Am Rande des Sees

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Re: Am Rande des Sees

Beitrag von Xanira am Fr Feb 28, 2014 2:31 pm

Xanira spürte wie sich die kleine Kati an ihr festhielt und kurz darauf kullerten die Tränen nur so. Ein leichtes beruhigendes Streicheln über den Rücken der kleinen sollte ihren seelischen Schmerz in diesem Moment ein wenig lindern. Doch kurz darauf ließ sie kurz von der Heldin ab und bat sie etwas. Daraufhin nickte Xani nur und lächelte die Kleine an. "Natürlich, aus dir wird auch mal eine ganze besondere Heldin werden, versprochen." Besonders? Sagt man das nicht auch zu Behinderten? Nicht du bist einfach anders, sondern 'besonders'. Hm da würde Kati also noch etwas Schreckliches zustößen und sie würde eine Behinderung davontragen wobei sie dann..."Schnauze!" *räusper* Ähem ja gut, also. Sicherlich würde Xanira alles daran setzen, dass das kleine Nervenbündel einst auch mal so richtig die Schurken und bösen Buden verkloppen könne. Und das alles im einem heldenhaften Grinsen auf dem Gesicht und dem Schwert dem Himmel entgegen.
Kurz wuschelte sie durch ihre Blondschopf und rutschte dann ein Stück neben sie. "Weißt du was? Vergessen wir das doch einfach alles, nur für diesen einen Moment. Schau doch mal, dort oben wie schön die Sterne funkeln.", versuchte sie Kati fürsorglich abzulenken. "...wie eine richtige Mutter?" Also eigentlich wollt ich..."...na...?"...jedenfalls konnte man wunderschöne Sternenbilder am Firmament erkennen. Dann zeigte sie in die Luft auf einen Sternenformationen und deutete ihren Umkreis. "...guck mal der große Bär, und da, das ist der kleine Wagen." Irgendwo musste die Heldin einige astronomische Weisheiten aufgeschnappt haben, wo auch immer, doch sie waren auf jeden Fall da. Kurz rüttelte sie an der Schulter von der Kleinen und schaute sie dann an. "Außerdem wolltest du mir doch noch zeigen, wie man den Fisch richtig zu Ende bearbeitet, hm?", lächelte sie sie an.
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Re: Am Rande des Sees

Beitrag von Kati am So März 23, 2014 9:12 pm

Kati war einfach zu froh darüber, dass Xani ihr das Training zukünftig zusagte um das besonders zu Hinterfragen. Sie lächelte nur, während sie in ihrem Kopf einen Banditen an der Schulter packte und in guter alter Obelixmanier hochnahm und durch die Gegend schleuderte. Jep, sie würde schon dafür sorgen, dass es nichts mehr böses zum für Fürchten gab. Doch mit den Sternenfunkeln bekam Xanira die kleine nicht überredet. „Aber wir haben doch noch so viel vor.“ Wiedersprach das Kind. Erst noch was Schuppiges ausnehmen, dann sich in eine Militärmaschine verwandeln, dass selbst die Stürme weinend vor einem zurückweichen und dann würde sie noch ins Bett gehen müssen um am besten gleich am nächsten Tag den Willen der Wunderhörnchenponys durchzusetzen. Genau so müsste es sein! War es nur leider nicht und das wusste Kati. Sie würde nicht von heute auf Morgen zu einer großen Heldin werden und bis vor dem Mittagessen eben mal alles böse auf den Inseln ausrotten können. Dennoch musste Kati alles tun um darauf hinzuarbeiten. Was passierte wenn man zu schwach war sich selbst zu schützen und andere einem nicht helfen konnten hatte sie ja gesehen. Doch Xani wollte unbedingt die Sterne betrachten, also tat Kati ihr den Gefallen. Auch wenn sie weder Bären, noch Waagen am Himmel sah. Und da heißt es Kinder haben eine zu blühende Fantasie. Entsprechend hielt sich auch Katis Erstaunen in Grenzen. Dennoch merkte sie sich was die Kriegerin so von sich gab. Immerhin waren die Sterne wichtig um sich in der Wildnis zu orientieren. Dennoch war Kati froh, dass sie endlich wieder an das Messer durfte. Die Sterne waren dann doch nicht so interessant, vor allem wenn man so lange wie sie darunter schlief.
Das Ausnehmen verlief schnell. Die Organe und die Gräte wurden entfernt, der Fisch entschuppt und schon konnte man ihn zubereiten. Alles kein Problem, wenn man nicht am Heulen war wie ein Schlosshund. „Wann bekomme ich meine erste Waffe? Ich glaub ich will einen Dolch, so einen richtig langen. Ein Schwert oder ein Speer ist ja noch zu schwer für mich.“ Fragte das Kind während sie die letzten Schuppen mit der Hand zusammenklaubte.
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Re: Am Rande des Sees

