Gasthaus „Zum schlafenden Wiesel“

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Gasthaus „Zum schlafenden Wiesel“

Beitrag von Adrian am Mo Dez 02, 2013 8:41 pm

Das schlafende Wiesel ist auf den ersten Blick ein sehr sauberes Gasthaus mit vielen günstigen Möglichkeiten Abzusteigen. In der weitläufigen Bar gibt es quasi durchgehend etwas herzhaftes Essen und auch das Bier hat einen besonders hervorragenden Ruf.
Anders so der Wirt, welcher von der Rasse der Elfenheit kommt. Es gibt viele Leute in der Stadt, die munkeln, dass er ein Mörder ist, der wegen seiner Taten fliehen musste. Dennoch konnte man ihm nie etwas nachweisen und angesichts des Erfolges seines Unternehmens verschweigen auch viele Stimmen. Selbst die, die Recht haben und den Inhaber der Schmugglerei bezichtigen. Diese wird nämlich im versteckten Keller des Hauses gut und gerne betrieben.
Normale Kunden erwartet hier allerdings nur ein gutes Zimmer, ein herzhaftes Stück Fleisch und herber Alkohol.

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Re: Gasthaus „Zum schlafenden Wiesel“

Beitrag von Rudregrass am Mo Dez 02, 2013 8:56 pm

Von: RPG-Bereich: Schottland / Glasgow / Zur geschundenen Meerjungfrau (+Serina)

EY DAS WAR JA MAL VOLL DIE VERARSCHE HIER EY!
Und ja, Rudregrass dachte sich das genau so, mit Absatz, Großbuchstaben und allem was dazu gehört. Warum? Na ja, nachdem das mit dem Koch für sein Schiff nichts geworden ist hatte er eine Besatzung gefunden und so weit eingelernt bekommen. Das Problem? Er war in einen Sturm geraten und dieser war so heftig gewesen, dass es ihn gleich mal drei seiner Neulinge von Bord gespühlt hatte. Und wieso? Weil sie nicht richtig gesichert waren! Und wieso waren sie nicht richtig gesichert? Genau, weil sie ihn angelogen hatten und nicht mal auch nur eine Ahnung vom Segeln hatten. „Ich schwörs dir, der nächste Rekrut der mich anlügt, denn spieß ich die Niere auf und lass sie ihn essen während er verblutet!“ Versprach er seinem ersten Mann... ehm Frau. Die Schritte des Piraten hallten noch über das Straßenpflaster, die beiden waren gerade noch so in der Nähe der Stadt zum halten gekommen und versteckten nun ihr Schiff in einer Einbuchtung. Es würde allerdings nicht schwer werden neue Rekruten zu finden. Hoff ich zumindest, oder ich Fress heute noch einpaar Kinder! Nein, würde er natürlich nicht tun, aber der Kelte war durch und durch angefressen, als er einmal Kräftig gegen die Tür des Gasthauses trat und das Holz aus den Angeln buchsierte. „ICH WILL NEN GROG, EIN MÄDCHEN UND EINPAAR MÄNNER DIE SICH AUFS SEGELN VERSTEHEN!“ Schrie der Pirat durch die Menge und lief schön brav zur Bar, auch wenn er das >Mädchen< bereits hinter sich im Schlepptau hatte. Hoffentlich würde ihn wenigstens der Trunk in dem wohl bekannten Lokal etwas Abmilderung.
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Re: Gasthaus „Zum schlafenden Wiesel“

Beitrag von Serina am Mo Dez 02, 2013 9:13 pm

Seit den letzten paar Tagen war der Kaeptn irgendwie schlecht drauf. In Serinas Sicht wäre das ganze so gewesen, dass der Satz mit 'Weißt du es ist lustig, weil...' gestartet hätte. Es ist ein bisschen viel auf See vorgefallen und so kam Eines zum Anderen und sie fanden sich in diesem, ausnahmsweise mal nich spelunkenartigen Gasthaus wieder. Kurz darauf knallte Rudi die Tür erst einmal zu Klump, erfolgreich. Dann noch ein wenig Geschreie im Ragemode seinerseits, "Den Grog versteh' ich aber was Mädchen, was is' mit mir...ach ja mich wirst'e niemals haben können, mahaahaha!", fiel sie in schallendem Gelächter fast zu Boden. Jetzt ging die olle Sucherei von den Crewmitgliedern wieder los. Naja irgendwie musste man den Verschleiß von der letzten Fahrt auf See ja wieder reinholen. "Cheffe? Besser du lässt mich die Alkoholgeschichte ma' eben klären.", kam es mehr in einem Befehlston. Auf direktem Wege ging sie zur Bar und legte ihre Arme verschränkt auf den Tresen. Dazu fein säuberlich mit Gewalt die Oberweite heraufplatziert. Schöner...Ausblick...den jetzt der Barchef da hatte. "Jo?`Machst'e mir ma' n Grog für den Schreihals da hinten klar und ein Whiskey für mich? Bitte dankeschön. ♪ Und mach's nich' zu teuer ♪ .", bestellte sie, wobei sie ihre 'weiblichen Reize' gekonnt einsetzte und den letzten Teil mit einer Gesangseinlage herüberbrachte, während sie wieder zurück zu ihrem Kaeptn ging. "So Meister, Alk geht klar!", salutierte sie vor ihm provokant.
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Re: Gasthaus „Zum schlafenden Wiesel“

Beitrag von Ondred am Mo Dez 02, 2013 11:09 pm

(Einstieg)

Da vorne war endlich ein Gasthaus. Das hatte er sich nun aber auch verdient, nach allem was er die letzte Zeit mitgemacht hatte.
Erst dieser bescheuerte Streit mit seinem Vater, dann der mit Davin und zuletzt diese Reise. Genug war genug!
Wenn sein Vater meinte er könnte ihn einfach durch die Gegend scheuchen, hatte er sich getäuscht. So schnell würde er seinen 'lieben Sohn' erstmal nicht wieder sehen. Ondred kannte genügend andere Schmiede und kontne sich auch anders durchschlagen. Er hatte sich mit Davin getroffen um seinen Frust los zu werden. Dabei war er auch mit dem aneinander geraten. Klar, der Kerl meinte ja immernoch er sei so viel besser als Ondred. Das der es aber auch nicht einsehen konnte! Er war mal nun der bessere von ihnen!
Genervt strich er sich über den frisch geschnittenen Bart. Er brauchte einen Spiegel, irgendwo war die Linie nicht sauber, dass spürte er. Nach dieser Reise war das eigentlich nicht weiter verwunderlich.
Er war noch nicht weit von London weg gewesen, als ihn ein komischer Kerl anquatschte. Es wäre mühsam geworden ihn irgendwie los zu werden. Sie waren ein Stück gemeinsam gewandert. Dann hatte er versucht Ondreds Dolche zu stehlen, die er mitgenommen hatte um sie unterwegs zu verkaufen. Ondred hatte ihm einen davon in den Arm und einen ins Bein gerammt. Nachdem er sie wieder rausgezogen hatte war er ein Stück gerannt. Sicher war der nicht alleine und Ondred wollte sich nicht auchnoch mit seinen Kumpanen anlegen. Im nächsten Ort hatte er sich ein Zimmer genommen und in der Nacht hatte ihn ein Schrei geweckt. Später stellte sich heraus, dass es der Wirt gewesen war. Sein Kopf hieng ziemlich schief auf dem Hals und irgendwer kam auf die tolle Idee der Schmied könne schuld sein. Schließlich habe er ja Waffen dabei!
Es blieb Ondred nichts anders übrig als den verfluchten Ort schnellstmöglich zu verlassen. In der nächsten Stadt konnte er dann endlich mehrere Dolche gut verkaufen.
Es tat ihm gut den Lob über die feine Arbeit zu hören. Danach hatte er sich in eine Schänke gesetzt und ein schaumiges Bier getrunken. Nach diesen Erlebnissen hatte er sich das ja auch mal verdient. Allerdings hatte er auch da nicht lange seine Ruhe gehabt. Der Wirt hatte ihn scheinbar mit einem anderen Kerl verwechselt und vor die Tür gesetzt. Rasend vor Wut hate er dessen Tür zerstört und war daraufhin wieder geflüchtet. Er hatte einfach keine Lust mehr auf all diesen Mist!
Kurzentschlossen hatte er sich auf den Weg nach Wales gemacht. Dort kannte er einen Schmied, der ihn sicher ein paar Wochen oder Monate bei sich aufnehmen würde. Doch bis dorthin sollte er gar nicht erst kommen.
Jetzt war er in Cardiff gelandet und hatte wirklich die Schnautze voll. Zumindest gab es hier dieses Gasthaus. „Zum schlafenden Wiesel“? Naja, egal wie das Teil hieß, hauptsache es gab was zu essen und einen Krug Bier.
Als er eintrat fiel ihm ein dunkelhaariger Kerl auf, der laut durch den Raum posaunte. Ihm folgte eine Frau mit mehr Gewicht in der Oberweite, als er es sich jemals auszumalen gewagt hatte. Das die überhaupt noch laufen konnte, grenzte ja schon fast an ein Wunder.
Sein Beutel mit den Dolchen und Messern verursachte ein schabendes Geräusch, als er es neben seinen Armen auf den Thresen legte.
„Hey, habt ihr was zu essen? Und dazu ein Krug Bier bitte!“
Der Wirt nickte ihm zu und zapfte ihm sein Bier aus einem Fass. „Eintopf oder Braten vielleicht?“ fragte er. Sicher gab es Eintopf, das gehörte ja zu einem Gasthaus wie die Klinge zum Messer. Ein Braten klang aber auch nicht schlecht.
„Ich nehme den Braten und setze mich da an den Tisch.“ Ondreds Daumen deutete auf einen Tisch unterm Fenster, auf den er auch gleich zusteuerte. Dort legte er wieder seinen Beutel ab und stellte das Bier daneben, ehe er sich auf einen Stuhl fallen ließ. Dann ließ er seinen Blick under dem Haarwisch hindurch durch den Raum schweifen. Neben den beiden, die scheinbar jemanden für ein Schiff suchten, waren nicht sehr viele Leute da.
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Re: Gasthaus „Zum schlafenden Wiesel“

