiten, da zumindest eine Waffe halten und damit blocken zu können wäre sicher ein Vorteil. Vielleicht sollte er Eleth um Lehrstunden für die Halbelfin bitten. Er selbst konnte damit kaum umgehen, klar er würde damit kloppen können, aber mehr als ein Gefuchtel, dass man eben so gut mit einer Eisenstange machen können würde es nicht werden. Adrian hatte seinen eigenen Stil und dieser baute nun mal darauf auf  unkonventionell zu sein und seinen Gegner mit einer Mischung aus defensiven Bewegungen und Nasenbrüchen zu verwirren.

So war es Adrian auch recht als Lavia sich um das Kindchen kümmerte und er sich mit Eleth unterhalten konnte. War immernoch eine grässliche Schreckschraube die Alte, aber gut da konnte er nichts gegen machen. „Im Moment habe ich andere Sorgen.“ meinte Adrian mit hinblick auf den Räuber. Er hatte immernoch ein schlechtes Gewissen den Mann einfach zurück zu lassen, andererseits war er eine Gefahr. Blöd wenn man bei Knochenbrüchen nicht zimperlich war aber das töten vermeiden wollte. Örrgh war da ein anderes Thema gewesen, er wollte Lavia schreckliches Antun und Adrian hatte ihn mehr oder minder aus Notwehr gekillt. Der Typ hingegen lag gerade bewustlos an einem Feuer und auch wenn es Adrian ein leichtes Gewesen wäre ihn mit einem Tritt den Kehlkopf zu zerquetschen wollte er das nicht machen. Ein Gewissen ist voll nicht Badass!
„Unseren Freund hier zum Beispiel, ist ein Räuber.“ erklärte Adrian kurz wer den so sein neues Anhängsel ist. „Wir sollten ihn ins nächste Dorf bringen, damit er dort seiner gerechten Strafe zugeführt werden kann.“ Was meist den Tot beinhaltete. Dann aber wäre Adrian nicht dafür verantwortlich und wahrscheinlich wäre es auch um so einiges humaner. Jedenfalls besser als von irgendetwas gefressen zu werden. „Und dein neuer Freund? Was hat er ausgefressen?“ fragte Adrian in hinblick auf Glen. „Meine Fresse ist das abgefuckt.“ Kam es dann doch nach einiger Zeit von dem Adleigen und er ließ sich auf den Rücken fallen um in den Himmel zu sehen. Ich hätte einfach Akzeptieren sollen dass mir keiner gewachsen ist und mir eine süße kleine als Mutter meiner Kinder raussuchen sollen. Andererseits wäre es etwas früh um sich in den Ruhestand zu versetzen. Zudem dass Adrian es irgendwie liebte sich in einen Kampf mit einen Gegner zu stürzen. Die Überraschungen, Paraden und Konter, immer ein anderer Kampfstil und andere Bewaffnungen. Es war interessant und aufregend. Dennoch hatte die Gruppe innerhalb von gefühlten 5 Minuten 3 Personen als Zuwachs bekommen. Ein Kind, ein Bandit und ein Minischnitzel. Was für eine überaus praktische Erweiterung! Zumindest der letzte, der ist so was wie eine wandelnde Provianteinheit.

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Re: Die Tiefen der Wälder

Beitrag von Lavia am Sa Dez 14, 2013 11:38 am

Nachdem Eleth ihr erklärte, dass der Neuankömmling Glen hieß, wusste sie zumindest schon einmal den Namen, wenigstens ein wenig des Ungewissen wurde also aufgedeckt. Lavia nickte nur, als sie auf das scheinbar geprellte Bein hingewiesen wurde. "Ich werde sehen was ich machen kann.", gab sie leicht verunsichert von sich. Dazu kniete sie sich neben das Bein und hielt ihre beiden Hände über die Quelle des Schmerzes. Wenn es ein Bruch gewesen wäre, hätte sie mit Sicherheit nicht mit Erfolg sagen können, ob ihr der Zauber gelingt. Hierbei allerdings sollte ein schmerzlindernder Heilzauber reichen. Unter ihren Handflächen erschien ein seichtes Licht und es sah aus als würde sie in der Luft über das Bein streicheln. Dabei schloss sie ihre Augen und konzentrierte sich. Doch übernahm sie sich scheinbar dabei. Denn einige Schweißperlen liefen schon an ihrer Stirn herunter. Die kleine Elfe war geschwächt gewesen von der ganzen Rennerei. Eine Schmerzlinderung war ihr nicht genug gewesen und sie versuchte gleich das Bein komplett zu heilen. Einige Schürfwunden, welche ebenfalls am Bein waren verschwanden. Doch im Endeffekt konnte sie doch nur der Schmerz betäuben. Die Heilerin öffnete ihre Augen wieder und sackte kurz zusammen. "Tut mir Leid, mir fehlt die Kraft", gab sie erschöpft von sich. In dem Gedanken, dem kleinen Jungen garnicht geholfen zu haben, fühlte sich Lavia erst ziemlich unwohl. Als dieser dann aber mit einem Mal aufstand als wäre nichts gewesen, wusste sie, dass zumindest ein Teilerfolg vorhanden gewesen war. Sie lächelte den Jungen an und nickte kurz, "...gern geschehen..."
Ihre Blicke gingen durch das Lager. Eleth hatte scheinbar sich an dem Krebsfleisch versucht in Sachen kochen. "Ist das von den Krebsen am See?...ich...ich glaube ich möchte mal probieren...", erklärte sie verunsichert und deutete dabei auf das Fleisch. Vielleicht könnten Eleths Kochkünste sie ja überzeugen. Adrian schien von all dem scheinbar ziemlich gelangweilt zu sein. Jedenfalls konnte man das aus seinem desinteressierten Verhalten erkennen. "Adrian? Was machen wir jetzt mit dem armen Kerl von See?", wollte sie sich erkundigen, um ein wenig Gesprächststoff zu entwickeln. Außerdem war da ja auch noch die Geschichte mit dem Schwert. Von sich selbst würde Lavia sicherlich nicht lernen, wie man sich zur Wehr setzt.
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Re: Die Tiefen der Wälder

