Am Rande des Sees

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Am Rande des Sees

Beitrag von Xanira am Mi Dez 25, 2013 9:23 pm

Glitzerndes Wasser, einige Schilfbündel, hier und da eine quakende Ente. Dies sind so die ertsen Eindrücke wenn man über den See schaut und seine schönste Seite betrachtet. Genau der richtige Ort für ein wenig Ruhe. Doch sollte einen diese Stille nicht zu sehr in Sicherheit wiegen. Denn um den See erstreckt sich immernoch Waldgebiet in dem es von wilden Tieren nur so wimmelt. Also ohne Nachtwache sollte man sich nicht unbedingt zum Rasten hier niederlassen.
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Beitrag von Xanira am Mi Dez 25, 2013 9:31 pm

Xanira war mit der kleine Kati jetzt schon so einiges gereist und sie kamen so langsam ans Ende ihrer Kräfte. Bevor sich allerdings durch die Ermüdung irgendwo willkürrlich niedergelassen wurde, sollte ein vernünftiger Platz zum Rasten gesucht werden. Die Beiden waren gerade an dem See 'Loch Ness' angekommen und Xanira betrachtete erst einmal die schöne Umgebung. Es war wirklich die richtige Entscheidung gewesen von zu Hause zu gehen und die große weite Welt zu erkunden. Auch wenn sie jetzt immer auf das kleine Mädchen aufpassen musste, war sie zumindest schonmal nicht immer allein. Auch wenn sie sich das schon so manches Male stark gewünscht hatte. "Schau mal, wie schön das Wasser glitzert.", deutete sie auf die Seeoberfläche, während sie davor stand. Dazu beugte sie sich auf Höhe von Kati, um auf gleicher Ebene mit ihr zu reden. Zwar verstand Xanira nicht sehr viel von Kindern, aber sie versuchte immer irgendwie das Beste für ihren kleinen Schützling zu erreichen. Irgendwie hatte sie ja auch keine andere Wahl.
Jedenfalls schaute die Heldin sich jetzt weiter um und versuchte sich dabei ein Bild über die Gegebenheiten zu machen. Könnte eigentlich ein guter Platz für eine Rast sein. Still, keine Gefahr in Sicht, soweit sogut. Sie hatte noch einige Laibe Brot aus dem letzten Gasthaus mitgenommen, also würde das Abendessen zumindest, wenn auch nicht üppig, schonmal nicht ausfallen.
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Re: Am Rande des Sees

Beitrag von Kati am Mi Dez 25, 2013 9:43 pm

Kati war die Reise lang oft vor Xanira her gehüpft, aber so langsam machte sich die Erschöpfung in dem Kind breit und sie begnügte sich damit neben der Frau herzulaufen, auch wenn sie dabei nicht gerade wenig unkommentiert, oder sich von ihren Gedanken ablenken ließ. Endlich an einem See angekommen stürmte Kati erst mal auf das Wasser zu, um an der feuchten Erde des Ufers zum stehen zu kommen. „Boah!“ kommentierte das Mädchen den Ausblick. Der See war weit und schmiegte sich in die wunderhübsche Hügellandschaft. Alles um den See herum schien zu Wachsen und zu gedeihen während die spärlich durch die Wolken scheinende Sonne sich leicht im Wasser reflektierte. Dies kommentiert Xani auch bereits. „Oh ist das schön hier!“ rief das Kind überschwänglich ehe sie sich an die Kämpferin wandt. Diese war wieder einmal in die Knie gegangen um mit dem Kind zu reden. Sofort verzog sich Katis Miene und sie wirkte ungehalten. „Echt mal, wie oft muss ich dir noch sagen, dass du nicht ständig in die Hocke gehen sollst!“ beschwerte sich das Kind. „Du machst dir damit nur den Rücken kaputt und es sieht auch ziemlich blöd aus.“ machte sie gerade weiter und schüttelte den Kopf, ehe sie wieder anfing zu grinsen. „Aber der Ort ist wirklich toll, ich hätte mir den See nie so groß vorgestellt!“
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Re: Am Rande des Sees

Beitrag von Xanira am Mi Dez 25, 2013 10:24 pm

Xanira freute sich darüber das es Kati hier auch gefiel. Eigentlich machte ihr Herz immer einen kleinen Hüpfer wenn sie ein Lächeln auf Katis Gesicht erblickt. Warum das so ist? Weiß sie selber nicht so genau. Immerhin ist es nicht ihr eigenes Kind, eigentlich dürfte sie mit ihrem Einzelgängerdasein nicht einmal eine richtige Beziehung zu dem Mädchen entwickeln. Irgendwie hatte sie es sich aber eben im Kopf zu der Aufgabe gemacht auf das kleine Mädel aufzupassen. Wenn auch irgendwie unergründlich, vielleicht war sie auch einfach nicht so gefühlskalt und konnte das Kind nicht einfach stehen lassen, ohne Eltern und sonst Niemanden. Jedenfalls hatte es schon soweit gereicht, dass sie jetzt ja schon einige Zeit zusammen unterwegs waren.
Kati machte sich scheinbar Sorgen um Xanis Rücken. Hach niedlich die Kleine! Dabei war Xanira doch um das Hausfrauendasein herumgekommen. Die müssen sich ja zu genüge Bücken...bei der Hausarbeit versteht sich. "Ist nett das du dir Sorgen machst Kati, alles gut.", versicherte sie während ihre gehockte Haltung sich löste.
Ein Grummeln kam aus der Magengegend der Elfin. Ja auch eine Heldin musste mal was zu sich nehmen und wieder zu Kräften kommen. Da dachte sie wieder an die Laibe Brot. Nicht schön und ziemlich trocken aber sollte für einen Moment den Appetit stillen. "Möchtest du auch ein Stück Brot? Oder hast du noch was in deinem Rucksack an Proviant? Nicht das du mir von den Knochen fällst.", zwinkerte sie dem Mädchen zum Schluss zu. Schade das Xani nie versucht hat wie man angelt, das wäre jetzt die perfekte Gelengenheit für die Praxis gewesen.
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Re: Am Rande des Sees

Beitrag von Kati am Mi Dez 25, 2013 10:46 pm

Kati schüttelte den Kopf als die Frau versuchte alles so dastehen zu lassen als wäre es in Ordnung. „Das sagst du jetzt und nächstes Jahr bekommst du einen Bandscheibenvorfall!“ entgegnete das kind und hob anklagend den Zeigefinger um ihn der Heldin direkt unter die Nase zu halten. „Ich denke, du solltest dich schonen, die Erschütterung wenn du einen Hieb abblockst sind schon genug. Nicht dass man dich nur noch irgendwo als Sekretärin herumsitzen lassen kann!“ Ach ja, das Kind war mal wieder freundlich, aber es war alles zu Xaniras besten, die Wunderhörnchenponys würden ihr das schon vergeben.
Doch die Kriegerin schien Hunger zu haben, was sich unüberhörbar Outete. „Ich hab Bären gehört die leiser geknurrt haben.“ kam es von dem Kind, als es um ihren Hunger ging. Aber sie hatte eine Idee. „Wenn du noch eine Stunde wartest kann ich uns vielleicht noch eine Beilage organisieren!“  kam es hastig von den Kind, dass bereits auf den nächsten Baum zurannte und einen dünnen, geraden Stock abbrach. Das Holz schien leicht porös zu sein, dennoch sollte es sich eignen... „Grab du schon mal nach Würmern!“ rief Kati der Kriegerin zu und ignorierte dabei einfach mal den Umstand, dass sich Xanira dabei bücken müsste. „Ich bau in der Zeit die Angel fertig.“ Mit den Worten riss Kati ihren Rucksack herunter und nahm sich ein Stück Schnurr aus dem geplüschten Behältnis um es an den Stock zu binden.
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Re: Am Rande des Sees