Beitrag von Rudregrass am Mi Dez 04, 2013 4:06 pm

Und seine Offizierin provozierte den Kapitän. Eigentlich hätte er sich jetzt am liebsten zu ihr umgedreht und sie zusammen geschissen, allerdings war Rudregrass gerade so geladen, dass er damit rechnen musste, dass ihn dann aus versehen sein Säbel in die Hand rutscht. Bei der Natur, war er sauer!
Ich sollte mir eine Sowilo-Rune anfertigen lassen. Und dazu noch eine Uruz an die Decke meiner Kapitänskajüte pinseln lassen und mir ein Dutzend Weiber schicken lassen! Glück und Entspannung, so was konnte er momentan wirklich gut gebrauchen. Konstruktives Druckabbauen nannte er so etwas! Aber erst mal wollte Serina sich um die Getränke kümmern, seht gut, dann müsste er niemanden Kopf abschneiden weil das zu lange ging! Wären diese Idioten nicht abgesoffen, ich hätte sie Kiel holen lassen! Benutzte man zwar eigentlich gar nicht, aber man konnte den Mythos ja mal aufleben lassen. Oder ihre Füße an eine Kanonenkugel binden und abfeuern, wäre zwar ein teurer Spaß aber dem Kapitän jeden Kratzer wert!
Doch glücklicherweise bekam er gute Nachrichten, Serina berichtete den Alkohol klar gemacht zu haben... hatte aber nichts in den Händen. „Willst du mich eigentlich verarschen?“ Kam es geflucht von dem Capitän ehe er an die Bar ging und dort endlich seinen Grog entgegen nehmen konnte. Verfluchte provokante Langfinger konnte er gerade kaum gebrauchen. Also den Drink herunter gestürzt und wohl gefühlt. Zwar brannte der heiße Grog im Abgang und Rudregrass wurde mit leichten Bauchschmerzen bestraft, aber das war ihm so egal was von egal!

Glücklicherweise beruhigte der Alkohol den Captain etwas und nach dem dritten Drink hatte er sich so weit beruhigt, dass er den 4. nun endlich wie ein Normalsterblicher trinken konnte. Der schwere Alkohol und die Hitze des Getränks hatten ihn zwar etwas benebelt, aber inzwischen ging es, aber er mochte diesen dumpfen Vorhang. Immerhin hielt ihn das davon ab das gesamte Gasthaus neu zu dekorieren. Mit einer Handbewegung bedeutete Rudregrass seinem Offizier zu folgen, während er sich an einen Tisch setzte. Die Crew hatte er aufgeteilt. Die einen behoben die geringen Schäden, die der Sturm angerichtet hatte und die anderen sollten die Vorräte auffüllen. Eigentlich Chefsache, aber Rudregrass war sich sicher, dass er einer jeden Krämerseele sofort den Kopf abgeschlagen hätte. „Wir brauchen neue Leute.“ kam es von dem Kapitän. Ihm fiel der Mann, der nicht gerade unnah saß kaum auf. Durch den Alkohol war Rudregrass Zunge etwas schwerer geworden, dennoch  litt seine Aussprache nicht all zu sehr. Er war immerhin nur leicht benebelt und nicht besoffen. „Aber diesmal lass ich mich von niemanden mehr übers Ohr ziehen.“ Interessant auch, dass Rudregrass sich verarscht fühlte, obwohl die Täter diejenigen waren die vom Schiff gefallen und damit die eigentlichen Opfer waren. „Und wir brauchen noch einen Schmied.“ Rudregrass nahm seinen schweren Säbel aus seiner Schwertscheide. Die Salzluft und Gefechte hatten ihn abgewätzt und für tiefe Kratzer in das Metall gesorgt. Wenn das so weiter ging würde die Waffe irgendwann brechen, oder so unscharf werden, dass man mit ihr Köpfe nur noch einschlagen und nicht mehr spalten konnte. Es war ein Trauerspiel, wie sehr dem armen alten Piratenkapitän zugesetzt wurde.
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Re: Gasthaus „Zum schlafenden Wiesel“

Beitrag von Serina am Mi Dez 04, 2013 7:48 pm

"Was verarschen? Immer mit der Ruhe, der arme Jung hinter dem Tresen da hat scheinbar grad stress, sonst geh doch selber hin, Mopskopf!" - sagte die mit den Größten? Wie dem auch sei, folgte Serina kurz darauf ihrem Chef zur Bar und nahm ebenfalls ihren Drink entgegen. Na wenn da mal Jemand nicht zu voreilig mit dem Trinken war. Serina jedenfalls 'versuchte' diesmal die Sache etwas langsamer anzugehen. Für sie hieß das in 3 Schlücken statt in einem. "Nächsten!", brüllte sie zum Barchef rüber, der immernoch am Wirbeln war. Was hatte der bloß für ein Problem, so voll war der Laden nun auch wieder nicht. Warscheinlich noch nicht lange dabei oder so. Sie konnte eigentlich nur zusehen, wir ihr Kaeptn einen Drink nach dem anderen wegholzte wobei sie sich schon einmal Gedanken über das 'nach Hause schleppen' machte. "Hey Saufkopp, immer ruhig bleiben...sonst bleibst'e heute hier liegen." Gutes Thema nebenbei bemerkt. Sie befanden sich ja in einem Gasthaus, daher müsste es ja auch eine Übernachtungsmöglichkeit dort geben. "Ey Saftschmeißer! Was is'n hier mit Penn? Ist das möglich in dem Laden?", dieser nickte nur un deutete dabei auf eine Tür hin. Irgendwas wedelte Rudi da mit seinen Händen rum, sicherlich schon unzurechnungsfähig gewesen der Kerl. Serina schritt jedenfalls erst einmal zu der besagten Tür und öffnete diese. "Tagchen!", rief sie durch den Raum. Keiner da. Dort stand ein Schreibtisch, dahinter ein großer Stuhl und davor 2 weitere, doch von Personal keine Spur. "Hm die könn sich's wohl leiten oder was?", motzte sie vor sich hin und schloss die Tür wieder. Rudi hatte sich mitlerweile an einen der Tische geplanzt. Hoffentlich redete er nicht schon wieder irgend einen Unsinn. Erst einmal sehen was Lage ist. Sprich, Stuhl knallend abgerückt, und scharrende, völlig unladylike heraufgesetzt. Ein leichter Boxer an die Schulter ihres Kaeptn "Du, wir müssen ma' schauen wie sich das hier mit Übernachtung verhält, wenn ich dich so seh, Kollege Schnapsdrossel.", erklärte sie. Jetzt fing der Kerl auch noch wieder mit der Crewmitgliedersuche an, da konnte der Abend ja nur wieder schief laufen. Serina hatte mitlerwiele ihr 3. Glas Whiskey in der Hand, mit dem sie herumspielte indem sie es schwenkte und drehte in ihrer Hand. "Brauchen wir...ein Schmied? Brauchen wir wirklich auch noch ein Schmied? Ernsthaft stell lieber mal ein paar Kerle ein, die das Deck schrubben, schlimm sieht der Kahn schon wieder aus.", fügte sie hinzu.