Beitrag von Eleth am Sa Dez 28, 2013 4:25 pm

Eleth war erstaunt, wie rasch Glen schon wieder aufsprang und bekam dadurch fast nicht mit, was Adrian für Sorgen hatte. Aber was ging es sie eigentlich an, dass er so einen Kerl angeschleppt hatte?
"Sicher sollten wir das tun," murmelte sie, als der Blonde meinte sie sollten ihn ins nächste Dorf bringen. Wenn er denn wirklich ein Räuber war, hatte man im Dorf sicher schon von ihm erfahren. Schließlich lag es gar nicht so weit weg.
"Glen hat gar nichts ausgefressen, er hatte nur hunger. - Soweit ich das verstanden habe, gab es einen Überfall auf den Hof seiner Eltern."

Dann fragte Lavia nach der Mahlzeit und die Keltin nickte zustimment: "Ja, das habe ich aus den Krebsen und dem Gemüse zubereitet." Dann beförderte sie etwas davon in eine Blätterschale und reichte es der Heilerin.

"Du begleitest uns am besten bis zum Dorf, sicher findet sich dort jemand bei dem du bleiben kannst." erklärte sie dem Jungen. "Wir können dich nicht mitnehmen."
Sie war sich sicher, das es besser wäre, wenn der Junge sicher in einem Dorf untergebracht werden könnte.
Nachdem sie Lavia mit etwas zu essen versorgt hatte und Adrian ja anderes zu tun gedachte, nahm sie sich auch selbst und aß ein wenig. Dabei hielt sie sich vor allem an das Gemüse.
Das Adrian den Mann hier her gebracht hatte verriet ihr doch so einiges über ihn. Er war scheinbar ein Draufschläger, dennoch wollte er den Kerl nicht hilflos am See zurück lassen.
"Wenn ich mich nicht verschätze, liegt das nächste Dorf gar nicht so weit weg. Wir werden sicher nur etwas über eine Stunde brauchen um es zu erreichen."
Vorausgesetzt, das Dorf existierte noch und war nicht ausgeraubt worden. Hier in den Wäldern konnte man sich da nicht ganz so sicher sein. Auch wenn die Dörfer eher selten Ziel irgendwelcher Räuber waren. Um dort etwas nützliches finden zu können waren die Leute dort einfach zu arm.
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Re: Die Tiefen der Wälder

Beitrag von Adrian am Do Jan 02, 2014 5:40 pm

Eleth hörte sich nicht all zu begeistert an, als es um den Banditen ging, wenigstens murmelte sie ihre Zustimmung. Ich wäre auch sauer wenn mir jemand ein Schwerverbrecher ans Lagerfeuer holt. Andererseits hatte sie selbst ihr Anhängsel gefunden und war damit schon mal raus, wenn es um das Motzen ging. Wenigstens war das nächste Dorf nicht weit und Adrian konnte den Typen los werden. Er hatte nicht sonderlich viel Lust über Tage hinweg den Aufpasser für so einen Spielen zu müssen.
Der Part über Glen weckte allerdings Adrians Interesse. „Ein Überfall?“ fragte der Hüne nach und richtete sich auf. Da das Kind noch am leben war konnte der Hof nicht all zu weit weg und der Angriff nicht vor all zu langer Zeit geschehen sein. Unter Umständen hatte vielleicht sogar Adrians neuester Fund etwas damit zu tun. Doch anstatt Informationen bekam das Kind erst mal verbale Streicheleinheiten und Adrian eine Frage. „Was wohl, wir halten ihn so lange ausgeknockt bis wir ins nächste Dorf kommen.“ kam es von dem Hünen. Die Wunden die er dem Banditen zugefügt hatte waren ohnehin schlimm genug. Der Kerl würde so schnell nirgends hingehen, selbst wenn er zu Bewusstsein kam. Es wird sicher das beste sein, wenn wir gleich nach dem Essen loslaufen. Aber ob das Kind das durchhielt? Immerhin war eine Stunde für kurze Beine eine lange Zeit und wenn er auch noch verletzt war... Ich hab schon den Banditen auf der Schulter, das heißt notfalls muss Eleth das Kind an sich nehmen. Ob die Frau das allerdings durchhalten würde war eben so fraglich. Das Kind war zwar kein kleines rundes Pummelchen, aber Eleth war auch kein Rammbock. Wenn nicht machen wir auf dem Weg eine Pause. Der Kerl steht so schnell nicht wieder auf. Jepp für Adrian war es entschieden. Doch da war noch etwas anderes was es zu erledigen galt. „Hey Lavia, kannst du mir mal das Schwert von dem Typen reichen?“ bat der Hüne. Wie er gesehen hatte war es nicht der gleiche Schwerttyp, den Eleth verwendete. Das heißt sie würde am ehesten notgedrungen Unterrichten können. Vor allem da alles danach aussah als würde die Frau die Gruppe bald wieder verlassen.