Beitrag von Xanira am Mi Dez 25, 2013 11:23 pm

"Bandscheibenvorfall?". entgegnete Xanira leicht veriwrrt, während Kati am plappern war. Ihren Redefluss konnte sie dabei auch nicht wirklich unterbrechen. Hauptsache die Kleine wusste was ein Bandscheibenvorfall war. "Sekräterin?" Ja toll machst du das Xani, also nochmal, Subjekt + Prädikat + Objekt. Und jetzt nochmal von vorne bitte. "Wieso sollte ich jemals eine Sekräterin werden wollen?", sehr gut gemacht, eine große Ladung Kekse bitte einmal zum Loch Ness, Uferecke 4, zu Händen Xanira.
Kati redete von einer Beilage für das Brot. Naja schlecht wäre es sicher nicht gewesen. Aber jetzt stürmte sie mit einem Mal Richtung Baumgruppe und kam mit einem Ast wieder. "Ähh willst du damit jetzt...?" Doch da wurde sie auch schon von dem quirligen Mädchen unterbrochen. Als diese dann anfing mit einer Schnurr an dem Ast herumzufuchteln wurde Katis Gedankengang Xanira ziemlich schnell klar. An Erfolg dachte sie dabei jedoch nicht. Naja auch die Idee mit dem Graben traf sie nicht wirklich mit Freude. Trotzdem tat sie dem Kind einfach mal den gefallen und kniete sich auf den Boden. Vielleicht würde sie ja für kurz einen guten Spielkameraden abgeben, mehr konnte das Ganze ja wohl kaum sein. Wie sollte denn überhaupt ein Fisch mit so einer Methode anbeißen, naja abwarten. "Hmm du ich finde hier keine Würmer, kannst du mir vielleicht helfen?", erwiderte sie, als sie nur so tat als würde sie graben. Ein bisschen am Boden herumgekratzt aber richtige Graben war das nicht. Xanira wollte ja nicht im Dreck herumwühlen. Außerdem versuchte sie dem Kind ein Gefühl zu vermitteln, welches es fähig und alleskönnerisch darstellen lassen sollte. Sicher das das nicht so etwas wie Muttergefühle waren Xanira?
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Re: Am Rande des Sees

Beitrag von Kati am Mi Dez 25, 2013 11:41 pm

Wieso sollte Xanira Sekretärin werden wollen? „Ja weil man keine harten Arbeiten erledigen kann, wenn der Rücken kaputt ist.“ Kam es von Kati während sie den Knoten festzurrte. „Papa hat schon immer gesagt, wenn die Füße oder der Rücken kaputt gehen kann man sich gleich beerdigen lassen. Mit einer Hand kann man noch was machen, aber ohne festen Stand ist man aufgeschmissen.“ klare Worte von einem Kind, dass soeben ihre Angel Marke Pokemon Deluxe fertig gestellt hatte. Damit lässt sich sicher ein Fisch fangen! dachte sich Kati bei der nicht gerade sehr stabil anmutenden Angel. Sie jedenfalls war davon überzeugt das Ding nutzen zu können um einen fetten Fisch an Land zu ziehen, so ein richtig großer, der sobald er am Boden war nur auf und ab platschen konnte. Eine Heldin ernähren... das war ein Job für Superkati! Eifrig nickte das Mädchen um sich selbst zu bestätigen ehe sie sich an die Elfin wand. Monster bekämpfen und Banditen verprügeln, dass ging aber zum Würmer fangen war sie scheinbar zu dumm. Und das im feuchten Boden... Kati sah den Fehler aber schnell. „Du sollst ja auch nicht das Gras abkratzen, sondern den Wurm aus der Erde ziehen!“ kam es von Kati die sich an eine geeignete Stelle zu schaffen machte und mit ihren bloßen Händen in der Erde wühlte. Die kleinen Schnitte die sie sich dabei von Wurzeln und Steinen hohlte taten fast nicht weh und es lohnte sich. Zwar hatte Kati sich dabei dreckig gemacht, aber sie hatte nun einen Wurm, denn sie eifrig festband. „Du wirst sehen, heute Abend speisen wir wie die Könige!“ Kam es von dem Kind, dass die Angel ohne umschweife wieder an das Ufer trug und auswarf. Es dauerte auch keine zehn Sekunden, da biss etwas an. Kati riss an der Angel, aber sie bekam es nicht heraus. „Xani, hilf mir mal!“ Rief das Kind, welches sich gegen den Sog aus dem Wasser stemmte. Die Anstregung hörte man ihr klar an. „Der wiegt sicher um die 50 Pfund, das sag ich dir!“ Hörte man durch Katis Zähne gepresst. Dass sie gerade absolut übertrieb war ihr dabei ziemlich egal.
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Re: Am Rande des Sees

Beitrag von Xanira am Do Dez 26, 2013 12:20 am

Hauptsache die Kleine konnte mit Lebensweisheiten um sich werfen, das war schon nicht mehr feierlich. Wie alt war die nochmal? "Scheinbar war dein Papa ein weiser Mann.", bestätigte sie das Kind.
Nach kurzer Zeit hatte sie ihr 'Angeldings' fertig gebaut. Und nachdem sie Xanira beim buddeln ablöste fand das Mädchen auch noch tatsächlich ein, zwei Würmer. "Hey hey, pass auf, nicht das du dir weh tuhst.", versuchte sie Kati noch zu warnen, doch da war es schon zu spät und sie hatte sich die Hände an dem Erdboden aufgeschnitten, wenn auch nur leicht. "Wa...Warte, lass mich mal sehen, was machst du denn schon...", stammelte sie leicht erschrocken als sie das Unglück sah. Doch da rannte das aufgeregte Ding auch wieder ans Ufer. Naha spricht da eine besorgte Mutter aus Xani? "Klappe! Ernsthaft Erzähler! Ich habe keine Muttergefühle!" Ja natürlich hast du die nicht, das wissen wir doch alle. Du bist die einsame heldenhafte Kriegerin, die Niemanden sonst braucht ausser sich selbst.
Jedenfalls machte sich Kati eifrig an ihre Angelversuche und warft dabei den Haken mit dem daran befestigten Wurm in richtung Gewässer. "Mal sehen, vielleicht hast du ja Glück.", lächelte sie das Kind an. Natürlich in dem insgeheimen Glauben, dass dies alles sowieso nicht funktionierte. Rein theoretisch gesehen, war die Schnur viel zu kurz, in dieser Nähe würde sich eh keine Fische herumtreiben. Außerdem, ein Wurm? So einfach? Naja. Doch kurz darauf ruckelte tatsächlich etwas an ihre Angel. "Wo...Woah warte warte, ich helfe dir!", kam es übermütig von der Heldin, die jetzt doch nicht mehr so gefasst war wie eben noch. Dabei fasste sie mit beiden Händen von hinten an Katis Hände, die die Angel umschlossen. Währenddessen fing sie an kräftig an der Angel zu ziehen jedoch nicht mit voller Gewalt. War da wirklich ein Fisch an der Angel oder hatte sich der Haken einfach nur an irgendwas im Wasser verhakt?
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Re: Am Rande des Sees