Zuletzt von Serina am Mi Dez 04, 2013 10:58 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Textformatierung)
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Re: Gasthaus „Zum schlafenden Wiesel“

Beitrag von Ondred am Mi Dez 04, 2013 8:27 pm

Ondred bekam seinen Braten und begann zu essen. Nachdem er mehrere Gläser hochprozentiges geleert hatte setzte sich der nicht gerade leise Kapitän an den schräg benachbarten Tisch. Schien ja ein ziemlicher Schlucksprecht zu sein... Kaum hatte der Schmied das gedacht bestätigte es die Frau und setze sich ziemlich unelegant auf einen stuhl am selben Tisch wie 'Kollege Schnapsdrossel'.
Der faselte etwas von Leuten die er brauchte und einem Schmied, was Ondred natürlich aufhorchen ließ. Dann zog er einen stark mitgenommenen Säbel hervor.
"Armer Säbel," kommentierte er und deutete nickend auf die Waffe. "Vermutlich aber auch schwaches Material. Auf einem Schiff würde ich nur bestes Metall verwenden und die Klinge regelmäßig einölen."
Er leerte seinen Teller schnappte sich den Bierkrug sowie sein Bündel und stand kurz darauf neben scheinbaren Kapitän und Besatzungsmitglied.
"Darf ich mal?" fragte er und nahm dem Suffkopf die Waffe ab um sie in Augenschein zu nehmen.
"Ja, nicht grade geeignet für ein Schiff."
Ondred stellte den Krug auf dem Tisch ab und plazierte sein Bündel daneben. "Sowas würde wesentlich länger halten," erklärte er und zog einen robusten Dolch mit einfachem Griff mit rotem Leder hervor. Er war von einer Lage Stoff umwickelt, die Ondred gekonnt entfernte und die schimmernde Klinge zutage förderte. Für den Kenner war schnell erkennbar, dass dies eine ausgezeichnete Klinge war. Aber der Schmie war sich nicht so sicher, ob die beiden überhaupt Ahnung von der Materie hatten.
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Re: Gasthaus „Zum schlafenden Wiesel“

Beitrag von George am Sa Dez 14, 2013 7:58 pm

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Auf die ein oder andere Art war ein Abend in solch einer Gesellschaft doch das entspannentste, was sie von so einem anstrengenden Tag erwarten konnte. Ja, George hatte es mal wieder gewagt nach dem ein oder anderen Krug Rum zu greifen und ein paar der Alten aus dieser Kneipe abzuzocken. In dieser Gegend war sie noch nicht oft gewesen, denn es war ein anderes Land, welches sie erst vor kurzem betreten hatte. Heute hatte George einmal mehr einen Auftrag erfüllt und konnte sich beruhigt zurück lehnen. Für die nächsten Tage stand vorerst nichts an und das beste: Sie hatte endlich wieder etwas Kohle in der Tasche, da konnte sie sich auch einen solche  Abend mal wieder gönnen. Aber diese Typen, die sich vor einer Weile hier eingenistet hatten waren George suspekt. Erstens war da ein Saufkopp und eine Frau mit einer zu groß geratenen Oberweite. Und die beiden waren wirklich unüberhörbar, man konnte sie sozusagen garnicht ignorieren. "Ey du!", brüllte sie den dicken Wirt an der Theke an. "Bring mir noch 'nen Krug!" Und hielt ihm dabei ihren leer gesoffenen Rumkrug vor die Nase. George sah aus wie ein Wrack in dem Moment. Ihre Wangen waren vom Alkohol gerötet und sie lag schlaff auf ihrem Tisch. Und um sie herum die nicht weniger benebelten Zockeropas. Nachdem der Wirt, welcher solche besoffenen Frauen anscheinend gewohnt war ihr ihren nun bestimmt 7. Krug Rum gebracht hatte, nahm sie ihn dankend, ja fast schon glücklich, entgegen und stürzte sofort alles runter. Sie wischte sich die Reste des alkoholischen Getränks mit dem nackte  Arm ab. Das machte eindeutig Lust nach mehr! Nach jedem ausgetrunkenen Krug bekam George mehr Durst, das war ein Problem, ein großes!
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Re: Gasthaus „Zum schlafenden Wiesel“

Beitrag von Rudregrass am So Dez 22, 2013 7:31 pm

[OOC: Tschuldigung das ihr so lange warten musstet, nach der Weihnachtszeit wird’s besser, versprochen]

Serina versuchte es mit weiteren Provokationen, die aber den Piraten nicht weiter juckten. Klar, er versprach auch immer sich um Zahlungen zu kümmern und brachte das Geld dann nicht mit. Okay, bei ihm konnte das sogar sein, kam darauf an wie wichtig denn der Geschäftspartner war. Was für ein Weibstück. dachte er sich als die Frau wieder angewackelt kam. Um gleich weiter zu machen. „Ich finde schon zum Schiff zurück.“ Kam es von dem Kapitän und ein verstohlenes Lächeln schob sich auf seine Züge. Wäre doch gelacht, er und sein geliebtes Schiff verlieren.
Doch sein erster Offizier zweifelte Rudregrass an. „Einen Schmied, aye. Zumindest um die Waffen und Ausrüstung prüfen zu lassen. Und jemand der sich aufs Schmieden und schleifen zu verstehen weiß kann auch in der Crew nützlich sein.“ Und so lange man ihn dafür nicht brauchte konnte er ja schrubben. Win Win Situation nannte sich so was. Allerdings drückte der Alkohol, oder die Masse von Serinas Busen mal wieder auf ihr Gehirn. Schade, Navigieren und stehlen konnte sie wie eine eins, aber sonst hatte sie recht wenig Qualitäten.
Dafür mischte sich ein komisch dreinblickender Kerl ein. Rudregrass dachte erst, dass seine Sicht verschwommen war, aber sogar als er seine Augen etwas weiter aufriss sah er es immer noch so klar vor sich. Eine fragwürdige Frisur gepaart mit einer eigenartigen Lederoutfit. Sah ja aus als wolle er auf einen Kostümball gehen um einen Preis als hässlichster Vogel auf den gesamten Inseln zu bekommen. Dafür redete er da ziemlich professionell daher. Einölen war bei der Salzluft natürlich Pflicht und Rudregrass machte das auch oft, allerdings half das auch nicht zu hundert Prozent.
Erst zögerte der Pirat als man ihn nach seiner Waffe fragte, willigte aber dann ein, seinen Arm mit der Armbrust wie beiläufig auf den Fuß der Vogelscheuche gerichtet. Dass ein schwerer Säbel auf wankenden Planken angeblich Probleme bereitete sagte man dem Kapitän öfter, allerdings hatte man nie das Material in Angriff genommen. Für den Piraten war die Waffe Ideal, sie konnte heftige Hiebe austeilen und war groß genug um Attacken zu blocken. Zudem konnte man die Waffe einhändig führen und von Griffteil bis hin zur Spitze konnte man alles zum zuschlagen oder Zuhacken verwenden. Nicht so wie die Degen mit dennen sich die feinen Herrschaften ihre feinen Röckchen ritzten.
Doch der fremde prallte gleich mit einer Waffe die Rudregrass in Augenschein nahm... um dann schallend loszulachen. „Damit willst du einen Mann aufspießen?“ Fragte Rudregrass als er die Klinge in seiner Hand wog. „Sie ist zu leicht und würde sich nur schwer durch gehärtetes Leder drücken lassen. Damit kann man höchstens jemanden das Gesicht verkratzen.“ lachte er weiter ehe er die Klinge wieder an ihren Platz legte. „Eine gute Arbeit zum einrahmen und aufhängen, aber für den Kampf gegen was anderes als einen stinkenden Bauern nur schwerlich geeignet.“ Dass es sich um die leicht gepanzerten Truppen meist um Vertreter des Adels handelte verschwieg Rudregrass natürlich gekonnt. Eine Waffe musste eine gewisse stärke vorweisen und Wumps dahinter haben. Etwas was nur mit einem langen Dolch schaffbar wäre und selbst so was war im Kampf eher schlecht. Da blieb man doch besser bei seinen längeren Argumentverstärkern. „Sei mir nicht böse Mr. Fachmann, aber eine Crew braucht keine kleine Messerchen, sondern Dietriche, Nägel und Schwerter. Keine Zahnstocher.“ Rudregrass lachte noch mal herzlich, ehe er sich aufrichtete und seine Hand dem Schmied entgegen hielt um seine Waffe zurück zu fordern. „Aber du hast recht, ich brauch unbedingt einen neuen Säbel.“ Kurz lief sein Blick über den Raum, wo er einige nette Schwerter entdeckte, darunter auch welche an Schnappsleichen. Die spärlich bekleidete Frau wäre doch perfekt dafür. Schade dass sie schon zu viel zu haben schien und ein Diebstahl so früh am Abend auffiel. Er sollte die Dame später in ihrer Unterkunft besuchen, natürlich nur aus rein ritterlichen Motiven. So einer Lady konnte so viele Dinge abhanden kommen während sie schlief.
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Re: Gasthaus „Zum schlafenden Wiesel“