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Re: Die Tiefen der Wälder

Beitrag von Lavia am Fr Jan 03, 2014 1:00 pm

Lavia nickte dankend als Eleth ihr eine Schale mit dem Krabsfleisch reichte. Dabei fing sie an dies Nahrung genau zu inspizieren. Nicht einmal im Traum hätte sie daran gedacht so etwas zu sich zu nehmen. Irgendwie vertraute sie ihr aber und pickte sich ein kleines Stück von dem Fleisch heraus. Mit gemischten Gefühlen führte sie es sich zum Mund und biss ein kleines Stück ab. Schmeckte gar nicht so stark nach Fleisch, eigentlich gar nicht so schlecht. Doch dies wollte die Elfe nicht zugeben. Also aß sie langsam Stück für Stück der Zubereitung weiter und beteiligte sich dabei kaum am Gespräch.
Bei dem Gespräch über den Überfall auf den Hof seiner Eltern wurde sie jedoch aufmerksam: "Überfall? Dann musst du ja schlimmer erlebt haben. So Jemand wie Adrian ist bei solchen Situationen praktisch, weißt du?", schlug das vorrige Mitleid in ein Lächeln um. Ja Der große starke Hüne hatte irh schon so manches Mal ihren süßen Allerwertesten gerettet. "Adrian hätte da sicherlich wieder gewusst was zutun gewesen wäre."
Lavia aß weiter ihre Speise in Gedanken versunken. Kurz schreckte sie auf als sie Adrians Stimme in verbindung mit ihrem Namen hörte. "Hm? ... Ach so! Ja, moment..." , kam es erst fragend und dann aber doch sicher von ihr. Natürlich, da war ja noch das Schwert des Banditen, welches Lavia hierher geschliffen hatte. Viel anders brachte sie es jetzt auch nicht zu Adrian. An Muskelkraft fehlte es ihr wirklich sehr, da war so ein für ihre Verhältnisse großes Schwert sehr unhandlich. Ganz zu Schweigen davon, dass die friedvolle Elfin eigentlich überhaupt nichts zu tun haben wollte mit Waffen.
Zumindest ein Lichtblick, Glen ging es ja mitlerweile wieder besser. "Vie...vielleicht sollten wieder versuchen den Hof von Glen zu finden?", kam es vorsichtig fragend in die Runde von ihr. Das Adrian und Eleth sich genau über dieses Thema noch vor einigen Minuten unterhalten hatten, blieb durch ihre Unaufmerksamkeit beim Essen im Dunkeln.
Ihr kleiner Begleiter blieb bei den Diskussionen eher unbeachtet. Dieser erforschte immernoch das Umfeld des Lagerplatzes nach Nüssen und sonstigem Nahrhaften. Interessant auch, dass dieses Tier einfach nicht von Lavis Seite weichen wollte. Immer wieder kehrte Jacky kurz zu ihrer neuen Freundin zurück und verweilte kurz neben ihr.
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Re: Die Tiefen der Wälder

Beitrag von Eleth am Mo Feb 10, 2014 6:01 pm

Die Keltin verpackte den Rest des Essens in einem Blättergefäß und spühlte ihren Topfersatz aus. Anschließend füllte sie das Loch wieder auf und verstaute alles in ihrer Tasche.

"Meinst du, ich habe nicht versucht heraus zu finden wo Glen genau her kommt? - Er kann den Hof zwar genau beschreiben, weiß aber nicht mehr wo er von hier aus liegt. Scheinbar ist er den ganzen Tag und einen großen Teil der Nacht gelaufen."
Eleth verstand nicht, wie es zugegangen war, dass der Junge den Weg nicht mehr kannte. Er müsste doch zumindest einschätzen können in welche Richtung er gelaufen war. Tat er aber nicht.

"Tut mir leid..." nuschelte Glen und stocherte betrübt mit einem Zweig im Feuer. "Ich hatte Angst und..." er war bemüht nicht in Tränen auszubrechen. Die Leute hier waren fremd und er würde sicher nicht weinen. Er war schließlich ein Kelte!
Vielleicht konnten sie im Dorf auch mehr über umliegende Höfe erfahren. Wenn sie jetzt einfach los gingen, würden sie ihn vermutlich nie finden.