Beitrag von Kati am Do Dez 26, 2013 12:37 am

„Ja, auch wir Dorfdeppen haben die eine oder andere Weisheit auf Lager.“ kam es schnippisch von Kati, auch wenn sie schon oft genug bewiesen hatte, dass Dorfdepp wohl so gar nicht zu ihr passen würde. Dennoch ließ sie es sich nicht nehmen die Kriegerin mal auf den Arm zu nehmen. Dabei fiel Kati aber auch auf, dass sie gar nicht wusste was Xanira getan hatte bevor sie groß und imba war.
Wenigstens kam die Kriegerin aber gleich zur Hilfe, als es um das Abendbrot ging. „Ich sag dir, davon werden wir noch Wochen essen können. Wochen!“ kam es von dem Kind, welches sich mit voller Kraft gegen den Fisch lehnte. Die sich schnell hin und her bewegende Schnur bewies was sie vermutete. „Komm schon du dummer Hecht, ich will dich nur in die Pfanne hauen.“ kam es von dem Kind, ehe die Angel zerbrach. Alles heben nützte nun nichts mehr, die Kraft von Kind und Kriegerin wurde umgeleitet und Kati landete nach einem kurzen Sturz auf Xanira. Kurz rieb sich Kati den Kopf, der an auf die goldene Verzierung geknallt war. „Blöder Ast!“ beschwerte sich das Kind als es sich aufsetzte, den Hintern auf den Boden und zwischen den Beinen der Kriegerin. Etwas entfernt glaubte Kati sogar von roten Schuppen angefunkelt zu werden. „Ey, der Fisch verarscht uns!“ Okay das war ein Job für den Katinator. Übereifrig sprang das Kind auf und rannte an das Ufer wo es sich Steine schnappte und nach dem Fischding warf. „Du Planschkuh, ich hoffe die anderen Fische mobben dich für deine hässlichen Schuppenfarbe!“ Schrie sie dem Fisch hinterher, während sie versuchte das Tier mit Steinen aus der Ferne niederzustrecken. Ein Unterfangen, dass wieder jeder Wahrscheinlichkeit nicht funktionierte. „Ich brauch größere Steine! Oder besser ein Gewehr... ach was rede ich da, ich will eine Kanone.“ murmelte das Kind protestierend vor sich her und wurde im verlaufe des Satzes immer lauter. „Hörst du Fisch, wenn es sein muss Spreng ich dich aus dem Wasser!“ drohend hob Kati die nun leere und zur Faust geballten Hand und schüttelte sie. „Dich und all deine Freunde!“
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Re: Am Rande des Sees

Beitrag von Xanira am Do Dez 26, 2013 10:50 am

Wenn man Katis Worten Glauben schenken konnte, war da wirklich ein dicker Brocken am anderen Ende. Ziehen konnte das Vieh jedenfalls schonw ie ein ganz großer. "Warte, warte...nicht so heftig...!", versuchte sie das KInd zurückzuhalten während dieses immer ruckartiger an der Angel zerrte. Doch da war es auch schon passiert, was passieren musste. Die Angel zerbrach durch die zu hohe Krafteinwirkung. Dies beförderte dann auch noch Kati von der Vertikalen in die Horizontale, direkt auf Xanira Brustpanzer buchsiert. Die Heldin ließ ein ganz kleinen Schrei los, ehe sie dann in leichtes Kichern verfiel. "Ich sagte doch, nicht so stürmisch...", grinste die das Mädchen noch an während es noch auf ihr lag. Doch der Moment hielt nicht lange an, da sprang die jetzt völlig wild gewordenen Kati auf und fluchte wie ein Weltmeister. "...hihi..." Die Droh - und Beleidigungskette riss garnicht ab. Doch Xanira konnte sich nicht mehr halten und viel mit einem Mal in so schallendes Gelächter. Es war einfach schön für sie zu sehen, wie die kleine sich aufregte, fast schon richtig niedlich. Doch dann lugten kurz einige rote Schuppen aus dem Wasser. Scheinbar war es wirklich ein Fisch gewesen, kein Zweifel. "Sowass aber auch, fast hätten wir ihn gehabt!", ärgerte Xan sich künstlich mit, um dem Kind Bestätigung zu vermitteln.
Das zum Thema Abendessen, unerfolgreich. "Also doch ein Stück Brot?", zwinkerte sie Kati entgegen und hielt ihr dabei den Laib hin. In ihrem Umfeld sah die Heldin auch noch einige Büsche mit Früchten, darunter auch ein Brombeerenbusch. Davon könnte sie zumindest ein wenig süßes abgreifen. Ein ziemlich spartanisches Abendessen und wenn auch nicht wirklich ausgewogen, Beeren und Brot. Doch besser als garnichts.
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Re: Am Rande des Sees

Beitrag von Kati am Do Dez 26, 2013 11:23 am

Grummelnd ließ sich das Kind auf den Hintern fallen, da sich der Fisch von den Drohungen nicht beeindrucken ließ und einfach verschwand. „Dich krieg ich.“ murrte das Kind und verschränkte die Arme vor der Brust. Warte nur bis ich groß und stark bin, dann komm ich mit einem Speer wieder... ach was rede ich erwürge dich mit blosen Händen! Wie alt wurden Fische überhaupt? Und konnte man die überhaupt erdrosseln? Fragen über Fragen für das kleine Köpfchen.
Doch als es um das Essen ging nickte sie nur und griff nach dem Brot. „Schade, ich hätte ihn so gerne bekommen.“ kam es von dem Kind, welches den Katinator nun mal abgelegt hatte. Enttäuschte blickte das Kind zu der zerbrochenen Angel, bzw. den Rest den sie vorhin noch in der Hand gehabt hätte. „Wir hätten dein Schwert verwenden sollen, damit wäre uns das nicht passiert.“ War Kati doch egal, ob das Spielzeug war. Es ging hier ja auch um Essen und damit ums Überleben. Die Schnur könnte man ja am Griff befestigen und die Angel dann an der Klinge heben. Wozu gab es denn sonst die flachen, nicht scharfen Seiten? Genau, dass musste ein Geheimtrick der Ritterschaften sein und nur deswegen trugen sie Schwerter mit sich, so musste es sein und nicht anders!
Also nahm Kati das Brot entgegen, brach die Kruste auf und pickte sich mit den Fingern das weiche innere heraus. „Genug schnurr hätten wir für noch einen Versuch, aber du hast nicht zufällig einen Harken, oder?“ Bei den Worten kramte Kati in ihrer Tasche. „Ich hätte höchstens eine Sicherheitsnadel die wir verbiegen könnten.“ Aber ob die dann dem Zug eines Fisches stand hielt? Schade das ich keine Macgyti bin. Sonst würde ich einen Harken aus Gras und und Ästen basteln.
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Re: Am Rande des Sees