Beitrag von Serina am So Dez 22, 2013 8:03 pm

Serina entschied sich ersteinmal für die Beobachterposition. Mal sehen was der Käptn heute sonst noch so verschießen würde. Aber kaum war die Rede von einem Schmied kam so ein, naja 'Typ' an und meinte er wüsste was Sache ist. Er fing an mit Rudi sich zu unterhalten und begutachtete dabei Rudi stark mitgenommenen Säbel. Ja von Waffenpflege hatte der Kerl wirklich keine Peilung, gut das Serina nur ihre Hände als Werkzeug und Waffe hatte, da waren solche Probleme nicht so wichtig. Kam erst ein wenig zwielichtig rüber der Kerl und daher hielt sie auch erstmal den Mund und versuchte ihn einzuschätzen. So war der Plan, als er dann aber einen Dolch vorzeigte, mit dem er scheinbar ein auf Verkäufer aka Staubsaugerdealer machen wollte, verwarf Fräulein Großmaul die Idee wieder. "Wah? Willste uns hier was andreh'n oder was? Der Käpt'n brauch' sowas nicht!", meckerte sie ihn provokant an. Rudi bestätigte kurz darauf noch ihren Gedankengang. Meinte sie doch, davon mal ab, dass er sowieso eher so der Haudraufbruder war als der 'gekonnt-gezielter-Schlag' - Typ. Tortzdem war der Unbekannte aber scheinbar ein Fachkundiger, der vielleicht noch interessante Informationen ausspucken könnte. "Wieso setzt'e dich nich' einfach mal zu uns und trinkst ein mit, hm?", lud sie ihn ein. Was ein Stimmungswandel. erst wieder der Typ angemault, wie er doch nerven würde und jetzt bekommt er eine Einladung für abendliche Gesellschaft? Weniger trinken Serina!
Kurz darauf interessierte sich ihr Kapitän aber dann doch für eine neue Waffe. "Haben 'wa gar keine Kohle für, musst'e mal mehr für die Bande tun.", stellte sie gleich dreist klar. Nicht das er jetzt noch das große shoppen anfangen würde, dafür gehts ihnen finanziell zu schlecht. 'Oh genau, ich möchte am liebsten den Säbel mit wunderschön vergoldeter Klinge und kulturellen Symbolen auf dem Heft, das ist genau das Richtige', garnichts sollte sein!
"Hey Barchef?! Mach mir mal noch 'n Rum klar, zack zack!", brüllte sie zur Theke herrüber, wo der Kerl dahinter nur mit dem Kopf schüttelte und ein genervtes "Jaja." , von sich gab. Wo wir wieder beim Thema Trinken wären. Beim Blick an die Theke fiel ihr auch noch eine etwas, für ihren Geschmack  zu aufreizend, gekleidete Frau auf. Gerade an diesem Ort ziehen einen die betrunkenen Kerle doch sowieso mit ihren Blicken aus. Bei ihr musste man(n) das nicht einmal mehr versuchen, das kam schon von selbst. Ohne Manieren und dreist zeigte Serina mit ihrem Finger auf die Frau und tippte Rudi an: "Da! Guck ma'! Und du beschwerst dich immer mir würden die Kerle hinterherglotzen."
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Re: Gasthaus „Zum schlafenden Wiesel“

Beitrag von George am Di Dez 24, 2013 7:03 am

Für diesen Abend reichte es wohl an Alkohol, zumindest für George, denn die war schon längst nicht mehr sie selbst zu diesem Moment. Wer waren diese Leute noch gleich? Ah, bestimmt gute alte Bekannte von ihr. Bei guten alten Bekannten, gehörte es sich doch, dass man sich gegenseitig begrüßte. Schwankend stand George auf, lallte etwas unverständliches und stolperte dann auf die 'alten Bekannten' zu. Nee, der Kerl dort war kein alter Bekannter... was hatte der Alkohol nur mit der armen George angestellt...? Sa' ma' haste nix andres zu dun als fremden Frauen auf'n ... ney, ney, warte... Sie sah dem Fremden tief in die Augen. Kenn ich dich?  Verwirrt schüttelte sie den Kopf. Jetzt verstand sie garnichts mehr. Aber was sollte es eigentlich? Der war ja sowieso nicht ihr Typ! Sie beließ es dabei, dass sie ihm eine klatschte und sich dann an das neben ihm stehende Weib zu wenden. Genervt verdrehte sie die Augen. Ney, ney, ney... nie wieder... meine Gehirn is' völlich dahin... Sie drehte sich trunken zum Wirt und brüllte ihn an, er solle ihr gefälligst ihre Zimmerschlüssel geben. Als sie sie nach einigen Sekunde auch schon in den Fingern hatte verschwand sie mit einem kurzen: Tut mir ja sehr leid, aba' isch musssie jetz' leider schon verlassen, hob den Arm und schwankte zur Tür hinaus, die zuerst über eine Treppe und dann zu den Zimmern führte. Vor jeder etwaigen Tür blieb sie stehen und öffnete diese, was zu einem Giftblick oder einem verärgerten Ausruf auf der anderen Seite führte. Sie führte ihren Schlüssel in jedes beliebige Schloss bis er endlich stecken blieb. Nach einigem komplizierten r'um und 'num drehen konnte sie den vorbestellten Raum endlich betreten. Kaum hatte sie dies getan lag sie auch schon schlaff auf dem knarzenden Holzbett, für ihre Verhältnisse war es kein bisschen zu hart, was ein mancher Adeliger wohl anders von sich behauptet hätte. Der Alkohol hatte sie so getrübt, dass sie sofort wegnickte, und dabei zu allem Unglück vergaß ihre Zimmertür zu schließen, überhaupt zu verschließen. So hatte einjeder Gast die Möglichkeit ihr Zimmer unbemerkt zu betreten. Aber was sollte er schon groß stehlen? George besaß nichts... bis auf das bisschen Geld, von dem keiner wusste wo genau sie es versteckt hielt.

[Habe mal Ondred schon übersprungen, da der ja wegen seiner Krankheit für ein paar Posts ausfällt]
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Re: Gasthaus „Zum schlafenden Wiesel“