"Also was ist, seid ihr so weit? - Können wir los?"
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Re: Die Tiefen der Wälder

Beitrag von Adrian am Fr Feb 28, 2014 11:38 am

Adiran schüttelte den Kopf als Lavia dem Kind wirklich so offensichtlich den wahrscheinlichen Tot der Eltern ins Gesicht drückte und auch noch meinte, dass er nunmal einen eigenen Privatadrian bräuchte. Die Wildnis muss ihr Hirn weichgeklopft haben. Man streut doch nicht noch mehr Salz in die Wunde! Und wenn der Hüne von fehlenden Gehirnzellen redete, dann musste das schon mal was heißen! Wenigstens brachte sie ihm die Klinge und Adrian konnte diese Inspizieren. Er kannte sich nicht so gut aus, aber es schien sich um ein Bastardschwert zu handeln. Zumindest war es für ein Zweihänder zu klein und für ein normales Schwert zu groß. So eine große Waffe war für einen Banditen eher ungewöhnlich, vor allem wenn man bedachte das die Dinger schwer zu Handhaben sind und in einem Wald bei einer langen Klinge ständig Hindernisse wie etwa Äste sein können. Vielleicht wollte er als Anführer ja Protzen? Oder der Typ hatte einfach nichts anderes zu Hand gehabt. Andererseits war ein Schwert wiederum Teuer, auch wenn dieses ziemlich zierlos und mit der einen oder anderen Scharte versehen. Adrian hob das Schwert dann noch prüfend an, als wolle er damit ausholen um es jemanden gegen die Rübe zu hauen. Die Bewegung war für Adrian etwas ungewohnt, aber sie ging ihm recht gut von der Hand. Immerhin hatte er bei seinen Illegalen Kämpfen auch schon mal mit einem Holzbrett oder ähnlichen gearbeitet. Dennoch ein Schwert war etwas ganz anderes und fühlte sich für ihn total Fremd und unnatürlich an. Anders als bei seinen Klingenhandschuhe hatte er kein richtiges Gefühl für die Waffe und ihren Schwerpunkt. Was er aber sicher sagen konnte war, dass die Waffe definitiv zu schwer für Lavia war. Er gab ihr einen Hieb, mehr würde sie ums verrecken nicht schaffen. Wahrscheinlich würde sie von dem Gewicht noch mitgerissen werden. Die Vorstellung von einer Lavia, die ihrem eigenen Waffe hinterherflog hatte was. „Brauchst du zufällig eine Zweitwaffe?“ fragte Adrian Eleth nachdem er eindeutig zu viel Zeit mit dem Überlegen verbracht hatte. Er würde den Banditen abgeben und das Schwert irgendwie entsorgen. Wenn Eleth es nicht wollte sollten es eben die Leute im nächsten Dorf bekommen, irgendwo brauchte man immer Waffen um sich zu wehren.
Doch Lavia stellte erst mal eine Frage. „Nein, wir gehen erst zum nächsten Dorf und von da aus können wir weiter sehen.“ erklärte er Lavia. Es war zu gefährlich mit einem Kind, einem ausgeknockten Banditen und ihr dort hin zu laufen. Das waren eindeutig zu viele Hindernisse. Zudem dass Adrian dem Gör den Anblick von Leichen gerne ersparen würde.

Als Eleth den Aufbruch forderte nickte Adrian knapp und stand auf. Den Banditen packte er am Kragen und hob ihn an um sich ihn auf die Schulter zu legen. Die Klinge nahm Adrian so in seine freie Hand. Wobei er sie nicht am Griff, sondern ab etwa der Hälfte der Klinge an der Schneide. Bei einem Kampf würde er eh beide Lasten von sich werfen. „Lavia, Gel? Ehm Glen.“ Versuchte Adrian die beiden zu ihrer Aufbruchstimmung zu befragen, allerdings hatte er es mit dem Namen natürlich schon wieder mal vermasselt. Super Einstieg, das Kind würde ihn sicher jetzt schon hassen.

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Re: Die Tiefen der Wälder

Beitrag von Eleth am Mo Apr 21, 2014 11:14 am

Glen sprang auf und sah Adrian mit seinen großen Augen an. Für ihn musste der Kerl wirklich wie ein Riese wirken. Dennoch gab er sich mutig und nickte zuerst ihm, dann Eleth zu. Er fand sich wirklich ziemlich tapfer und das Adrian versuchte die Sprache nicht auf einen möglichen Tod seiner Eltern zu lenken, rechnete er diesem hoch an. Allerdings nutzte das wenig, denn er hatte es gesehen.

Eleth machte sich ein wenig Sorgen um den Knaben, irgendwie wirkte er so, als habe er mehr gesehen und erlebt, als gut für ein Kind war. Doch sie konnte nichts mehr daran ändern und hoffte, dass sie ihn in dem Dorf unterbringen konnte.
Als endlich alle soweit waren klopfte sie Glen kurz auf die Schulter, ehe sie los gingen.

Sie suchte sich ihren Weg durch Unterholz und umging eine Stelle eines Grabens bis sie an eine Stelle gelangten wo er zu überqueren war. Darin stand eine stinkende Brühe und sie hatte besseres vor als da hindurch zu waten.
Ein umgestürzter Baum bot die beste Gelegenheit und sie warf einen fragenden Blick zu Glen der nickend bestätigte. Der Baum stellte für den Jungen kein Hindernis dar.
"Ich denke wir nutzen den Baum als Brücke. - Wie gut sind eure Balacekünste?" Die Frage galt vor allem Lavia, aber auch für Adrian würde es mit der Last des Kerls über seiner Schulter nicht ganz einfach. Außerdem standen auch einige Äste nach oben und mussten umrundet werden. Denn natürlich war der Baum keine Brücke. Scheinbar kamen die Bewohner des Dorfes auch selten in diese Richtung und hatten (zumindest hier) keine Überquerungshilfe geschaffen.