Beitrag von Xanira am Fr Apr 04, 2014 10:47 am

Wenigstens konnte Xanira was gegen die Tränen unternehmen, scheinbar hatte die Ablenkung gewirkt. Auf jeden Fall machte die Kleine sich jetzt eifrig daran den Fisch weiter zu berarbeiten, was schneller ging als erwartet. "Hast du sowass schon öfters gemacht?", wollte die Heldin sich erkundigen. Immerhin ließen ihre geschickten Fingerzüge dies erwarten.
Kurz nachdem der Fisch vorbereitet war, schaute sich Xani in ihrer Umgebung um. So ohne weiteres könnte man die Speise sicherlich auch schmackhaft verdrücken, doch mit etwas Pfiff war es immer besser. Einige kleine Rosmarinzweige entdeckte sie am Waldrand, zumindest meinte sie das es welche waren. Hoffentlich waren es welche...ja sicherlich würde die Heldin ihr Instinkt da nicht täuschen. Einige Kräuter gepflückt und wieder zum Feuer. "Darf ich mal?", forderte sie das Messer von Kati ein. Jetzt müssten nurnoch einige Schnitte inmitten des Fisches gemacht werden und die Kräuter dazugegeben. "Hmm, deine erste Waffe. Ich denke wir schauen uns mal im nächsten Dorf nach etwas passendem für dich um.", ermutigte sie das Kind, wobei das Essen weiter vorbereitet wurde. Jetzt stand da nurnoch die Frage des Grillens im Raum. Einfach so den Fisch in die Glut zu werfen war sicherlich nicht die beste Lösung. Es müsste am Besten irgendwie ein Gerüst aus Stöckern oder ähnlichem gebaut werden. Bestimmt waren genug im Wald vorhanden, doch jetzt noch sich auf die Suche nach dem richtigen Geäst zu machen? "Hmm.", kam es von ihr, wobei sie einen weiteren Holzscheit nachlegte, von dem gesammelten Holz. Da fiel ihr eine Stelle am Feuer auf, an der es mehr glimmte. Mit einem weiteren Holzscheit rührte sie die Asche ein wenig beiseite und zog nur sehr wenig Glut an die eben freigemachte Stelle. Dort legte sie jetzt behutlich den Fisch hinein. Später könnte man die angebrannte Außenhaut sicherlich gut entfernen und das schmackhafte Fleisch essen. Das nahe Feuer würde noch sein übriges tun, um die Speise langsam von innen zu garen.
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Re: Am Rande des Sees

Beitrag von Kati am Sa Jul 05, 2014 11:24 pm

Kati grinste nur als Xani nach dem ausnehmen von Fischen fragte. „Man kommt halt mit dir viel rum.“ Meinte sie nur. Das Kinder auch in der Küche helfen mussten war nichts ungewöhnliches, vor allem bei den ärmlichen Verhältnissen wie man sie nunmal als einfacher Dorfbewohner hatte. Dennoch ließ sie Xani einfach mal in dem glauben Kati hätte auch das auf den Reisen gelernt. Doch die Kriegerin machte sich erst mal als Kräuteromi dienlich, ehe sie das Messer wieder einforderte, das Kati ihr anstandslos übergab.
Doch als Xani auf die Waffe zu sprechen kam schüttelte Kari mit der Hand. „Die meisten Dörfer haben wenn, dann nur einen Schmied der sich auf kaum mehr als auf halbstumpfe Messer und auf Nägel versteht.“ Gab das Kind zu bedenken. Es hatte schon einen Grund warum nicht einfach jeder mit dicken Rüstungen und Schwertern durch die Lande ziehen konnte. Gute Waffen waren nicht nur wegen dem Material so teuer. „Ich glaube schon wir müssten in die nächste Kleinstadt gehen. Dort müsste es Händler geben die auch etwas weiter umherreisen und bessere Waffen haben.“ Bei der Waffenwahl würde Kati Xani übrigends blind vertrauen. So eine Kriegerin wusste sicher eher worauf es ankam und so lange die Waffe nicht zur Spielzeugkutsche degradiert wird war Kati alles recht was schneidet! Eine Keule würde ich auch kaum geschwungen bekommen.
Doch was Xani da mit dem Fisch vorhatte stieß bei Kati auf unverständniss. „Ehm...“ kam es von dem Kind das mehrmals schnell die Augen schloss und wieder öffnete um ganz sicher zu gehen, dass sie gerade keiner Einbildung erlag. „Wäre es nicht viel einfacher wenn wir den Fisch mit einem Stöckchen aufgespießt hätten und an das Feuer gehalten hätten?“ War nur ein Vorschlag.
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Re: Am Rande des Sees

