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Beitrag von Laxila am So Dez 01, 2013 2:23 pm

Ein heißer Grog? Ein Schluck Punch oder eine heiße Tasse Sahneeierlikör? Kein Problem für den netten Barchef, der einen hinter einem Tresen mit einigen Barstühlen gerne bedient. Massives dunkles Eichenholz mit einer etwas helleren Mahagoni Bordüre, stellt den Tresen der Bar da. Am unteren Bereich befindet sich eine vermessingte lange Stange, sodass auch die Füße nicht wild in der Gegen herumbaumeln müssen. Hier ist genau der richtige Ort, um sich von den kalten Temperaturen wieder aufzuwärmen. Vielleicht auch der Ort für neue Bekanntschaften.

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Re: Bar

Beitrag von Lixandra am So Dez 01, 2013 7:33 pm

Unglaublich, wie kalt es in Großbritannien werden konnte. Lixandra war recht froh, bald ein Gasthaus gefunden zu haben, in dem sie Zuflucht vor der Kälte finden konnte. Bevor sie es betrat, musterte sie das Gebäude kurz. „Santa Inn“. Ein verlockender Name in Anbetracht der Jahreszeit, fand sie. Mehrere Gedanken widmete sie dem Namen dann aber doch nicht und betrat das Gasthaus. Dort wurde sie aufgefordert, ihre Waffe abzugeben. Sie betrachtete diese Tatsache einerseits mit einer gewissen Skepsis – sie trennte sich ungerne von ihrer Waffe – andererseits war es ihr aber eindeutig zu kalt, um das Angebot einer warmen Stube nicht anzunehmen wegen so etwas Banalem wie der „Friedensbewahrung innerhalb der Räumlichkeiten“. Nachdem sie sich vergewisserte, die Waffe unbeschadet und ohne große Diskussion wieder zurückzuerhalten, sobald sie aufbrach, gab sie doch nach und übergab ihre Waffe an den Angestellten. Dann konnte sie das Santa Inn vollständig betreten.
 
Als erstes verschaffte sie sich ein Zimmer für die Nacht – morgen war früh genug, um weiterzureisen. Nachdem sie das erledigt hatte, bedankte sie sich für den Schlüssel, verstaute ihn in einer ihrer Taschen und machte sich dann auf, um das Gasthaus von innen auszukundschaften. Dann stellte sie fest, dass es nicht schlecht wäre, eine Kleinigkeit zu sich zu nehmen. An Hunger verspürte sie nicht sonderlich viel, aber ein warmes Getränk konnte aufgrund der Kälte auf keinen Fall schaden.
 
Sie suchte  nach der geeigneten Einrichtung und wurde schlussendlich fündig: Die Bar. Lixandra warf einen kurzen Blick in die Runde, konnte aber keinerlei bekannter Gesichter erkennen – was sie ehrlich gesagt nicht einmal wunderte - und setzte sich darum an die Theke. Der Barkeeper wurde auf sie aufmerksam und sie bestellte sich ein warmes Getränk. Das Billigste, das sie anboten. Sie war nun einmal eine eher sparsame Persönlichkeit und solange die Sache ihren Zweck tat, musste sie nicht zwangsläufig die teuerste auf der Karte sein.
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Re: Bar

Beitrag von Ondred am So Dez 01, 2013 8:38 pm

Ondred schob sich zwischen ein paar Leuten durch. Der Kerl in der Garderobe hatte darauf bestanden, dass er alle seine Wurfgeschosse dort abgab. Das hatte eine Weile gedauert und er hatte dem Kerl erklärt, dass er genau wusste, wie viele Messer er dabei hatte. Wenn er das Haus wieder verließ wollte er auch alle zurück.
Jetzt war ihm weniger nach einem Bier. Lieber was warmes, aber auch mit Alkohol. Darum nickte er dem Barmann zu, als er sich endlich an der Theke niederließ.
"Könnt ihr mir irgendwas warmes mit Alkohol bringen?" fragte er und fuhr mit der Hand über die Oberfläche der Theke. Es schien ihm eine ordentliche Arbeit zu sein. Er wusste gute Arbeit zu schätzen, auch wenn es sich nicht um Schmiedewerk handelte.
"Vielleicht einen Tee mit Schuss, oder Gewürzwein?" meinte der Barmann.
"Tee mit Schuss klingt gut," erklärte er knapp und sah sich um. Es waren noch einige andere Gäste hier, doch er sah kein bekanntes Gesicht. Das beruhigte ihn und er wandte sich wieder um. Eine Frau mit rosa Haaren hatte sich ebenfalls an die Theke gesetzt, doch er hatte im Moment kein Interesse an einem möglichen Gespräch. Er bekam seinen Tee und trank einen Schluck.
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Re: Bar