Die Keltin schabte mit ihrem Stiefel etwas auf der Rinde des Baumes herum. Nach dem letzten Regen könnte er durchaus noch rutschig sein, aber er schien bereits abgetrocknet. Zumindest steigerte sich der Schwirigkeitsgrad nicht noch durch eine rutischige Oberfläche. Dann ging sie los, bis sie zum ersten hochstehenden Ast gelangte. Kurz suchte sie nach einem Halt, kontrollierte die Neigung und machte einen langen Schritt um ihn herum. Sie sah zu Adrian zurück, ob er das mit dem Kerl schaffen würde? Im Zweifelsfall würde der Bandit in der Brühe landen.
Sie ging weiter, brach hier und dort einen kleineren Ast ab um das durchkommen zu erleichtern. Dann kam sie zurück und sah die anderen fragend an.
"Soll ich dir vielleicht das Schwert abnehmen?" fragte sie dann Adrian.
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Re: Die Tiefen der Wälder

Beitrag von Lavia am Do Apr 24, 2014 10:03 am

Lavia folgten den Dreien hinterher und dachte dabei immer wieder an den Neuzugang. Dieser würde sicherlich jetzt so einige Probleme haben durch die Vorkommnissen mit seinen Eltern. Doch Lavia war ja auch schon ziemlich lange alleine unterwegs gewesen und hatte sich daran gewöhnt, auch wenn die erste Zeit sehr schwer war.
Hinterher ging es über Stock und Stein, bis die sie zu einem Graben kamen. Eleth deutete auf einen umgestürzten Baum, welcher als Brücke dienen sollte. Mit wackeligen und sehr vorsichtigen Schritte ging sie über in herüber. Kurz rutschte sie einmal in Richtung Boden, fing sich aber zum Glück wieder. Die Orrientierung gallt Eleths Schritten, was ihr enorm half. "Puh, geschafft. Adrian kommst du auch?", meinte sie erleichtert und rief dan zu ihm herrüber.
Ihr kleiner Freund huschte ohne Probleme über den Baum. Kein Wunder, mit seinen Krallen und dem guten Gleichgewichtssinn war es für ein Eichhörnchen kein Problem. Doch irgendwie schien Jacky nervös zu wirken, was Lavia sofort bemerkte. Kurz darauf huschte er Richtung Waldinneres. "Jacky wo...?! Ich bin gleich wieder da, geht schonmal weiter.", rief sie ihm hinterher und nickte dann zu Eleth.
Wie gebissen rannte er durchs Unterholz immer tiefer in den Wald, Lavia im Schlepptau. Acuh das Gerufe von Lavia brachte in dem Moment anscheind garnichts. Was war nur los mit dem kleinen Kerl. Plötzlich spürrte die Elfin wie unter ihr der Boden zu brechen began. Es ertönte ein lauter Knall und kurz darauf fand sie sich einige Meter in einem Erdloch wieder. Jacky flitze wieder zurück und lugte jetzt nur zu ihr herrunter. "Na klasse und jetzt...?", sprach Lavia zu sich selber, wobei sie sich den Hintern rieb, welcher soeben unsanft aufgekommen war. Verletzt hatte die Elfin sich zum Glück nicht durch gallt es jetzt irgendwie wieder hier herraus zu kommen. Ihr tierrischer Begleiter huschte jetzt an der Wand des Erdlochs zu ihr und schaute sie fragend an. "Ja, toll hast du das gemacht.", redete sie auf ihn ein.
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Re: Die Tiefen der Wälder

Beitrag von Adrian am Sa Mai 17, 2014 11:55 pm

Für Adrian war die Last ungewohnt dennoch kam er ganz gut mit. Es hatte scheinbar so seine Vorteile ein Kind und eine verpeilte, zierliche Elfe dabei zu haben. Dennoch war das ständige Gewicht ein Ärgernis und nach einiger Zeit musste der Hüne die Schulter wechseln, auf welche er den Banditen durch die Lande trug. Doch schon bald kam ein all zu bescheidenes Hindernis und eine eher ungeeignete Brücke. „Balance?“ Sah er aus wie ein verfluchter Hochseilkünstler?! Adrian war ein Duellant und war entsprechend widrige Umstände gewohnt, aber dennoch bevorzugte er einen festen Stand um jedem seine Badassigkeit zu beweisen. Das was man ihn hier abverlangen wollte ging so mal gar nicht, vor allem nicht mit dem Fettsack auf seiner Schulter. Doch schon kümmerte sich Eleth um den Stamm um gleich darauf nach der Klinge zu fragen. Auf die Frage wegen der Zweitwaffe war die Keltin nicht eingegangen. „Wenn du mich am besten gleich ganz rüber trägst wäre das schon eine große Hilfe.“ meinte Adrian und blickte zur Plöre. Bei seinem Glück war das Wasser metertief und mit genug Krankheitserreger verseucht um ganze Kompanien mit Durchfall zu beglücken. So langsam fange ich an diesen Wald zu hassen! Kam es dem Adeligen. Doch währenddessen hatte sich Lavia bereits über den Baum geschwungen und rannte in den Wald, was der Hüne nur aus dem Augenwinkel aufnahm. Sicher würde sie gleich zurückkommen, also wand er sich wieder an Eleth. „Aber jetzt mal ernsthaft: Hältst du das für die beste Idee mit einem Kind und einen Ohnmächtigen da rüber zu gehen?“ fing Adrian gleich an zu Diskutieren, auch wenn die halbe Baumkuschlerin rüber gekommen ist. Er selbst war nunmal kein Akrobat und sich einem eventuell morschen Baum als Weg zu suchen erschien ihm nicht allzu clever. Zumindest nicht für ihn und seine gefühlten Tonnen an Muskeln und Metall am Körper.