Beitrag von Ondred am Sa Dez 28, 2013 5:02 pm

Ondred verzog kaum merklich das Gesicht. Viel Ahnung von Waffen dieser Art schien Mr. Schnapsdrossel ja nicht zu haben. Aber das dieser Dolch für ihn zu leicht und zierlich war, stimmte wohl dennoch. Wenn der Schmied den Kampfstiel des Kapitäns einschätzen sollte, er würde auf wilde und eher ausladende Bewegungen tippen. Er selbst beschäftigte sich ja nicht so sehr damit. Sein Bereich war das Schmieden und nicht das Kämpfen an sich.
Doch da mischte sich die Frontgewichtige Frau ein. Sie wies seine Waren kurzerhand zurück und lud ihn gleich darauf ein Platz zu nehmen. Das ließ Ondred nicht zwei Mal sagen und ließ sich auf dem Stuhl nieder. Rotlöckchen gestand ihm aber auch noch, dass sie gar kein Geld hatten um sich auch nur den kleinsten „Zahnstocher“ zuzulegen. Das hieß aber auch, dass sie den bestellten Rum vermutlich nichtmal bezahlen konnten. Den Schmied kümmerte das wenig, er beschloss aber sein Getränk selbst zu bezahlen.
„Hier habt ihr noch das Geld für meine Mahlzeit,“ tat er kund uns steckte dem Wirt ein paar Münzen mehr zu. Der Mann nickte ihm kurz zu und verschwand wieder hinter seiner Theke.
Rotlöckchen machte ihren Chef auf eine Frau aufmerksam, die zwar weniger Gewicht mit sich herum trug, aber dafür dürftiger bekleidet war. Den zwei Schwertern nach handelte es sich um eine Kämpferin. Dabei verstand Ondred so gar nicht, warum sie sich dann so vollaufen ließ. Er war der Meinung, dass die beiden Punkte nicht zusammenpassten. Wie wollte die denn bitteschön einen Kerl wie zum Beispiel Schnapsdrossel von sich fern halten, wenn sie ihn mindestens doppelt sah? Naja, konnte ihm ja egal sein, solange er da nicht mit rein gezogen wurde.
Wie zu erwarten gewesen war, konnte sie sich auch kaum mehr aufrecht halten und torkelte kurz darauf aus dem Raum. Ob sie in dem Zustand überhaupt ihr Zimmer fand? Ondred grinste in seinen Becher und trank einen Schluck. Wenn sein Vater ihn hier sehen könnte würde er sich gewaltig aufregen. Aber der war nicht da und hatte ihm auch nichts mehr zu sagen.
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Re: Gasthaus „Zum schlafenden Wiesel“

Beitrag von Rudregrass am So Jan 19, 2014 3:09 pm

Auch Serina mischte sich ein und bestätigte den Kapitän in seiner Meinung. So einen Zahnstocher konnte man echt nicht gebrauchen! Das sein erster Offizier den Mann einlud nahm der Pirat allerdings mit gemischten Gefühlen auf. Klar schien man hier einen begnadeten Waffenschmied vor sich zu haben, aber ehe der Kerl nicht einpaar Klingen vorweisen konnte die Länger als Rudregrass Männlichkeit waren wollte er nichts entscheiden.
Doch dann laberte die Piratin Scheiße. „Was heißt hier wir haben keine Kohle. Ich verwalte hier die Kasse und wir haben noch mehr als genug dafür. Lern erst mal zählen, Weib! Zudem, wie sollen wir unserer Arbeit nachgehen, wenn wir keine Ausrüstung haben?“ Belehrte der Kapitän das elendige Weibstück, wobei ihm ein kehliger Laut, der einem knurren nahe kommt über die Lippen kam. So was mochte er überhaupt nicht!
Doch Serina lenkte ab, zu einem Weibstück, dass ungefähr so spannend wie eingepackt war. Ja ja, das Schwert sollte man ihr wegnehmen und selber Verwenden, daran hatte er ja auch schon gedacht.  Doch kaum dachte er wieder an die Klinge kam das Miststück auf ihn zugewankt. „Hä?“ kam es von Rudregrass, der sich vor dem Besoffski aufbaute. Bewaffnete, besoffene Frauen waren meist dumm und gefährlich. Und rechte hatte er. Der Hieb traf auf einen vorbereiteten Piraten, der seine Arme hochgerissen hatte. Doch scheinbar wollte die Frau es nicht auf eine wirkliche auseinandersetzung anlegen und verschwand schon bald wieder. „Bei allem was natürlich ist, was war das den?“ meinte der Kapitän, als er der wandelnden Fleischbeschau noch hinter blickte.
Doch schon bald war das Weib verschwunden und Rudregrass konnte sich wieder setzen und sein Schwert entgegen nehmen. „Also, wie siehts aus, kannst du ein gutes Schwert liefern?“ fragte der Kapitän schumzelnd. Den Hieb eben hatte er locker weggesteckt und maß dem keinerlei Bedeutung zu. Im Gegenteil, Rudregrass hatte soeben Reaktionsvermögen gezeigt und dadurch war klar, dass er noch sehr wohl nüchtern genug war um Geschäfte zu führen. Aber so ein Vogel auf meinem Schiff? Wobei wäre sicher ein interessanter Zugang. Zudem dass der Pirat aktuell nicht all zu wählerisch sein durfte.
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Re: Gasthaus „Zum schlafenden Wiesel“

Beitrag von Serina am Sa Jan 25, 2014 10:44 am

Wie durch ein Wunder, kam die Frau, auf welche Serina eben noch hingewiesen hatte mit einem Mal auf den Tisch zugetorkelt. "Also wenn die sich jetzt meint, einfach duzusetzen zu dürfen hat die sich aber geschnitten." Eins kam zum Anderen und ihrem Kapitän wurde stumpf eine geschossen. "...Siehste, siehste! Das kommt davon, dass du den Weibern immer auf ihre Ärsche glotzt! Hier, trink' n' Schluck.", kam es nervend und lachend von der Frau wobei sie Rudi das letzte Viertel ihres Rums herüberschob.
Ihr Kapitän versuchte sie dann auch noch zu belehren in Sachen Kassenführung. Doch dies ließ sie kalt, einfach überhören. Serina wusste einfach genau das er nicht Recht hatte, also warum unnötigerweise aufregen. Deswegen entgegnete sie auch nur eine abweisende Handbewegung, als wolle sie sagen 'Sprich mit der Hand.'.
Nach kurzer Zeit erspähte sie wie der Barchef ihren Drink an den Tresen stellte und ihr kurz zunickte. "Ja was?! Was is?! Soll ich mir den jetzt selber holn' oder was?! Herr Gott!", motzte sie herum und rief dabei Richtung Bar herrüber. Nützte also alles nichts. Wieder hochgequält in angetrunkenem Zustand und zum Tresen noch einigermaßen sicher geschritten. "Hier! Spinner!", knallte sie die paar Gonden über den Tresen, als sie ihren Drink nahm und zurück zum Tisch stolzierte. Eigentlich war es ja nicht die Aufgabe des Barchefs Kellner zu spielen, doch dies sei mal so dahingestellt. Ihren Rum stellte die Banditin jedoch nur auf den Tisch an ihren Platz und stützte sich dann mit beiden Händen auf der Tischoberfläche ab. Dabei ging sie an Rudis Kopf...waschen könnte der Kerl sich auch mal wieder und flüsterte ihm ins Ohr "Überleg' dir das mit dem Kerl...", wobei das Geflüster doch sehr auffällig kam. "...und du auch!", schrie sie ihren Gegenüber lauthals an und zwinkerte am Ende noch kurz. "Ich geh' mal eben kurz sehen was sich so auf dem stillen Örtchen hier tummelt, bis denn denn.", plapperte sie während Serina sich von Tisch entfernte und noch hinter sich winkte. Konnte man auch falsch verstehen 'Was sich auf der Toilette tummelt' aber gut.
Der ganze Rum tat so langsam sein übriges und tat dabei nicht nur dazu bei, dass das Mädel immer betrunkener wurde sondern auch der Körper fleißig anfing sich gegen das Zeug zu wehren. Daher der Weg zum stillen Örtchen. Durch die Schwingtür geschritten und durch eine weitere Tür in einen kleinen Einzelraum mit Toilette. Von dort hörte sie einige Frauen, an denen sie eben vorbeigegangen war, welche sich unterhielten. "Hast du die eben gesehen?" "Jaja natürlich, so wie die aussieht hat die bestimmt jeden Abend einen neuen Kerl." Eine ganz schlechte Idee und derartiger Lautstärke über Jemanden zu reden, der nur ein, zwei Meter weiter sich befand. Denn Serina bekam das Gespräch auch mit als wäre sie daneben gestanden. Die Provokation funktionierte auch einwandfrei und als die Offizierin wieder herrausschritt ging auch schon der Zickenkrieg los. "Was jeden Abend n' neuen Kerl, hä?! Soll ich dir mal zeigen was die Beiden hier so können und das nicht nur mit Kerlen?!", wobei sie auf ihre Fäuste deutete und schon agressiv den beiden Frauen gegenüberstand. "Naja, also ich denke du hast zwei andere Argumente, die schlagender sind, haha." "Ja genau stimmt, ahaha" Sich mit Serina anlegen, während diese alkoholtechnisch schon gut dabei ist? Ob das so eien gute Idee war?
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Re: Gasthaus „Zum schlafenden Wiesel“

Beitrag von Ondred am Do Feb 13, 2014 4:07 pm

Der Schmied trank noch einen kräftigen Schluck und wickelt seine Dolche wieder sorgfältig ein.
"Die hier bekommt man halt besser verkauft, wenns keine Bestellungen sind als größeres."
Serina verzog sich um sich scheinbar zu erleichtern. Hoffentlich landete sie nicht zwischenzeitlich flacher am Boden als es ihre Absicht war. Naja, ihn ging das freilich wenig an und es interessierte ihn auch nicht wirklich.
Deckschrubben... Er schnaubte beim Gedanken, dass Schnapsdrossel vielleicht noch auf die Idee kommen könnte ihn dazu abkomandiern zu wollen. Nenene, da konnte er sich wirklich besseres vorstellen. Sein Gewerbe war ganz gewiss nicht auf einem Schiff zu verlegen.
Er trank noch einen Schluck, ehe er den Kapitän musterte. Kelte scheinbar... Und hatte sein Vater nicht mal was davon gefaselt die würden nur zu besonderen Anlässen was anderes als Wasser trinken? Auf den hier traf das jedenfalls nicht zu.