Beitrag von Xanira am Do Dez 26, 2013 12:20 pm

Hmm da war wohl Jemand beleidigt. "Vielleicht beim nächsten mal.", versuchte Xanira mit voller Freude dem Mädchen Mut zu vermitteln.
Als sie dann das Stück Brot doch eher enttäuscht entgegen nahm, ging die Elfe noch die paar Schritte zu der Buschgruppe und pflückte schnell ein paar Brombeeren. Nur die Oberen, wer weiß welches Viehzeug um Unterteil des Busches war. Nur das Beste für das Kind, stimmts? "Hach...ich gebs auf..." Die paar Schritte wieder zurück und dem Kind in die Hand gedrückt. "Hier hast du noch was süßes."
Doch Kati war immernoch voller Tatendrang und wollte einen weiteren Versuch starten. "Mein Schwert...ich glaube nicht, dass...", doch da unterbrach sie Kati auch schon mit wilden Vorschlägen. "Also wenn du es unbedingt nochmal versuchen möchtest, werf' doch einfach die Schnurr so der Sicherheitsnadel herrein.", wobei sie ein Stück Brot abbrach und es sich zum Munde führte. Mitlerweile hatte sie es sich schon gemütlich auf einem größeren Stein gemacht, von dem sie jetzt ihre Beine baumeln ließ. Konnte ja auch nocht immer hundertfünzig Prozent geben, die Heldin. Auch wenn sie es sollte. Immerhin hatte sie mitlerweile eine Tochter. "Ernsthaft, langsam wird's zu viel!"
Doch wurde das idylische Treiben kurz unterbrochen. Xan hörte Geräusche aus dem Waldteil hinter sich. Reflexartig neigte sie ihren Kopf in die Richtung und hörte noch einmal genauer hin, Stille. Nichtsdestotrotz hüpfte sie herunter und ging die ein, zwei Schritte wieder näher an Kati. Lieber auf Nummer sicher gehen. "Psst, nicht so laut...ich glaube ich habe was' gehört...", versuchte sie das Mädchen ruhig zu halten, wobei sie sich neben sie hockte und den Wald mit gezielten Augen begutachtete. Wer weiß was sich hier so an Wild herumtrieb. Da konnte auch mal ein wildgewordener Wolf aus dem Gebüsch springen. Immer auf der Lauer sein, war die Divise.
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Re: Am Rande des Sees

Beitrag von Kati am Do Dez 26, 2013 1:01 pm

Kati war immernoch dabei sich zu Ärgern, da halfen auch die Aufmunterungsversuche von Xani nicht wirklich. Ob ich ihr sagen sollte, dass sich ihr Spitzname irgendwie wie Zahni anhört? Zahni, einst als einfacher Zahn im Munde einer zahnlosen alten Dame geboren und zum Superzahn wurde, um mit seiner Beiskraft und seinen harten Kanten die Welt vor der Bedrohung beschützt... Ne, das hört sich irgendwie blöd an! Fall abgeschlossen, also wird es wohl nie Zahni geben. Schade, wäre sicher eine tolle Vorlage für ein Theaterstück. Oder noch besser Zahnipuppen! Okay, das sähe sicher cool aus. So ein Backenzahn mit großen Augen, einer Stupsnase und einem breiten grinsen auf dem... ehm... Zahnschmelz!
Die Süßigkeiten nahm Kati dankend und mit einem herzlichen lächeln entgegen. Dennoch war sie immer noch wegen dem Fisch sauer. Ob sie ihn getroffen und erledigt hätte wenn sie einen Zahn geworfen hätte? Wohl eher nicht, dafür bräuchte sie etwas größeres, schwereres wie etwa einen Bürgermeister. Ja, die hatten doch meist ein gutes Leben und aßen sich immer satt, da könnte auch mal einer mit seinem fetten Hintern auf einen Fisch landen. Wobei, dann wollte ich ihn nicht mehr. Dass das erlegen von Tieren auch immer so knifflig sein musste!
Vor allem wenn man dann nicht mal ausreichendes Arbeitsmaterial geben wollte. Kati bekam mal wieder nicht das Schwert, nicht mal zum Angeln! Das gabs doch nicht, Xani konnte doch nicht wirklich glauben, dass Kati dumm genug war sich einen Arm abzuschneiden. Das schafften nur Idioten, Trottel und Banditen. Warte war die Aufzählung gerade redundant? Egal, lieber das als das Bild mit dem fetten Bürgermeister auf einem armen Fischi!

Aber noch während Kati über dumme Banditen, tote Fische und fette Bürgermeister sinnierte wurde sie zur Ordnung gerufen. Die Heldin hatte etwas gehört was Kati sofort dazu brachte aufzustehen und in den Wald zu blicken. Die zerbrochene Angel erhob sie dabei halb wie ein Schwert, so wie es Xani ab und an zu tun pflegte. Allerdings würde das Kind nicht einspringen, so lange die Heldin nicht in bedrängniss war. Superkati war zwar von den Wunderhörnchenponys gesegnet, aber so ein Schwert in dem Rippen stellte sich das Kind ekelhaft schmerzhaft vor. Dennoch sah das Kind eine Bewegung in einem Busch. „Xani da.“ rief das Kind und deutete mit dem gebrochenen Stock auf die Stelle. „Ich hab irgendwas braunes gesehen!“
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Re: Am Rande des Sees

Beitrag von Xanira am Do Dez 26, 2013 1:46 pm

"Psst, warte...", flüsterte sie Kati zu, wobei sich langsam wieder aufrichtete, um das Waldstück besser erkennen zu können. Scheinbar konnte Kati ja was sehen, also war da wirklich böses im Busch. Xanira konnte genau erkennen wie sich das Gebüsch hin und her bewegte und dabei raschelte. Die rechte Hand schonmal zuschlagsbereit an das Heft des Schwertes gelegt, den rechten Fuß nach vorne, den linken nach hinten für einen sicheren Stand. "Grooaaar!" Mit einmal Mal stand dort ein riesieges Ungetüm. Sah aus wieder ein zu groß gewordener Wombat und seine Krallen hatte es auch schon ausgefahren. Wenn man dem Auftritt jetzt noch Glauben schenken durfte, war das wilde Tier sicherlich nicht zum nett plaudern hier hergekommen. "...Hrr...ein Wombär...ich kenne diese Tiere...unberechenbar!", kam es gefasst und konzentriert von ihr, wobei sie sich schon auf den Zuschlag mental vorbereitete. Der Wombär schaute Xanira mit gezieltem Blick in die Augen und visierte die Elfin dabei fest an. "Kati! Beiseite!", schrie sie nurnoch und schlug dabei mit ihrer linken Hand neben sich, um ihren Mantel im Wind vor Kati zu befördern. Mit einem Mal machte der Wombär wie eine wild gewordene Kreatur einen Satz von der Anhöhe herunter in Richtung Xanira. Seine Krallen bohrten sich dabei in den Erdboden und jeder Schritt wirbelte Staub und Erde auf. Er setzte zu Angriff an, sprang in die Luft und... "Gwaaaaaha!" ... um diese ganze Szene kurz abzuspielen, sprang der Wombär in Richtung Xaniras Oberkörper. Diese wiederum hielt ihre Schwert in windeseile vor ihren Körper und machte dabei einen Satz rechts an dem Wombären vorbei. Dieser sprang genau so unglücklich, dass die Klinge des Schwertes ihn genau im Halsbereich traf und der Erste, auch der Letzte Schlag geblieben war. ... Der Wombär viel mit einem lauten Grunzen zu Boden und rutschte noch ein Stück über den Erdboden. Dabei traten große Mengen Blut aus der Wunde und die Kreatur regte sich kein Stück mehr.
Total gefasst richtete sich Xanira wieder gerade, wobei sie ein Stofftuch aus der Tasche zog und die Schneide von dem Blut befreite. Darauhin führte sie das Schwert zurück in seine Schede. Es gab ein matallisch reibendes Geräusch. "So. Abendessen.", gab sie völlig locker von sich, jedoch immernoch mit konzentriertem Blick, welchen sie noch nicht abgesetzt hatte.
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Re: Am Rande des Sees