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Re: Die Tiefen der Wälder

Beitrag von Eleth am So Mai 18, 2014 9:42 pm

Glen und auch Lavia hatten das Hindernis recht schnell überwunden, blieb Adrian. Dieser sah nicht sehr begeistert aus und klang auch dementsprechend.
"Wenn du eine bessere Idee hast, nur her damit. - Aber wie du siehst, hat Glen kein Problem mit dem drüber kommen." 
Sie nahm Adrian das Schwert des Banditen ab und wog es in der Hand. 
"Der Stamm ist übrigens nicht morsch und noch sehr stabil, er wird nicht unter dir durch brechen. Und wenn du den da nicht rüber bringst, lassen wir ihn eben da."

Glen indess hüpfte auf der anderen Seite des Grabens ungeduldig herum. "Was ist denn nun?"

Seufzend machte Eleth eine Bewegung mit dem Arm, die alles mögliche bedeuten konnte. "Vielleicht hast du dir doch zu viel aufgeladen?" fragte sie Adrian nun. Wenn sie ihn richtig einschätzte, konnte man bei dem Kerl am meisten erreichen, wenn man sein Können und seine Kompetenz in Frage stellte. "Ich meine, der Kerl ist ja auch nicht gerade schlank. Vielleicht hätten wir ihn gleich zurück lassen sollen. Aber da das Dorf nicht mehr weit ist, können ihn sicher auch ein paar Männer aus dem Dorf hier abholen."

Sie sah zu Glen hinüber: "Wo ist eigentlich Lavia abgeblieben?"
"Die Frau? - Im Wald verschwunden. Vielleicht geht sie schon zum Dorf vor oder so."
Nagut, das klang zumindest ein wenig logisch. Und vielleicht würde sie es ja auch wirklich alleine bis dahin schaffen. 
"Dann sollten wir zusehen, dass wir auch dorthin kommen. - Was ist nun Adrian?"

Die Keltin stand mitten über dem Graben auf dem Baum und besah sich das Schwert des Banditen, ehe sie es kurzentschlossen mit einer Schlaufe an ihrem Gürtel befestigte. Ob der Besitzer auch eine Hülle dafür hatte? 
Kurz musste sie daran denken, wie viel Mühe Lavia gehabt hatte das Teil überhaupt zu halten und grinste.

"Los Adrian, ein so toller Kerl wie du hat mit dieser kleinen Übung doch wohl kein Problem?! - Immerhin hast du es geschafft den Kerl da bis hier her zu tragen!" Zur Ermutigung brach sie noch ein paar Äste ab die im Weg standen. Eigentlich hatte sie etwas dagegen den Kerl einfach hier zu lassen. Sie würden ihn sonst fesseln müssen, falls er zu sich kam, wenn sie weg waren und dann würde er sich nicht wehren können. "Oder ich gehe mit Glen zum Dorf und erkundige mich, ob es einen anderen Weg über den Graben gibt. Wobei die Dorfbewohner es sicher amüsant fänden zu hören, dass der tolle Hüne es nicht über den Baumstamm geschafft hat."
Mit raschen Schritten war sie wieder drüben. Nun, das sollte reichen um Adrian in einen Zustand zu versetzen, in dem er es ihr beweisen wollte, dass er es konnte. Wie das Ganze allerdings enden würde, bliebe abzuwarten. Sie hoffte nur, dass sie ihn nicht zu sehr gereizt hatte und er gleich auf sie los ging. Eleth kannte sich selbst und wenn er auch nur ein klein wenig wie sie reagierte, würde er sich gewaltig aufregen.
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Re: Die Tiefen der Wälder