"Ich hätte grade Zeit und da ich hier in der Gegend einen Schmied kenne, könnte ich mich durchaus um eure Waffen kümmern. Vorausgesetzt natürlich, ihr könnt mich bezahlen..."
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Re: Gasthaus „Zum schlafenden Wiesel“

Beitrag von Rudregrass am So Apr 13, 2014 1:15 am

1. „Bitte was?“ Fragte Rudregrass als man ihn der Fleischbeschau beschuldigte. Da war wohl jemand auf Kriegsfuß mit ihm. „Ich hab mich wohl eher gewundert, warum der Hungerhappen nicht sich nicht schon längst einen Schnupfen geholt hat, das ist alles!“ verteidigte sich der Pirat und nickte dabei zur Bestätigung. „Zudem dass du ja wohl gesehen hattest was sie bei sich trug. Eine Waffe dieser Größe passt nicht zu einer Frau.“ Serina in die Schranken gewiesen? Check! Sein Interesse an dem Schwert nicht vorbringen müssen? Check! Einen blöden Machospruch bringen? Check! Das war doch mal eine Argumentationskette, gegen die nicht mal Serina etwas sagen konnte. Das bezeugte sie auch sogleich, als sie ihm den Alkohol zuschob, welchen er sofort leerte.
Serina konnte es sich in der Zeit allerdings nicht nehmen lassen sich erst mal um Nachschub zu sorgen, Rudi einen gut gemeinten Rat zu geben und sich dann auf das Scheißhaus zu begeben. Unglaublich wie wenig Nutzen dieser Frau ab und an hatte. Wenigstens war der Alkohol gesichert, was Rudregrass die Möglichkeit gab sich um den Schmied zu kümmern. Dieser faselte irgendwas von Absatz und Bezahlung. „Ein ganz schlauer Geschäftsmann also?“ Lachte Rudregrass und nahm sich vom Rum. „Natürlich kann ich Zahlen. Immerhin bin ich nicht so arm wie unser Rotlöckchen immer behauptet.“ mit einer unnütig theatralischen Geste griff der Kelte in seinen Mantel und holte einen kleinen, aber gut gefüllten Sack hoch. Sein Notgroschen so zu sagen und sicher genug um den Schmied zu bezahlen. War nur die Frage ob dieser seine Bezahlung je sehen würde, oder ob er sie nicht am ende verlieren würde... aus Gründen verstand sich. Andererseits war es schlecht wenn sich zu viele Geschäftspartner übern Tisch gezogen fühlten. Aber in Zeiten der Not kann muss man nunmal handeln. Diese Gedanken überspielte Rudregrass mit einem Lächeln, dass mal wohl als höchst schmierig bezeichnen könnte. Während er das Säckchen immer wieder einige Zentimeter hochwarf und wieder fing. Das Klimpern sprach für sich. „Aber ein Mann mit meinen Qualitäten braucht schon was Ordentliches, wir verstehen uns?“ Mit den Worten steckte der Pirat sein Geld weg. Man musste ja nicht länger als unbedingt nötig mit seinen kleinen Reichtum angeben. Nicht in einer schmierigen Bar und nicht wenn Rudregrass heute noch einen ruhigen Abend haben wollte. Fräulein Stoffallergiker hatte ihm schon gereicht.
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Kampf gegen 2 Frauen mit großer Klappe

Beitrag von Serina am Mi Apr 23, 2014 9:01 am


Kampfergebnis

"...Mal sehen wer am längeren Hebel sitzt!", rief sie nurnoch, wobei sie auf die Eine zustürmte und diese noch schnell umentschlossen nur schubse anstatt ihr gleich eine zu verpassen. Doch scheinbar war doch ein bisschen zuviel Kraft auf einmal, denn man sah nurnoch wie Serina die Frau umfetzte und diese mit dem Rücken gegen die Wand knallte. Zusammengesackt lag sie am Boden und hielt sich ihren Arm, auf den sie beim Sturz noch gefallen war. Doch ließ die Kämpferin den anderen Feind dabei aus den Augen. Ein großer Fehler, denn diese reagierte sofort und knallte der Rothaarigen sauber eine. Selten konnte man eine so gut platzierte Backpfeife zu laut und deutlich hören. Hinzu kam nun auch noch, dass sie anfing an Serina Haaren wie wild zu zerren. Diese wiederum schoss mit einem Mal gekonnt durch einen Beinfeger die Angreifende zu Boden, hatte dabei jedoch nicht berücksichtigt, dass diese immernoch ihre Haare im Bann hatte. Es kam wie es kommen musste und sie wurde mit zu Boden gerissen. Ein Drücken mit der flachen Hand auf ihrem Gesicht, das Haare zerren der Anderen, kämpften die Beiden nun auf dem Boden, mehr oder weniger lächerlich.
Ein knallendes Geräusch ertönte. "Was ist hier los!?" "...die da hat angefangen!" Der Barchef draußen hatte den Lärm mitbekommen und reagierte nun darauf, sodass er die Beiden kämpfend in der Toilette wiederfand. "Sofort aufhören! Auseinander!", riss er die Beiden am Boden von einander Weg und versuchte den Streit zu schlichten. "Fass mich nich' an, man!", bekam der Barchef die ganze Wut von Serina durch eine gut platzierte Faust im Gesicht zu spüren, die aber mehr oder weniger in Rage geschah. "Raus! Sofort raus aus meiner Kneipe!", schrie er nurnoch, dass es durch den Raum schallte. "...ach leck mich doch!", winkte Serina ab und schritt aus der Tür herraus zurück zum Tisch. An diesem vorbei hielt sie kurz Blickkontakt mit Rudi, "Ich wart' draußen. Da sind irgendwelche Verrückten auf Klo, bis später." Beim Rausgehen schnappte sie sich noch einen vollen Drink vom Tisch eines bärtigen Mannes. "Hey! Ich werd' dir...!" "Was?! Hä?! Schnauze!", flog nurnoch der böse Blick die und die Pendeltür der Kneipe. Draußen setzte sie sich auf eine nahe Bank und schaute in den Nachthimmel, wobei noch ein Schluck vom Getränk hinzukam. "Büäh. Was'n das? Naja egal 'muss weg.", nahm sie einen weiteren Schluck, von der von ihr definierten Plörre.
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Re: Gasthaus „Zum schlafenden Wiesel“

Beitrag von Ondred am Mi Apr 23, 2014 8:13 pm

Gänzlich überzeugt war Ondred nicht, da konnte der Herr erzählen und zeigen was er wollte. Vermutlich war das so ne Art Berufskrankheit, aber nunja...
Der Schmied drehte seinen Becher und trank ihn dann aus. Nein, also Rum war wirklich nicht so seins. Das Bier hier schmeckte besser, aber abgelehnt hätte er ihn desswegen dennoch nicht.
"Ich glaube schon," entgegnete er auf Rudregrass mehr oder weniger rethorische Frage.