Beitrag von Xanira am Do Jul 24, 2014 8:44 pm

"Hm, ist ein größeres Dorf schon eine Kleinstadt? Egal. Weißt du, ich komme ja auch aus einem kleinen Dorf in den Wäldern. Unser Schmied war dort auch nicht in allem so gut, doch Schwerter, die konnte er wirklich schmieden.", argumentierte sie auf Katis Behauptung bezüglich schlechter Waffen in Dörfern. Das dabei jedoch ihr damaliges 'Abschiedgeschenk' auch nur von mittlerer Qualität war, verschwieg die Elfin dabei jedoch einfach mal so. Man gab ja sowieso als Erwachsener ungern einem Kind Recht. "...wir schauen uns einfach mal bei nächster Gelegenheit für dich um, versprochen.", versprach sie dem Kind eine Waffe. Moment, sie versprach dem Kind...? Naja von mir aus, ist ihre Erziehung, nicht meine.
Immer wieder schob sie noch ein bisschen den Fisch an der Glut herum, bis Kati dann einen nicht ganz so schlecht überlegten Vorschlag äußerte, "Hm, naja...schlecht ist die Idee jetzt nicht...egal! Komm' wir essen erstmal was!", murmelte sie erst vor sich hin und versuchte dann schnell wieder abzulenken. Der Fisch schien nämlich für ihre Augen scheinbar durchgegaart und sie nahm den Fisch mit einem sauberen Tuch aus der Glut, um ihn in der Hand halten zu können. Dann schabte sie mit ihrem Messer ähnlich wie mit einer Bürste die ungenießbare verbrannte Außenhaut herunter. Da es eine Forelle war, konnte sie die Gräten auch recht gut entfernen und anch getaner Arbeit, schnitt ungefähr die Hälfte ab und gab sie Kati. "Hier, vorsichtig ist noch heiß." Sie selber rührte ihre Hälfte noch nicht an und wartete fürs Erste wie viel die Kleine wohl zu sich nehmen würde. Sicherlich würde sie dann noch etwas von ihrer Hälfte abgeben.
Mitlerweile war es schon spät geworden und neben dem Feuer es sich gemütlich zu machen und die Nacht so zu verbringen war vielleicht die beste Idee, doch lag noch ein Problem im Raum, wer würde das Feuer am brennen halten? Selbstverständlich Xaniras Aufgabe, wenn auch keine einfache. "Kati, wenn wir uns gleich schalfen legen, wunder dich nicht, ich bleibe solange wach, wie das Feuer brennen muss, also schlaf' du ruhig.", gab sie der Kleinen zu verstehen.
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Re: Am Rande des Sees