Beitrag von Kati am Do Dez 26, 2013 3:14 pm

Katis kleiner Körper spannte sich als das Rascheln mehr wurde und Xani ruhe befahl. Was sich da aber aus dem Gebüsch heraus drückte wunderte Kati dann doch. Ein Wombär, Kati erinnerte sich bereits von den Dingern gehört zu haben. Sie galten als gefährliche Tiere, allerdings waren sie meist scheu, da sie Pflanzenfresser waren. Dieser hingegen hatte davon wohl nicht all zu viel Wind bekommen, da er auf die beiden Menschen einfach zuhielt. „Vorsicht, vielleicht hat es die Tollwut.“ kam es Kati sofort, doch sie wurde schon beiseite befohlen und bekam ein Stück Stoff ins Gesicht. Der schwere Mantel traf das Kind unvorbereitet am Kopf und noch während Xani das Tier erlegte taumelte das Kind, rutschte aus und landete mit einem Aufschrei im Wasser.
Als es endlich prustend an die Oberfläche gekommen war, war der Kampf schon wieder vorbei. Instinktiv hatte Kati im Wasser nach irgendetwas gegriffen und nicht losgelassen. Jetzt war es aber für das völlig durchnässte Mädchen erst mal wichtiger ins trockene zu kommen. „Boah Toll!“ rief Kati und riss die Hände hoch, dabei ließ sie auch los was sie vorhin gegriffen hatte und während das Kind jubelte und Xani eine wahre Heldin nannte flog der Fisch, denn sie überraschend gefangen hatte durch die Luft, nur um in Xanis Gesicht zu landen. Mit einem mal endete das freudige Gebrüll zu ehren Xanis und das Kind sah verwirrt zwischen ihrer Hand, das Gesicht ihrer Heldin und den Fisch herum, welcher noch auf dem trockenen herumsprang und versuchte sich so in das Wasser zu flüchten. „Uppps.“ Das war ja mal etwas vollkommen unvorhergesehenes. „Tschuldigungs Xani, ich wollte das nicht wirklich!“ beeilte sich das Kind zu sagen, nachdem es die Situation erfasst hatte. „Ich wusste nicht mal, dass ich ihn hatte, ehrlich!“
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Re: Am Rande des Sees

Beitrag von Xanira am Do Dez 26, 2013 3:41 pm

Xanira sonnte sich im Licht ihres Sieges. Schaute erhobenen Kopfes in Richtung Ferne, leicht dem Himmel geneigt. Ja dies war die Pose eines richtigen Helden. Der einen blutrünstigen Wombär soeben niedergestreckt hatte. Das Sonnelicht reflektierte sich in Xanis Augen und der Moment riss nicht ab. Bis jetzt! Ein glitschiges Etwas, haute ihr mit Wucht ins Gesicht und riss sie dabei aus der epischen Pose. Dabei gab sie ein stöhnendes und leicht verwirrtes Geräusch von sich. Leicht zog sie der Aufprall zur Seite woraufhin sie nich gleich ihre Wange hielt. Nass? "Was zum?", dachte sie als sie ihre Handfläche betrachtete, die jetzt ganz feucht gewesen war. Doch es dauerte nicht lange da fiel ihr Blick auf den Boden. Dort zappelte ein Barsch nun um sein Leben, aussichtslos. "Kati?! Wieso?", rief sie erst fragend in ihre Richtung "Und...und was machst du da überhaupt?!", kam es leicht beleidigt von ihr. Doch dann wurde der Heldin plötzlich klar, dass dort wirklich ein Fisch vor ihr am Boden lag. Kati fing ja schon an sich zu entschuldigen doch Xanira unterbrach sie voller Aufregung: "Mo...Moment...hast du den gefangen? Wie hast du? Ich meine...also...hä?" Tja da war die Elfe baff. Während sie dem Wombär zeigte wo es lang ging plantschte Kati im Wasser und ging Angeln? Und dann auch noch erfolgreich?! Sie ließ den Fisch erst einmal am Boden um sein Leben kämpfen, einfach so Beine bekommen und Weglaufen war dabei nicht drin. Es sei denn...es war ein magischer Zauberfisch, der einen Magier gefressen hatte und nun seine Kräfte bekam. Sämtliche Zaubersprüche machten ihn zu einem mächtigen Bewohner der Meerestiefen und...!...Ich schweife ab...
Xaniras Schritte trugen sie erst einmal an dem am Boden liegenden Wombären vorbei in Richtung klitschnasse Kati. Zu dieser beugte sie sich herunter und fing an an dessen Kleidung herumzufummeln. "Ach Mensch, was machst du denn, guck dich doch mal an, du bist patschnass.", kam es von ihr während sie ein Stück von Katis Oberteil zu einer Wurst drehte und es so auswrang. "...da lässt man dich mal einen Moment aus den Augen..."
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Re: Am Rande des Sees

Beitrag von Kati am Do Dez 26, 2013 11:34 pm

Kati war noch voll dabei sich für die Fischfliegerei zu entschuldigen, als man sie nach ihren Beweggründen fragte. „Weil ich nicht wusste dass ich einen Fisch in der Hand habe. Ich meine hätte ich auch ahnen können, dass der so aerodynamisch ist?“ fragte das Kind, auch wenn es von sich selbst enttäuscht war. Gut Xani hätte diesen feigen Anschlag sicher abwehren können, aber sich hätte sie nie damit gerechnet dass er von Kati hätte kommen können. Heute sind es Fische, morgen Wurfsterne. Ich muss wirklich aufpassen! Kam es den Kind während es weiter seine Unschuld beteuerte.
Doch da wurde sie schon zu ihren Fischfangkünsten ausgefragt. „Weiß nicht, ich glaube der hat sich einfach seinem Schicksal ergeben.“ kam es verwirrt von dem Kind, dass jetzt erst verstand was für eine Leistung das eigentlich war. Einen Fisch einfach so zu fangen und dann auch noch mit bloßen Händen, aus dem Sturz und mit beiden Händen auf dem Rücken verbunden! Gut okay, letzteres war vielleicht gelogen, aber das schmälerte ihren Erfolg nicht! „Warte mal... ich habs ja voll drauf!“ Natürlich, immerhin war sie auch Superkati! Aber damit sollte man nicht zu viel hausieren gehen, immerhin gab es viele Neider, auch wenn sie es Xani nicht zutrauen würde. Zahni, der Superzahn, tritt mal hier und schlägt mal da. Ja Zahni war ein gewalttätiger Superheld und das ständige Xani in Katis kopf ließ das X immer mehr zum Z werden. Nur das H... das musste Zahni irgendwo geklaut haben. „Macht ihn das nicht zum Superschurken?“ War dann alles all der zähnezerstörende Süßkram gut? Natürlich, dass war dann die Heldenliga des Zuckerfreunde oder so! Und Zahni benutzt einen solch unschuldigen Namen nur um mich in die Falle zu locken! Deswegen auch die Paralellen zu Xani! Aber noch während das Kind daran dachte dem Zahn mit Kuchenmann und Fruchtsaftboy zu Leibe zu rücken fummelte schon jemand an Kati rum. „Was, hey nein nicht!“ protestierte das Kind, aber da half nichts und Xani ließ sich trotz des Gezappels nicht davon abbringen das Oberteil auszuwringen. „Ich kann das Selber, zudem dass es gar nicht kalt ist.“ Protestierte das Kind, immerhin hatte sie soeben für Abwechslung im Ernährungsplan der beiden Gesorgt. Und nun wurde sie schändlich dafür bestraft indem man dem Kind alle Freiheiten beraubte und es wie ein kleines wehrloses Ding behandelte. Was würde nur der Katinator dazu sagen?
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Re: Am Rande des Sees