Beitrag von Adrian am Mi Mai 21, 2014 10:29 pm

Wurde Adrian da gerade echt mit einem Kind verglichen?! „Glen hat ja auch kein Gewicht. Weder zum tragen, noch an den Knochen!“ Protestierte der Adelige, der schon den Stamm unter sich durchbrechen sah. Ne, ne, darauf hatte er nun wirklich keine Lust!
Doch Eleth bestand auf die Stabilität des Stammes und versuchte sogleich auch die Option schmackhaft zu machen den Banditen zurück zu lassen. „Wozu? Damit er sich eine neue Waffe besorgt und die nächsten Überfällt?“ Adrian schüttelte den Kopf. Allerdings kam es für ihn auch nicht in Frage sich vorzeitig um den Mann zu >kümmern<. Also muss er mit Hach Adrian, auf was lässt du dich da wieder ein? Doch als Eleth es sich dann auch noch herausnahm den Duellanten bei seiner Ehre zu packen hob sich sofort seine Hand und sein Zeigefinger schnellte einmal kurz gegen ihren Soderplexus. Nichts gefährliches, aber auf jeden Fall eine unangenehme Berührung. „Hör mal zu Säbelrasslerin, ich hab mich nicht quer durch die Inseln geprügelt um mich von irgendjemand dahergelaufenen beleidigen zu lassen, klar? Und wenn du mich nun entschuldigst, ich habe einen Stamm zu besteigen!“ Und mit diesen Worten machte sich Adrian auf um sich vor dem Stück Holz aufzustellen. Auf der anderen Seite winken Bier und vielleicht sogar ein schnelles Mädchen. Versuchte er sich selbst zu motivieren, doch hatte er wirklich überhaupt gar keine Lust. Nicht mal so ein bisschen... also wirklich wenn er zwischen dem da und dem Kampf gegen 5 Drachen wählen dürfte, dann würde er lieber das mit den Flugviechern machen. Hatte er eigentlich schon erwähnt wie wenig Lust er darauf hatte? Wenn ich hier noch länger stehen bleibe setze ich Moos an! kam es dem Hünen, während sich die Keltin bereits herüber gearbeitet hatte. Ein erster Schritt und... sein robustes Schuhwerk fand halt. Langsam kämpfte sich der Hüne vor und hatte nach den ersten Sekunden ganze 4 Zentimeter überbrückt. Ich muss da was anderes machen, anders blamiere ich mich ja vollends! Kam es dem Hünen, der von seiner Taktik einen Fuß nach den anderen zu schieben abließ und es so versuchte wie er es immer tat. Mit dem Kopf durch die Wand. Oder in dem Fall mit der gnädigerweise gepolsterten Schulter gegen den nächsten Ast! Der Baum war vor seinem Fall alt gewesen und einige der Äste waren zu stabil um sie einfach wegzuhauen, dafür eigneten sie sich hervorragend um auf sie zuzutaumeln, gegen zu prallen und sich das nächste Ziel auszusuchen. Glücklicherweise hatte das Gewicht des Stammes ihn auch stark in den weichen Boden gedrückt und so konnte sich der Hüne diese Technik erlauben ohne gleich das ganze Konstrukt wie ein Rad rollen zu lassen. 6 Äste und für den Banditen einpaar gebrochene Gesäßknochen später war Adrian sogar drüben. Taumelnd machte er die letzten Auslaufschritte auf der Erde, ehe er sich halb drehte, den Banditen sich von der Schulter warf und mit dem Rücken voran auf den Rasen fallen ließ. Für ihn war das gerade schweißtreibender als der komplette Marsch gewesen. „Eleth... ich hasse dich.“ kam es lakonisch von dem Adeligen, auch wenn er es nicht ernst meinte. Ihn aber da durch zu treiben war unfair gewesen. „Aber wenn wir im Dorf sind geht das erste Bier auf mich.“ kam es nach einigen tiefen Atemzügen von den Hünen, ehe er sich in die Sitzende aufrichtete und wieder zu dem überdimensionierten Zahnstocher sah. Wenn ich irgendwann alt bin und meinen Kindern davon erzähle werden sie mich auslachen.

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Re: Die Tiefen der Wälder

Beitrag von Eleth am So Mai 25, 2014 11:35 am

Vermutlich hatte es Adrian wirklich nicht leicht. Doch er reagierte weit weniger beleidigt, als Eleth befürchtet hatte. Nunja, die hauptsache war das es genügte.
Zwar versetzt sie der Stoß in einen leichten Schwindelzustand, doch selbst so schaffte sie es noch auf die andere Seite des Stammes undzugegeben hätte sie das sowieso niemals. So lief sie also noch schnell über den Stamm, ehe der Blondling es sich noch anders überlegte und sie in die Matsche beförderte.
Der Engländer rammte den beinahe bemitleidenswerten Banditen gegen den ein oder anderen Ast und Eleth wunderte sich, dass der Kerl davon nicht wach wurde. Vielleicht bekam er aber auch einen erneuten Schlag ab, der ihn gleich wieder bewusstlos werden ließ, so genau war das nicht erkennbar.
Glen sah der Szenerie zum Teil erstaunt, belustigt und irgendwie auch etwas ängstlich zu. Der Junge hatte erstaunlich schnell begriffen das der Blondling viel auf seine Ehre als toller Kerl hielt. Er schien erleichtert, als die Keltin neben ihm zu stehen kam. 
Diese rieb sich kurz unauffällig über den Bauch um sich selbst zu beruhigen atmete sie dazu tief ein und aus. Jetzt nur nicht die Nerven verlieren!
Endlich hatte Adrian es geschafft und verfrachtete nicht nur den Banditen, sondern auch sich selbst flach auf den Boden.
War ja klar, dass sowas von ihm kam, allerdings schien er weit weniger verärgert als sie es gewesen wäre. "Gern geschehen," grinste Eleth. "Es ist jetzt nicht mehr weit, auch wenn uns dieser blöde Graben etwas zu weit in Richtung Straße gebracht hat."
Amüsiert ließ sie ihren Blick rundum schweifen und wartete darauf, dass Adrian wieder zur Form gekommen war. Sie hätte nicht gedacht, dass er mit einer einfachen Baumstammüberquerung solche Probleme haben würde. Sicher, der Englender war schwer, aber der Stamm war nicht ganz ungeeignet um über den Graben zu führen. Jedenfalls waren sie jetzt drüben und konnten Glen und den Banditen bald im Dorf abladen. Sie freute sich schon darauf ihre unliebsamen Begleiter bald los zu sein.
Um Adrian nicht das Gefühl zu geben sie würde auf ihn warten, murmelte sie etwas davon, gleich wieder da zu sein und verschwand mal eben hinter einem dichten Busch. Das diente ihr dazu sich zu erleichtern, aber auch zur Ruhe zu kommen. Er hatte sie doch tatsächlich "Säbelrasslerin" und "dahergelaufen" genannt!
Nach ein paar Minuten kehrte sie zu den beiden anderen zurück um zu sehen, ob sie weiter konnten.
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Re: Die Tiefen der Wälder