Beitrag von Kati am Mo Sep 15, 2014 11:11 pm

„Eine Kleinstadt hat so ungefähr 20.000 Bürger, ein größeren Dorf fängt schon bei einpaar Hundert Leute an.“ Kam es kurz angebunden von Kati, auch wenn es sie schockierte wie wenig die Elfe von den Menschen wusste. Und so was nannte sich Ritterin? Herje, das mit den Gepflogenheiten musste da jemand ja noch üben. Wie gut dass ich das kann, ich brauch nur noch den Schwertarm. Doch bei der abschwächung des Verpsrechens schüttelte das Kind nur den Kopf. „Also bekomme ich ein Holzschwert, das aus einem morschen Stamm besteht, der eigentlich ein Ast ist, der sofort bricht. Und dann will ich was abwehren und sterbe. Super Plan!“ regte sich das Kind auf und verschränkte die Arme, die Unterredung nahm gerade alles andere als eine gute Wendung.
Dennoch nahm das Kind das Mahl an. „Dankeschön.“ Dennoch blieb es bei der Hälfte Fisch. Immerhin war Kati die jüngere und brauchte nicht so viel. Zudem dass Xanira die Kämpferin war, ihr gehörte also ein Anrecht auf den Löwenanteil.
Doch dann kam gleich wieder etwas von Xanira das Kati nicht verstand. „Du meinst so lange du darüber wachen musst, oder? Du willst ja wohl kaum die ganze Nacht wach bleiben um morgen weiter zu maschieren.“ Wozu waren sie denn zwei Leute? Selbst Kati konnte auf ein Feuer aufpassen und wenn etwas war konnte sie Xanira immernoch wecken. Sie aber 24/7 wach zu lassen wäre nicht gur für die Kämpferin, ihre Konzentration und damit auch ein möglicher überlebenskampf. Den Wombär hätte Xanira nach 3 Tagen wach sicher nicht so leicht erschlagen.
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Re: Am Rande des Sees

Beitrag von Xanira am Mi Sep 24, 2014 10:22 am

(OOC: Auf gehts, ab gehts, 3 Tage wach :D )

Xanira lies sich erst einmal erfolgreich in Sachen ihres Nichtwissens belehren, welches sie nur mittem einem Nicken bejate. Warscheinlich war sie gerade mit den Gedanken woanders, während sie am Essen war. Nach kurzer Zeit bemerkte sie dann auch, dass Kati satt schien und aß den Rest ihres Anteils auch noch auf.
Doch an was die Kämpferin noch zu beißen hatte, war die Tatsache, dass richtige Schmiede in kleinen Dörfern auch gute Fertigkeiten an den Tag legen konnte, wenn es ums Waffenschmieden ging, "Mhm weißt du, ich sag' das mal so. Ein Schwert aus Stadt kommt wie von der Stange, aus einem Dorf, da muss sich der Schmied noch mit beschäftigen, das wird dann extra auf dich angefertigt, so habe ich die Erfahrung gemacht. Mein Schwert damals wurde auch noch vom Dorfältesten gesegnet, such das mal in einer Stadt die von Burgmauern umgeben war.", erklärte sie, auch wenn sie selbst nicht an den ganzen Hokus Pokus glaubte. Ihre Verbindung damals war einfach nur der Gedanken an die Heimat, welcher vom den Schwert mit ihr verknüpft war. Alles andere war nur Händegefuchtel und Aberglauben für sie.
Zudem schien Kati nicht ganz einverstanden mit Xaniras Vorschlag bezüglich der Nachtwache, "Stimmt du hast Recht, ich übernehme dann die erste Schicht. Ich könnte nämlich schwören dich eben gähnen gesehen zu haben. Keine Sorge, ich sag dir dann rechtzeitig Bescheid, sodass ich noch meinen Schlaf bekomme.", versuchte sie auf die Kleine einzugehen, wobei sie eigentlich kein Problem damit hatte auch mal eine Nacht wach zu bleiben. Gerade hier im Morast war es gefährlicher als in der Stadt und außerdem könnte sie in dem nächsten Gasthaus, dass angesteruet werden würde, den nächsten Tag, den Schlaf wieder nachholen. Das Kind brauchte den Schlaf in dem Alter mehr. Vielleicht sollte es Xanira sonst einfach mal mit dem Sandmännchen versuchen. "Mit dem was?" Ach so, ja klar, ähm, les' ihr 'ne Geschichte vor? "'Hab kein Buch." Denk dir was aus? "Keine Fantasie." Mensch, jetzt nerv nicht rum, erzähl was aus alten Tagen oder so. "Hier passiert jetzt garnichts mehr die Kleine soll jetzt schlafen."...ja, mach du mal...
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Re: Am Rande des Sees