Beitrag von Xanira am Fr Dez 27, 2013 1:21 pm

"Ach nein? Wieso hast du dann eine Gänsehaut an deinen Armen?!", fragte die besorgte Mutter ihr Tochter. "..." Auuaha! ... ja gut ok..., fragte Xanira empört das durchnässte Kind...besser? "Besser." Nicht das das Mädchen sich noch einen Schnupfen wegholte. Immerhin war das Klima hier ziemlich mild und dazu wurde es auch so langsam dämmerig. Zum Abend hin sinkt die Temperatur ja dann auch noch ein wenig ab. Beste Vorraussetzungen für einen Schnupfen.
Da war ja auch immernoch der Wombär und der Fisch, welcher mitlerweile aufgehört hatte zu zappeln. Mit Fischen kam Xanira klar, so etwas hatte sie schon einmal über einer Feurstelle zubereitet, aber der Wombär? Fragen blickte die Heldin nur zu dem toten Tier herrüber. Vielleicht könnte ja zumindest das Fell es zu etwas bringen. Immerhin kamen diese Tiere nicht überall reich vor und man könnte in einem anderen Ort so einige Gonden dafür ergattern. "Kati? Da hinten ist ein Busch mit Beeren, pflück doch schonmal ein paar, aber nur die Oberen. Ich geh' in der Zeit das Abendessen vorbereiten.", versicherte sie und deutete dabei auf den nicht weit entfernten Brombeerenbusch. Sie wollte das Tier nicht direkt vor den Augen des kleinen Mädchens häuten, besser wars vielleicht. Den Fisch würde sie auch noch eben kurz vorm zubereiten ausnehmen, das empfand sie als nicht so schlimm, aber das große Tier? Lieber nicht.
Als die Kleine scheinbar beschäftigt war, fing Xanira an, das Tier rasch zu bearbeiten. Dabei machte sie einige kleine Schnitte an der Oberfläche mit einem Messer, welches sie in ihrer Tasche, in einer Scheide bei sich führte und zog dem Wombären Teile seines Fells ab. Diese brachte sie einige Schritte weiter hinter einigen Bäumen, außerhalb des Sichtfeldes an einem Ast zum Trocknen an. Den Körper teilte sie in mehrere große Stücke, wobei sie diese an eine etwas entfernten Ecke des Sees ans Ufer, zwischen den Schilf legte. Wer weiß was das Tier hatte. Tollwut war da, wie Kati schon vermutet hatte vielleicht eine ziemlich plausible Begründung, denn eigentlich waren diese Tiere auch nach Xaniras Wissen Pflanzenfresser. Als sie zurückkehrte verwischte sie noch etwas die blutigen Spuren am Erdboden und blickte schon einmal in Richtung Waldstück. Es mussten noch einige Äste und trockenes, brennbares Material für ein vernünftiges Feuer aufgetrieben werden. Zwar war Xan nicht durchweg informiert, was den Überlebenssinn in der Wildnis anging, zum Überleben jedoch reichte es.
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Re: Am Rande des Sees

Beitrag von Kati am Di Dez 31, 2013 10:13 pm

(ooc: Hier haste und Erstick drann!)

„Nur weil du so awesome den Wombert erlegt hast!“ kam es von dem Kind, als es um ihre Gänsehaut ging... warte war da nicht was falsch? „Ehm, nein nicht Wombert, ich meine Wombär!“ korrigierte sich das Kind hastig und lief leicht rot an. Xani unterschätzte sie ja so wie so ständig und nun so was, am Ende würde sie sich noch ein Wörterbuch Blödmännisch – Elfisch, Elfisch – Blödmännisch holen. Dabei war Kati nicht blöd, nö, die Welt wusste lediglich nichts über die Wunderhörnchenponys und ihre magische Pracht der... ehm freundschaftlichen Gewehrstrahlen oder so. Gewehrstrahlen? Okay das war blöd, streicht das am besten. Das wird sicher nicht in die Wunderhörnchenponybibel aufgenommen. Ich brauch endlich kürzere Namen dafür, der Autor wird sich sonst noch irgendwann einen Bruch tippen! Ach was Kati, für dich gerne und für die Wunderhörnchenponys, auf den Begriff hab ich immerhin noch immer meine geistige Ansprüche!
Doch als Xani dann auch noch mit dem Beerenpflücken kam legte Kati nur dem Kopf schief. „Du hast mich aus einem von Leichen übersäten Dorf gezerrt und wir sind nie wirklich Kampflos davon gekommen, glaubst du ich als angehende Kriegerin hab dann sooo~ viel Angst vor der nackten Haut eines Womberts?“ Was den heute los? „Ehm Wombärs!“ korrigierte sich das Kind wieder und blickte Xani in die Augen. Kati hatte keine Angst, sie hatte nach dem offensichtlichen Tot ihrer Eltern viel geweint, doch sie wusste nun was sie werden müsste um so was zukünftig zu verhindern. Also ging sie auch mit dem Anblick des Todes um, so gut es ihr möglich war. „Aber gut, da du darauf bestehst.“ Nun verlor Kati alle Entschlossenheit in ihrem Blick, lächelte und lief hastig an Xani vorbei um an die Sträucher zu kommen. Kati hatte der Kriegerin schon klar gemacht, dass sie ebenfalls ein Superheld werden wollte und damit war das vorerst genug. So lange bis ich stark genug bin ein Schwert zu heben! Wobei, so Dolche waren cool, am besten einen in jeder Hand und so ganz schnell zwischen den Gegnern hin und her springen. Xani wird das aber nicht erlauben, würde mich wundern wenn sie mich nicht zu blöd zum Schild tragen hält!
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Re: Am Rande des Sees

Beitrag von Xanira am Mi Jan 01, 2014 11:51 am

(OOC: Ein Neujahrspost? Mit Alkoholeinfluss? Dude, interessant dass die Rechtschreibung noch einigermaßen klar ging :D )