Beitrag von Adrian am Sa Jun 21, 2014 11:56 pm

Adrian genoss es für einen Moment einfach nur festen Boden unter sich zu haben. Zwar hatte er nur Sekunden auf dem Stück Holz verbracht, doch wenn es eines gab das er hasste, dann war es keinen festen Stand zu besitzen. So was konnte einen in einer Kampfsituation umbringen. Vor allem wenn man so wie Adrian mehr darauf baute seinen Gegner zu blockieren und entsprechend die Kräfte aushalten musste. Am besten war es ohnehin den Gegner nicht die Initiative ergreifen zu lassen und ihn mit einem heftigen Schlag gegen die Nase der Orientierung zu berauben, aber das war nun wirklich ein anderes Thema.
Immerhin war das hier kein Kampf gewesen, auch wenn es sich für einen echten Badass gehörte sich immer bereit zu halten. Zudem das man als echter Duellant auch normalerweise nicht über irgendwelche improvisierten Brücken davonstehlen muss.
Elehts gern geschehen ignorierte der Adelige mal. Man muss ja auch nicht jeden Kampf ausfechten und außerdem war er aktuell einfach nur glücklich und zufrieden damit klein Planscherlebnis Marke Extraeklig gebucht zu haben. Als die Survivalexpertin dann aber ging erfasste Adrian erst so richtig was sie alles gesagt hatte. „Ehm Straße?“ kam es kurz irritiert von dem Hünen ehe er aufstand. Warte da war doch irgendwas auf seiner Karte... Hätte ich die mal nicht aus versehen Versenkt. „Warte, die meint doch nicht den Bachlauf?“ fragte sich Adrian, dem gleichzeitig ein Ruck durch den Körper ging. Diese Banditen sollten nur versuchen sich an seiner Gruppe zu vergreifen. Er als Anführer (wann auch immer er dazu gewählt wurde) würde schon wissen was man mit solchen Typen macht. Und ja er wollte erst Reflexartig eine Kampfhaltung einnehmen, als er nur an den Bachlauf dachte. Die fast schon legendäre Straße, die ihren Namen aus einigen der härtesten Gefechte ganz Englands hatte.
Doch aktuell war niemand da außer er und der Junge anwesend. Und auch wenn es Adrian in den Fingern juckte einem Banditen das Gesicht zu deformieren musste er auch an die jüngsten denken. „Mach dir mal keine sorgen.“ meinte Adrian und klopfte dabei dem Kind auf die Schulter. „Egal wo wir sind, so lange ich noch stehen kann bist du sicher. Und mich haut nichts so schnell um.“ dabei zwinkerte der Hüne und spannte stolz seine Brustmuskeln an. Jepp so mit Stolz geschwellter Heldenbrust war man gleich viel überzeugender, als von Ast zu Ast rennend. Wenigstens hat Adrian es sich verkniffen laut unsittliche Flüche zu rufen. Wäre ja sonst nicht all zu gut, am ende würde es noch heißen er würde den jungen verderben. Ich wäre sicher ein grandioser Vater! Ansichtssache!

Doch irgendwann bequemte sich die Keltin zurück. Was sie gemacht hatte wollte der Hüne mal ausnahmsweise nicht wissen. „Können wir weiter?“ fragte der Engländer nach, wartete aber nicht auf eine Antwort sondern marschierte einfach mal los, auch wenn er nicht so wirklich wissen konnte wohin die Gruppe gehen musste. Er orientierte sich einfach mal an der Richtung die man zuvor schon genommen hatte.

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Re: Die Tiefen der Wälder

Beitrag von Eleth am So Aug 24, 2014 8:37 pm

"Ähm, Adrian... Wenn du in die Richtung weiter marschierst, kommst du innerhalb eher kürzerer Zeit an die Straße. Das Dorf liegt ungefähr da." Sie deutete diagonal zum Graben etwas den Weg zurück.
Glen, der Adrian etwas verdattert hinterdrein gesehen hatte verkniff sich ein Kichern. Einen Moment dachte er nicht an seine Familie und sein Heimatdorf. Der große Blonde benahm sich manchmal wirklich lustig.
Eleth klopft ihm auf den Rücken und ging mit ihm gemeinsam in Richtung Dorf los.
"Ich glaube er würde sich einfach verlaufen," flüsterte der Junge der Keltin zu und kicherte nun doch.
Es freute Eleth Glen fröhlich zu sehen, auch wenn es vermutlich nicht lange anhalten würde.

Nach nicht allzu langer Zeit tauchten die Gebäude des Dorfes vor ihnen auf. Ein wuscheliger Hund stellte sich ihnen in den Weg und brach in lautes Gebell aus.
Eleth blieb stehen und wartete. Sicher käme gleich ein Dorfbewohner um zu sehen, was der Hund hatte. Die ersten Häuser standen schon unter den Bäumen und das Dorf erstreckte sich bis in einige kleine Felder, welche hier mitten im Wald lagen.

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