Beitrag von Kati am Do Sep 25, 2014 8:37 pm

Kati nickte bei den Einwurf, dass ein Schmied in einem Dorf nachdenken musste. „Richtig, ein Dorfschmied hat nicht die Erfahrung. Am ende ist die Waffe schlecht balanciert, oder noch schlimmer: schlecht geschliffen!“ kam es von Kati. Natürlich hatte Xanira recht dass da mehr Herzblut war, aber was nutzte das schon, wenn man selber versuchte seines damit zu schützen. „Zudem dass Massenware billiger ist. Ich meine ich bin noch nicht groß genug um eine endgültige Waffe zu haben und seien wir mal ehrlich, eine Waffe für einpaar Gonden kann genau so verletzen und schützen wie ein Prachtschwert im Wert von mehreren tausend!“ Okay Kati, jetzt fängst du an Klugzuscheißen. Das in Städten die Dorfältesten einfach nicht so viel zu melden hatten ließ Kati dann auch einfach mal aus, wie dass es nur einen Segen gab den man bekommen könnte. Den der Wünderhörnchenponys, aber das ist eine ganz andere Geschichte.
Allerdings hatte die Ritterin recht, als es um das schlafen ging. Kati selbst war es kaum aufgefallen, doch merkte sie nachdem sie darauf angesprochen wurde wie müde sie war. Die ganze Aufregung mit dem Wombär und dem ganzen war einfach zu viel gewesen um wirklich an das Schlafen zu denken. Als wollte ihr Körper gegen genau diesen Gedanken protestieren gähnte das Kind auch noch einmal laut auf. Dabei hielt sie sich wie es sich für eine wohlerzogene junge Dame gehörte sogar die Hand vor den Mund. „Okay, aber warte nicht zu lange. Ich glaub bei Sonnenaufgang werden die ganzen Mücken an den Fluss zurück kommen und uns zerstechen wollen.“ meinte das Kind nur ehe es eine Decke aus ihren Rucksack nahm und sich einwickelte. „Gute Nacht Xani.“ grüste sie noch ehe sie alsbald in das Reich der Träume versank.
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Re: Am Rande des Sees

Beitrag von Xanira am So Sep 28, 2014 5:05 pm

"Schlaf gut, gute Nacht.", sprach sie noch mit leiser Stimme zu ihrer kleinen Begleiterin, die sich jetzt in ihre Decke einkuschelte, aus dem kleinen Rucksack, der doch so groß war und voller versteckter Geheimnise, Gegenstände, Hilfsmittel...was auch immer, einfach alles.
Stunden vergingen und die Ritterin schürte immer mal wieder das Feuer, stand auf um einige Scheite nachzuschubsen und das Feuer in Gang zu halten. Dabei hörte sie noch einige grillen hinter sich zirpen in dieser düsternen Nacht. Kati hatte mitlerweile ein fats schon niedliches Schnarchen angenommen, woraufhin Xanira erst leicht schmunzelte...mitlerwiele gings ihr nurnoch gehörig auf die Nerven. Aber zumindest konnte sie so nicht einschlafen. Und Hauptsache das Geröchel würde keine Tiere anlocken, jetzt noch Kämpfen wäre nicht die beste Idee, gerade bei der rabenschwarzen Nacht. Es war Halbmond, sprich dieser konnte auch nicht als Lichtquelle dienen. Weitere Stunden vergingen und sie wäre ab und an schon fast eingenickt, kontne sich aber bislang wach halten. Langsam konnte man schon eine leuchtende Scheibe am Horizont erkennen. Scheinbar ging die Sonne auf, es musste also schon gen Morgen sein. Mitlerweile gähnte sie shcon garnicht mehr, den Punkt hatte sie schon hinter sich. Alles was jetzt kam war nurnoch Übermüdung. Die kleine Kati drehte sich ab und an mal hin und her. Sicher würde sie auch bald aufwachen.
Ganz schön hell mitlerweile geworden, aber die Ritterin konnte kaum in die Sonne sehen. Mit roten Augen saß sie dort am immernoch brennenden Feuer, was mitlerweile recht überflüssig geworden war, bei der Helligkeit. Wenn man sie so sieht, könnte man entweder meinen, dass sie ganz schnell ins nächste Bett hüpfen sollte, was wohl das Vernünftigste war...oder (!), dass sie zu viel von den Waldkräutern geschnüffelt hatte. Sobald Kati jedenfalls aufwacht, würde Xani die Reise zum nächsten Gasthaus aufbrechen. Hauptsache der Weg dahin war nichta uch noch mit Gefahren gespickt, das würde sonst Probleme geben.
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Re: Am Rande des Sees