Die Kleine war scheinbar immernoch ganz aufgeregt, von dem Kampf. Anders konnte man sich ihre Verhaspler wohl nicht erklären. Oder brütete sie gerade was in ihrem kleinen Köpfchen aus, man wusste es nicht. Zumindest wusste Xanira, dass das Tier Wombär hieß und immer wenn Kati ansetzte, wollte Xanira das Mädchen verbessern. Doch wurde immer wieder gleich durch das eigene Korrigieren unterbrochen.
Jetzt stand immernoch die Feuergeschichte im Raum, ein wenig trockenes Treibholz, welches das Wasser angespült hatte, sollte erst einmal reichen. Hauptsache es würde diese Nacht nicht regnen, ist ja hier keine Seltenheit. Xanira stellte einige der Äste, die sie kurz darauf vom Wasserrand sammelte, zu einer Pyramide auf. Das bisschen altes Schilf, welches hier so herumlag, sollte mit einer ersten Funken reichen. Richtig, der Feuerursprung. Daran musste die Heldin nämlich auch noch feilen. Für diesen Fall hatte sie immer einen Feuerstein auf Tasch. Hierzu noch ein weiteren genommen und versucht die Ersten Funken sprühen zu lassen. Ein paar Mal klackte sie die beiden Steine zusammen bis ... ein wenig zuviel Kraft dabei war und ihr der Feuerstein zerbrach. "Mist!" Ganz große Klasse, ob die beiden kleine Stücke jetzt noch was taugen würden? Mehr als versuchen konnte sie sowieso nicht. "...ich muss das hinbekommen!", feuerte sie sich selber an. Recht hatte sie ja auch noch. Ohne eine Feuerstelle würde es sicherlich noch gefährlicher in der Nacht werden, als es ohnehin schon war. Mehrer kleine und fast schon agressive Schläge gingen jetzt von ihr mit den kleinen Steinen aus. Nach kurzer Zeit und viel Enthusiasmus, setzte sie noch einmal einen harten Schlag an. "Arrg...mhhh...verdammt!", fluchte sie und führte sich ihren linken Zeigefinger zum Mund, der jetzt durch den abgerutschten Schlag anfing zu bluten. Naja, jedoch ein eher mildes Opfer wenn man betrachtete, wie das trocknene Schilf gerade anfing leicht zu rauchen. "Ohh!", bemerkte die selbsternannte Survivalheldin noch im letzten Moment ihren Erfolg und beugte sich hastig nach unten. Einige leichte Puster und die Hände um den glimmenden Teil gelegt. Das Rauchen wurde immer stärker und es entstand eine kleine Flamme. Schnell legte sie etwas Schilf nach und fing langsam an das Feuer Stück für Stück hochzuzüchten, bis sie die ersten Äste nachlegte. So konnte es zumindest erst einmal nicht mehr ausgehen. Einige Holzscheite hatte sie auch noch gefunden, welche erst einmal für eine Weile reichen würden. Während sie jetzt gemütlich am Feuer saß, fing sie an den Fisch auszunehmen und damit fürs Abendessen vorzubereiten. Die Kleine brauchte immerhin noch eine vernünftige Mahlzeit, dass sie auch groß und stark werden würde, also noch mehr, irgendwie. Kurz ging ihr Blick noch über den großen See, in dem sich die untergehende Sonne spiegelte, wobei sie ein kurzes aber doch zufriedenes "...hmm...", von sich gab.
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Re: Am Rande des Sees

Beitrag von Kati am Mo Jan 06, 2014 5:07 pm

Kati stand an den Sträuchern und hatte bereits einige Beeren gesammelt. Doch Xani dachte nicht daran ihr blutiges Werk zu vollrichten während das Kind abgelenkt war. Als Kati zurück kam war das Tierchen immernoch nicht gehäutet und Xani spielte mit zwei Steinsplitttern das lustige >Hau drauf< - Spielchen. „Irgendwie machst du das falsch.“ kam es von Kati, die bereits die Beeren abgelegt hatte und in ihrem Rucksack kramte. Doch kaum hatte Kati ein Feuerzeug heraus gekramt, welches aus einem Feuerstein und darum gespannten Draht bestand, welcher bei Benutzung an den Stein rieb und damit funken sprühte, hatte Xani es doch geschafft. Schade! Dabei war Kati auf das selbst gebaute Konstrukt so stolz gewesen. Gut, den Bauplan hatte sie damals von ihrem Bruder bekommen, aber es funktionierte und war selbst gebaut!
Doch Xani kümmerte sich nicht um die Wunde, sondern widmete sich den Fisch. „Halt Stop!“ rief das Kind und rannte zu der Heldin, um ihr den Zeigefinger anklagend unter die Nase zu halten. „Was soll denn das?“ kam es von dem Kind während es den Blickkontakt mit Xani suchte. „Keine offenen Wunden, wenn man das Essen kocht, dass ist unhygienisch!“ Kam es von Kati, ehe sie Xani mit einer schnellen Bewegung den Fisch entriss. „Ich brauch noch das Messer!“ Zwar hatte sich Katis Dorf nie nah genug am Wasser befunden um so etwas wie selbstverständlich zu können, doch war sie nun viel rumgekommen und hatte das schon mal gemacht, wenn sie anderswo zu Gast waren. So was war aber auch wichtig, wenn man essen wollte. Nicht dass man am ende irgendwo in der Wildnis Tonnen von Fisch hatte, aber nicht mal eine Wurzel fand, aus der man sich einen Tee kochen konnte. Dass das Szenario etwas unrealistisch war und deswegen hinkte war Kati klar, aber es ging ums Prinzip! „Du solltest dich so lange um deine Wunden kümmern!“ War das jetzt etwas zu Frech? Aber nein Kati, dass war ein sehr nettes Angebot und wird sicher genau so ankommen... sicher.
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Re: Am Rande des Sees

Beitrag von Xanira am Sa Jan 11, 2014 11:14 am

"Hey!", kam es von Xanira während sie den Fisch bearbeitet und Kati ihr diesen daraufhin aus der Hand riss. Stimmt irgendwie hatte das Mädchen ja schon recht. Die beste Idee war es wohl nicht so an dem Fisch herumzufummeln ohne sich die Wunde zumindest zu verbinden. Schon alleine wegen dem eigenen Schutz vor Bakterien. Die Heldin hörte sich also noch kurz die Moralapostel an, stockte dann aber und unterbrach Kati, als diese nach einem Messer fragte. "Warte, ich denke trotzdem das ich das machen sollte." Woraufhin sie sich in ihrer Umgebung nach etwas passendem umschaute, um es als Verband zu missbrauchen. Doch bevor sie aufstehen konnte, um sich ein Blatt zu suchen und es danach im See zu waschen, überlegte sie kurz. Vielleicht müsse sie dem Kind ja auch mal eine Chance geben, immerhin war es dabei erwachsen zu werden. Dazu gehörten dann auch solche Aktionen zu können. Außerdem war Xani ja da und konnte der Kleinen auf die Finger dabei gucken. "...weißt du was? Ok." Wobei sie das Messer gekonnt in der Hand drehte sodass sie die glatte Seite der Klinge zwischen Daumen und Zeigefinger und Kati das Heft hinhielt. "...aber dann machen wir das zusammen. Und pass auf das du dich nicht schneidest!"
Das Feuer knisterte gemächlich vor sich hin und Xanira legte immer mal wieder eines der trockenen Holzscheite nach. Zumindest hatten sie so schon einmal Schutz vor wilden Tieren. Für ein Dach über dem Kopf reichte es nicht ganz, doch solang es nicht regnen würde, wären die Beiden erst einmal recht gut so aufgehoben. "Sag mal Kati, wir sind ja jetzt schon weit gereist. Vermisst du garnicht manchmal dein Zuhause?", fragte sie das Mädchen während sie in den Himmel schaute an dem sich so langsam die Sterne abzeichneten. Natürlich ist die Vergangenheit ihres Dorfes schrecklich, doch sicherlich haben sich mitlerweile ja welche daran gemacht es wieder aufzubauen. Da wäre noch die Möglichkeit gewesen ein Dorf weiterzuziehen...oder der Tod unter den Trümmern, bei denen Xani sie gefunden hatte. Wenn man das Ganze so betrachtete, war es wohl recht gut, dass es so gelaufen ist und nicht anders.
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Re: Am Rande des Sees