Da wurde es laut von Seiten der Tür zu einem Ort, der sonst als still bezeichnet wurde. Naja, dieser Frau traute Ondred einiges zu, obwohl er sie gar nicht kannte. Man konnte etwas hören, dass wie "Raus!" klang. Dann kam Serina wieder herein, nur um sich gleich darauf vor die Tür zu verkrümeln. Ganz offensichtlich hatte der Schmied richtig vermutet. Rasch verbarg er sein Grinsen im Becher.
"Ist sie immer so?" fragte er bemüht ernst.
Dann wandte er sich aber wieder dem eigentlichen Tehma zu: "Wie viele Langwaffen bräuchtet ihr denn insgesamt? Bevorzugt ihr einen richtig schweren Säbel oder was eleganteres?"
Er tippte auf schwer, dem Ding nach, dass der Kerl im Moment mit sich schleppte. Sowas hätte Ondred im nächsten Kanal versenkt, aber gut, das ging ihn nichts an. Außerdem war er einfach kein Schwert- oder Säbelkämpfer. Das hieß nicht, dass er sich nicht mit diesen Waffen auskannte, aber sie lagen ihm nicht so recht.
"Seid euch aber bewusst, dass meine Waffen nicht gerade günstig sind. Ich gehöre schließlich zu einem der besten Waffenschmiede auf der ganzen Insel!"
Ups, jetzt hatte er es doch getan. Eigentlich hatte er vor gehabt, sich nicht als guten Schmied bekannt zu geben.
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Re: Gasthaus „Zum schlafenden Wiesel“

Beitrag von Rudregrass am So Mai 18, 2014 6:24 am

„Ausgezeichnet.“ kam es von dem Piraten und er lehnte sich nach vorne um seine Ellenbogen auf den leicht klebenden Tisch abzulegen und die Hände zusammen zu falten. Das verbarg die Hälfte des Gesichtes des Piraten, aber daran störte er sich nicht. Auch das sein teurer Mantel etwas von dem dem verschütteten Restalkohol abbekam, das wohl irgendein Ferkel verteilt hatte, machte dem Piraten wenig. Immerhin war er gerade in Hochlaune, auch wenn er eher eine neue Crew anstatt ein neues Schwert brauchte. Aber wenn es immer nur darum ging was er gebrauchen könnte war er ohnehin bei allem im Rückstand. Zumindest hatte er keine Milliarden an Gonden gebunkert, keine Schiffsflotte die einfach mal über die eines jeglichen Adeligen spotten konnte und ihm fehlte noch immer seine eigene Insel die einzig und alleine von seinem eigenen Harem bevölkert wurde. Ach ja, wenn er doch nur alles so einfach erreichen könnte wie der Erwerb einer neuen Klinge.
Etwaige Geräusche die auf Randale schließen ließ ignorierte der Pirat. Ihm würde es nicht wundern wenn das betrunkene Rotlöckchen mal eben vom Pott gefallen ist und auch sonst ging das Geschäft vor. So lange keine Stadtwache hier Sätze wie etwa >Stehen bleiben<, oder >Sie sind verhaftet< um sich warf war meist noch alles in Butter. Doch schon kam Serina angetorkelt und schwaffelte irgendwas davon das sie raus musste. „Herrje, da lässt man dich 2 Sekunden aus den Augen und dann so was.“ spielte der Pirat den extra theatralischen, ehe sein erster Mann... ehm Frau die Szenerie verließ. „Frauen halt. Anstatt einfach mal die Fäuste auszupacken gibt es ein riesen Geschrei und die Leute fliegen schneller raus als man schauen kann.“ Der Pirat zuckte mit den Achseln und gönnte sich einen Schluck. „Aber normalerweise hält sie sich aus Handfestem raus. Ist wohl etwas Eskaliert.“ beantwortete er dann doch etwas konkreter die Frage. Wieder kam der Pirat nicht umhin den Schmied zu begutachten. Besonders Kräftig sieht er ja nicht gerade aus und seine Haare wirken für einen Schmied etwas lang. Aber gut das hatte nichts zu bedeuten. Immherin sah man ja auch ihm sein Handwerk nicht an... das hieß so lange nicht bis man einfach mal voraussetzte das Piraten elegant gekleidet waren und verboten gut aussahen. Dann würde man ihn sicherlich überführen... oder wenn man einen Steckbrief von ihn finden würde. Wie hoch war eigentlich die Summe? Ich sollte mich mal wieder informieren, nicht das mein Ruf hinter meinen Taten zurückfällt. Ach ja, die Sorgen eines Mannes der kaum noch Crewmitglieder für erfolgreiche Beutezüge hatte. Sie waren ja alle so vielseitig!
Doch der Schmied fragte weiter nach den Waffen, was den Kelten sogar kurz zum nachdenken brachte. Durch seine Beutezüge -so meinte er sich zu erinnern- war seine Crew allerdings gut ausgerüstet. Nicht wenige Handelsschiffe hatten heutzutage bewaffnete Besatzungen oder Sicherheitsleute dabei. Die waren gut Ausgerüstet, nur führten diese normalerweise keine Säbel mit sich und mit einer anderen Waffe war der Pirat nicht bereit zu kämpfen. Aber das musste der Schmied ja nicht wissen. „Ich denke wir können es erst mal bei einer Waffe sein lassen. Immerhin muss ich mich ja noch selbst von der Qualität überzeugen.“ Wand sich Rudregrass um eine genaue Aussage über mögliche weitere Aufträge. Immerhin war so ein Schmied unter umständen eine praktische Angelegenheit und wie viele Männer sahen sich alleine durch die Möglichkeit eines mehr angespornt? Alleine wenn man an die Trottel von Soldaten dachte die für ihren Adeligen bereit waren zu sterben und der ungebildetste und disziplinierteste von den Trotteln wurde auch noch befördert. „Meine Gegner sind meist leicht gepanzert, Lederharnische mit einigen wenigen und dünnen Eisenplättchen allerhöchstens.“ Begann Rudregrass nach dieser Eröffnung von seiner neuen Waffe zu reden. „Entsprechend muss ich die Waffe schnell schwingen können und will nicht nach jedem Treffer wie ein Bulle reißen müssen um die Waffe aus meiner neuesten Begegnung zu bekommen.“ Okay er hätte auch schlicht eher elegant sagen können, aber ein Fachkundiger würde mit leichten Panzerungen als Begriff wahrscheinlich mehr aus den Anforderungen lesen können. Seine jetzige Waffe war warscheinlich bereits zu schwer. Allerdings hatte er gute Erfahrungen mit dem Metall gemacht, und sicherlich war sein Schwertarm an der Waffe gereift. Er jedenfalls mochte den groben Kampfstil welcher sich damit verfolgen ließ. Doch der Schmied versuchte soeben die Preise mit bloßen Behauptungen höher anzusetzen. „Und ich bin der beste Seemann der jemals unter der Englischen Sonne gewandelt ist. Dennoch muss ich andere erst überzeugen.“ setzte der Pirat sofort zum Konter an und setzte ein grinsen auf, als wäre er ein Raubtier, dass seiner Beute extra viele Zähne zeigen wollte. Da konnte ja jeder herkommen und sich als den besten seines Faches ausgeben. Rudregrass würde das erst glauben wenn er die Waffe sah und nicht irgendeinen Zahnstocher, den sich der vermeidliche Schmied auch genau so gut hätte kaufen können.
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Re: Gasthaus „Zum schlafenden Wiesel“

Beitrag von Ondred am Do Aug 28, 2014 5:55 pm

Ondred konnte sich vorstellen, warum die Sache mit Rotlocke eskaliert war. Die beiden hatten scheinbar einen etwas hohen Pegel.
Irgendwie war es klar gewesen, dass Schnapsdrossel erstmal nur ein Schwert wollte.
Er hörte sich an, was der Mann über seine Anforderungen an eine Waffe zu sagen hatte, auch wenn er das ein oder andere Wort nicht ganz verstand. Immerhin ging aus den Worten hervor, dass der Kerl scheinbar etwas schlankes brauchen könnte. Kein Schckschnack, dafür aber scharf und gut zu führen. Nicht das Ondreds Waffen nicht alle ausgewogen und gut zu führen gewesen wären...
"Na sicher, aber ich bin leider etwas bekannt," brummte er, damit ließ er es darauf bewenden, ob er nun ein guter Schmied war oder nicht, war ja eigentlich gleichgültig. Einen Säbel oder ein leicht gebogenes Schwert würde er immer verkauft bekommen. Es war ihm also erstmal nicht so wichtig, ob er das Teil dann wirklich an Schnapsdrossel verkaufen könnte.