Beitrag von Kati am Sa Okt 04, 2014 12:29 pm

“Was soll das heißen ich bekomme keine Waffe?“ Fragte das Kind einen dicken Mann mit Lederschürze und einem ganzen Biotop an Agne und... Kati wollte nicht wissen was das alles war, im Gesicht. “Du bist zu Jung und damit basta! Kati drehte sich um, damit Xanira etwas zu dem Fettschmied sagen würde, doch ihre Freundin war nirgends zu sehen. Sicher war sie mal wieder mit den Gänsen davongeflogen. Verdammte Tierliebe! Katis rechte Hand formte einen anklagenden  Zeigefinger, während sich ihre links stützend an die Hüfte des Mädchens bewegte. „Gib mir sofort diesen Verdammten Kriegshammer, oder es setzt was!“ Kratergesicht wollte soeben zu einer Entgegnung ausholen, da wurde es Kati zu Bunt, sie trat dem Mann gegen das Schienbein, worauf er sich schreiend nach vorne lehnte um sich die schmerzende Stelle zu halten.
Kati hingegen nahm Anlauf, sprang an die Kante des alten, stabilen Tresens und stieß sich ein weiteres mal ab. Nach einem halben Überschlag landete Kati an der Decke, wo sie erst eine Sekunde verbrachte, ehe sie sich noch mals abstieß. „Kawabanga!“ rief das Kind, als es mit den Ellenbogen voran gegen den Kopf des fieslings knallte. Sie krachte mit ihn zusammen durch den massiven Holzboden, zerschlugen den Stein des Fundamentes und stürzten ein unendliches Loch entlang. „HEY, DAS IST UNFAIR!“ beschwerte sich die tapfere Kriegerin der Wunderhörnchenponys, während sie wild mit den Armen und Beinen Ruderte. „Mir wurde gesagt wie ich kämpfe, aber nicht da sich auch fliegen muss. Hilf mir Sparkel Sparkel!“ Doch der Aufschrei wurde wie Kati merkte unnötig. Ihr entgegen kam auch schon eine steinerende Plattform, auf welcher sie landete kniend landete. Vor ihr sah sie wieder den Waffenschmied, nur hatte er diesmal 4 Zähne die aus seinem Unterkiefer kamen und sich bis hoch, weit über die Nase erstreckte. In seiner Hand die begehrte Waffe. „Bei der Macht der Hörnchenponys, werde ich dich besiegen!“ rief Kati noch während sie aufsprang und sich ihre Regenbogenpistolen aufluden. „Bogenschein, flieg und Gewinn!“ schrie das Kind und zwei Strahlen, etwa ein halber Meter breit, schossen über die Plattform. In den schönsten Regenbogenfarben erstrahlte die Szenerie und nach einer halben Sekunde war alles vorbei. Von dem Schmied waren nur noch einpaar  qualmende Schuhe übrig geblieben. „Aber nicht doch!“ verärgert tippte sich Kati mit dem Lauf einer Pistole gegen die Stirn. „So bekomm ich doch nie an eine Waffe.“


Solche und ähnliche glorreichen Taten verübte Kati in ihren Träumen, quasi im Schlaf ging sie schon jedes Szenario durch wie sie an ihr begehrtes Stück Eisen bekommen sollte. Allerdings war jedes erdenkliche Szenario mit Dämonen, Trolle und glorreichen Taten der kleinen Abenteurerin gesegnet, nicht aber mit dem wirklichen Erwerb eines tödlichen Eisens... von den Regenbogenpistolen mal abgesehen, aber die waren auch aus Plastik, wirklich!




Kati erwachte als die ersten Strahlen schon längst über die Berge gezogen waren. „Oh nein, ich bin zu spät!“ rief das Kind noch verträumt, trotz aller Abenteuer wusste sie nämlich noch ganz genau was sie zu tun hatte. Erst versuchte sie aufzuspringen, allerdings hatte sich die Decke fest um sie gewickelt, weswegen sie sich nicht abstützen konnte und wie einer Raupe wieder in die Liegende verfrachtet wurde. „Gemeinheit!“
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