Beitrag von Kati am So Jan 19, 2014 4:24 pm

Kati kümmerte sich gar nicht erst um das Protestierende Xani als es um den Fisch ging. „Nichts da, ich kann das und du hast noch etwas viel größeres zum Bearbeiten.“ Kam es von Kati in Hinblick auf den Wombär. Doch erst mal wollte Xani sollte sich Xani um ihre Wunde kümmern. Was passieren konnte wenn da dreck rein kam und man sich in der Wildnis ein entzündete Wunde anlachte war der Veteranin wohl sicherlich klar. Selbst Helden hatten ihre Grenzen. Das sah wohl sogar die Ritterin ein und machte sogleich einen Schwenker in Richtung Selbstständigkeit. Wenn auch einen kleinen. „Ich kann das auch schon alleine.“ Berichtigte Kati die Kriegerin, obwohl sie wusste dass sie die über fürsorgliche Schwertschwingerin sich nicht dazu bewegen ließ Kati mal selbst Hand anlegen zu lassen. Doch kaum waren diese Formalitäten geklärt machte Xanira etwas sehr sehr blödes. Sie erinnerte Kati an ihr Zuhause, an ihr altes Leben. „Nein!“ Kam es trotzig und laut von dem Kind, ehe sie sich wieder dem Fisch zuwand. Kati wollte sich gar nicht daran erinnern, sie wollte nicht an ihren Bruder denken oder ihre Familie oder an die anderen vom Dorf. Sie wollte nicht an das Ding denken, oder an...
Kati bemerkte erst gar nicht, dass sie Weinte, ehe ihre Sicht verschwamm, dennoch wollte sich das Kind nicht damit zufrieden geben und ging ihrer Tätig nach den Fisch zu entschuppen. Erst als die erste Träne das tote Tier traf atmete Kati geräuschvoll ein und zog damit den ganzen Nasenschleim hoch. Das ist Unfair!
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Re: Am Rande des Sees

Beitrag von Xanira am So Jan 26, 2014 11:07 am

"Du meinst den Wombär? Darum habe ich mich schon gekümmert, keine Sorge.", versicherte sie dem Mädchen als dieses andeutete Xanira sollte sich besser um etwas anderes kümmern, als die ganze Zeit der Kleinen auf die Finger zu gucken. Besser war es aber auf jeden Fall. Immerhin war auch sie immernoch nur ein Kind. Doch ganz ungeschickt stellte sie sich dabei garnicht mal an. "...hehey, du machst das ja richtig gut.", wobei sie Kati leicht gegen ihr Schulter knuffte, während sie sie lobte. So gezielt wie sie vorging, musste man ihr das mal irgendwann beigebracht haben, vielleicht sogar sie sich selbst.
Ein wenig trotzig reagierte das Mädchen auf die Frage bezüglich ihres Zuhauses. Naja lieber nicht weiter vertiefen das Thema, immerhin kannte Xani selbst die schlimme Story am Besten. Doch da musste sie schon einen falschen Punkt getroffen haben. Als ihr Blick dann nämlich wieder auf die Hände der Kleinen fiel, bemerkte sie die Träne, welche über den Fisch kullerte. "...schau mal, wenn du das Messer jetzt dort unten ansetzt...", erklärte sie und unterbrach dann jedoch, "...was...wa...och hey, komm her.", bessere Worte fand sie in dem Moment einfach nicht. Doch sorgenvoll führte sie erst mit zwei Fingern am Kinn das Gesicht des weinenden Kindes ihr entgegen und nahm Kati dann sorgenvoll in den Arm. Nur oberhalb, um den Messer aus dem Weg zu gehen, welches sie noch in der Hand hielt. Jaja, manchmal musste sie auch noch lernen, eine bessere Ersatzmutter zu sein, wenn...ähm Xanira? Was willst du mit dem Schwert?...Woah!...Du hättest mich fast getroffen. "Besser wär's gewesen!".
Jedenfalls erinnerte sich die Heldin auch kurz an ihre Kindheit zurück, während sie Kati fest hielt. Wirklich rosig war diese ja auch nicht gewesen, aber einen so schweren Schicksalsschlag hatte sie zum Glück in einem so jungen Alter noch nicht erfahren müssen.
Mitlerweile war es schon richtig dunkel geworden, wobei das Feuer knisternd und flimmernd sich in den Augen der Beiden spiegelte. Zumindest dieses würde in der Nacht ein wenig Wärme von sich geben. Die Nächte waren ja meist kalt und düster in dieser Gegend.
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Re: Am Rande des Sees

Beitrag von Kati am Mo Feb 10, 2014 7:15 pm

Kati hatte leider keine Zeit sich über das Kompliment zu freuen. Sie fixierte sich auf ihre Aufgabe, nachdem sie sich über die Augen gerieben war um so die Flüssigkeit in ihren Augen zu vertreiben. Jetzt bloß nicht einknicken Kati, so wirst du nie zu einer Heldin! Wer sollte denn dann auch die Wünsche und Gesetze der Superhörnchenponys durchsetzen? Nein, das musste Kati schon selbst in die Hand nehmen! Doch Xani dachte da wohl ganz anders, ohne sich um die scharfe klinge in den Kinderhänden zu kümmern zog sie Kati zu sich um ihr trost zu Stellen. “Aber ich muss doch noch den Fisch ausnehmen.” kam es verheult von Kati. Allerdings wand sie sich nicht aus den Armen von Xani. Es tat einfach gut sich fallen zu lassen und so legte Kati ihre Stirn auf den kalten Schulterpanzer der Frau und ließ ihren Tränen freien lauf. Das Messer, welches Kati mit der flachen Seite an ihren Körper gedrückt hatte hielt sie fest umklammert. Das geringe Gewicht des Werkzeugs gab ihr eine gewisse Sicherheit, eben so wie die Arme und der feste Panzer der Heldin. “Du Xani...” Kam es nach einiger Zeit von Kati, ehe sie geräuschvoll den Schleim in ihrer Nase hochzog. “Du musst mir beibringen wie ich die bösen so richtig vermöbeln kann, okay? Versprichs mir!” bat das Kind und lösste sich leicht aus der Umarmung um der Frau ins Gesicht sehen zu können.
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