Er gab dem vorübergehenden Wirt seinen Becher und orderte noch ein Bier. Blieb zu hoffen, dass sein befreundeter Schmied der gegnd auch bereit war ihn seine Werkstatt nutzen zu lassen. Außerdem würde er nach geeignetem Material ausschau halten müssen. Hier hatte er schließlich keinen Zugriff auf die Lieferanten, bei welchen er sonst das Rohmaterial kaufte.
Rotlocke wurde mehr oder weniger an die frische Luft gesetzt und Ondred beschloss einen Ort der möglichen Übergabe aus zu machen. Kurz überschlug er, wie lange er ungefähr benötigen würde und kam zu mindestens 7 Tagen.
"Ich werde mindestens sieben Tage brauchen, da ich zuerst Material besorgen muss und meinen Freund fragen muss, ob ich seine Werkstatt nutzen kenn. Vermutlich wird es jedoch länger dauern, wenn ihr was wirklich gutes wollt."

Er bekam sein Bier und trank genüsslich einen Schluck. Wirklich viel besser als der Rum. Wer auch immer dieses Bier herstellte, er verstand etwas von seinem Handwerk.
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Re: Gasthaus „Zum schlafenden Wiesel“

Beitrag von Rudregrass am Sa Sep 13, 2014 5:47 pm

Das der Schmied bekannt war juckte Rudregrass nicht mal im Geringsten. Hallooo~ er war ein Piratenkapitän mir hohen Kopfgeld und auch er musste sich seinen Lebensunterhalt verdienen. Wäre ja noch schöner wenn man Münzen und Waren einfach nach dem Ruf hinterher geworfen bekommen würde. Was Rudregrass dann an Frauen … lass wir das.
Bei der Zeit die der Schmied brauchte stutzte der Pirat dann aber doch. „7 Tage? In der Zeit kann meine Zahnlose Großmutter genug Bäume durchbeißen um ein Schiff zu bauen.“ Gut vielleicht ein bisschen übertrieben, aber auf den einen Tag mehr oder minder, denn Omi gebräucht hätte wollte sich Rudregrass nun wirklich nicht festlegen. Schlussendlich nickte er allerdings. Er würde hier ohnehin noch mehr als genug Zeit zubringen müssen. Mit so wenig Mann wollte er auf der Vogelfrei keine großen Segelausflüge machen. „Gut, wenn du wirklich länger brauchst um mir Einwandfreie Qulität zu bieten, dann bin ich bereit dir 10 Tage zu geben. Aber wenn das Schwert dann nichts wird.“ Und mit fielen die beiden Händen des Pirates auf den Tisch so dass es einen leisen Knall gab. „Dann werd ich dir ganz genau die Nase in die Fehler reinhalten.“ Okay Geschäftspartnern drohen war nicht die feine Englische aber seit wann kümmerte es Rudregrass? Haargenau, gar nicht.
Aber auch Rudregrass kam mal ein Gedanke. Die Werkstatt eines Freundes? „So weit weg bist du also von zuhause? Was treibt denn jemanden wie dich quer durch das Land?“ Hatte man das schon geklärt? Ne Rudregrass halbtrunkener Verstand konnte sich zumindest nicht daran erinnern.
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Re: Gasthaus „Zum schlafenden Wiesel“

Beitrag von Serina am So Sep 14, 2014 10:56 am

Serina war in der Zwischenzeit draußen der Alkohol und die Lust vergangen. Im Endeffekt war es eben draußen ganz alleine auch nicht die beste Idee so den Abend zu verbringen. Außerdem war sie nicht umsonst die, die überall reinkam, egal wie. Am Schluss, war es doch immer sie, die vor der Schatztruhe stand...gut was danach kam war meistens feige und ziemlich unfair gegenüber ihren Truppenmitgliedern, doch wenn das beudetet sie konnte den Schatz schnellstmöglich alleine nach Hause bringen, war es ein Erfolg. Sie schaute sich also ein wenig um das Gebäude um. Die Fenster waren keine gute Idee zum Einstieg, doch an der Rückseite fand sie eine Art Warenhaustür, jedenfalls sah es stark danach aus, abgeschlossen, natürlich was sonst. Ein Glück hatte die Diebin immer ihren Dietrich dabei, womit sie sich jetzt Zugang verschaffte. Stockdunkel und nur mit tastenden Händen ging es vorran. Dabei schepperte sie kurz gegen einige Kisten, was aber scheinbar ungehört blieb. Langsam öffnete sie eine Tür und konnte schon durch den Spalt den Saal erkennen. Auch Rudis Tisch hatte sie schon ausgemacht, doch auf dem Weg lag der Tresen vom Barchef, der sie sicherlich erkennen würde. Also wartete sie den Moment ab, als dieser sich um einen Gast auf der anderen Seite der Bar kümmerte und schlich ein kurzer Stück an ihm vorbei und war kurz darauf am besagten Tisch angekommen. "Na Mädels! Alles gut bei euch!", strahlte sie voller Freude. "Und?! Was sagt mein Lieblingskapitän? Erfolgreiche Geschäfte gemacht, oder muss ich erst wieder das Steuer übernommen?", kam es provokant von ihr. "Hey! Du! Was machst du schon wieder hier!" "Oh! Ich...muss weg!", sprang sie wieder in Richtung Lageraum, gefolgt von ihrem neuen Freund, der sie schon wieder unbedingt aus dem Laden verbannen wollte. Schnell schepperte sie die Tür hinter sich zu und versteckte sich da hinter. Kurzer drauf knallte ihr Verfolger ebenfalls herein und suchte mit Blicken nach ihr. "Unterschätze niemals eine Frau von See!", giftete sie ihn an, um ihm direkt eins mit einem gekonnten Schlag gegen die Schlefe zu geben. "Upps." Da lag der Kerl ausgeknocked am Boden. Eigentlich wollte sie nicht direkt so weit gehen, aber irgendwie war es für die Situation ja doch am Besten. Ihr Weg führte sie nun wieder zurück an den Tisch der Verhandlungen, an den sie sich jetzt zu den Beiden setzte, "So! Also ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich bin grad ganz froh ein bisschen Ruhe zu haben. Ach und Rudi? Wir sollten nicht mehr allzu lange hierbleiben, sonst glaube ich bekommen wir neue Freunde und die wollen uns sicher nichts ausgeben.", knallte sie sich an den Tisch und erklärte die Situation
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Re: Gasthaus „Zum schlafenden Wiesel“

Beitrag von Ondred am Mi Okt 15, 2014 12:39 pm

"Hey, hey!" meinte Ondred beruhigend. "Sieben bis Zehn Tage sind fast nichts für ein gutes Schwert. Außerdem braucht ihr mir das Teil ja nicht abkaufen, wenn es nicht zu euch passt. Es ist ja nur ein Angebot."
Vielleicht war er ein wenig gereizt, er bot hier seine Arbeit an und wurde so derb behandelt als sei er ein Bandit. Er schielte unter seinen Haaren hervor auf den Kelten. Vermutlich war er einfach etwas zu betrunken... Hoffentlich wusste er in zehn Tagen überhaupt noch was sie abgemacht hatten.
"Oh, das interessiert euch doch nicht wirklich. Ein paar Unstimmigkeiten und etwas Ärger." wiegelte er die Frage nach seinen Gründen kurz ab.

Rotlöckchen stand plötzlich wieder am Tisch und fragte nach den Geschäften. Der Wirt war jedoch nicht so unaufmerksam, wie erwünscht und sie hüpfte mehr oder weniger geraden Schrittes wieder hinaus.
Da krachte es, irgendwie klang es kurz nach Schlägerei, dann war es jedoch still und... kurz darauf stand die rausgeschmissene Rotlocke wieder am Tisch. Scheinbar hatte ihr das Gespräch zu lang gedauert und sie war des Wartens müde geworden. Gut, er konnte das noch verstehen, aber warumkam sie dann mit der Tür in der Hand von hinten rein?
Ondred blinzelte. Irgendwas stimmte an den zweien nicht. Er kam jedoch nicht dahinter und beschloss die Antwort auf seine gedankliche Frage auf später zu verschieben. Ihren Worten nach, die folgten, hatte er mit seiner Vermutung aber recht. Vermutlich würden sie sich in diesem Gasthaus so schnell nicht mehr sehen lassen können.
"Wo wollen wir uns denn in zehn Tagen treffen?" fragte er darum. Vielleicht wäre es für ihn besser nicht noch einmal in Gesellschaft dieser beiden gesehen zu werden. Jedenfalls fände er es unpraktisch ebenfalls aus Gasthäusern geworfen zu werden.
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