Beitrag von Adrian am So Dez 01, 2013 8:41 pm

ZAHLTAG! dachte sich Adrian gut gelaunt als er das Gasthaus betrat und seine Waffen abgab. Eigentlich trennte sich der Hüne ungern von seinen Handschuhen, aber er fühlte sich sicher, immerhin konnte ihm unbewaffnet niemand besiegen. Also wirklich niemand!
Das hatte der Adelige erst Heute bewiesen. Ein roter Striemen auf der Stirn zeugte noch von dem Florett, das ihm leicht gestreift hatte. Was passiert war? Ach nichts aufregendes, Adrian hatte nur für seinen Onkel Lumor mal wieder ein wichtiges Duell gewonnen und wollte diesen Sieg nun feiern. Komisch, dass sich sein Onkel immer gleich Distanzierte wenn Adrian eine Bar, Alkohol oder schöne Frauen auch nur ansprach. Dafür schleppt er mich aber auch nicht zu diesen hochwohlgeborenen Affen. Dachte sich Adrian während er in den großen, gemütlichen Raum schlenderte und die Bar lokalisierte. „Ey, jow!“ rief der Adelige ganz unfein durch den Raum, sein Blick auf den Wirt gerichtet. „Einen heißen Gewürzwein für alle, aber nicht den billigen!“ forderte der Hüne und warf gleich mal einen kleinen Sack auf den Tresen. Ziemlich leicht verdiente Siegesprämie.
Doch kaum hatte Adrian sein Getränk, stürzte er es halb herunter und sah einmal den Tresen herauf. Eine gute Prügellei war erfolgreich beendet worden, er hatte Alkohol, fehlte also nur noch etwas für heute Abend. Zu seinem Glück gab es hier ganz ansehnliche junge Frauen wovon ihn einige auch musterten. Ob das nun an seinem stilvollen Auftritt oder einfach seinem wunderbaren Aussehen lag wusste der Hüne nicht. Ich sollte den Ladies eine Show bieten. Beschloss Adrian und zog seinen metallbewehrten Mantel aus um ihn einer weiblichen Bedienung hinzu zu werfen. „Sei mal ein Schatz und häng den für mich auf, okay?“ bat er sie zwinkernd darum. Sein einfaches schwarzes Shirt mit den kurzen Ärmeln spannte schon leicht unter den Muskeln des Hüne und gab einen Blick auf sein trainiertes Äußeres frei. Mal sehen was nehme ich denn? Und ja, er war sich wirklich sicher, dass er die nächste Frau, die er ansprechen würde heute noch rum bekommen würde. Was anderes könnte ihm an so einen Abend gar nicht mehr passieren. ALTER! Überkam es dem Hünen als er etwas anderes Stahlbewehrtes in rosa Haarpracht sah. Die will ich! Dem Körperbau nach war sie recht schmal, fast schon zierlich aber Adrian wusste genau, dass niemand einfach nur zur Deko mit einem richtigen Panzer herumlief. Zudem dass auch unscheinbare Leute recht gut austeilen können wenn sie wollen. Also sich noch mal eben zwei Getränke bestellt, diesmal zwei Grogs, und zu der holden Maid hinüber gegangen. „Servus“ grüßte er die Frau lächelnd. „Na, öfter hier?“ Gut es gab sicher bessere Anmachsprüche, aber Adrians Hirn war noch halb mit Adrenalin zugedröhnt und er war einfach ein Super Kerl. Sicher wäre die Kleinigkeit da kein Abbruch. Also hielt er ihr einfach ein Getränk hin. „Scheiße Kalt heute, was?“

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Re: Bar

Beitrag von Lixandra am So Dez 01, 2013 11:08 pm

Es herrschte eine angenehme Atmosphäre in der Bar. Keiner unterhielt sich zu laut, keiner posaunte wild irgendwelche Sachen herum, niemand stritt sich lautstark. Es war genau das, was Lixandra brauchte, um einen Tag gemütlich ausklingen zu lassen. Sie erhielt ihr Getränk, trank es genussvoll aus und überlegte gerade, noch ein zweites zu bestellen, als die idyllische Ruhe abrupt endete.
Ein Halbriese hatte die Bar betreten und mischte mit seinen Kommentaren ordentlich auf. Vermutlich war diese Person ziemlich von sich überzeugt, denn jeder andere könnte eine Bar betreten, ohne dabei Aufmerksamkeit zu erregen, als wäre der König höchstpersönlich hereingeschritten.
Es war aber doch interessant zu sehen, was das wohl für eine Persönlichkeit war, die den Raum mit ihrer Anwesenheit beglückte, weshalb sie ihm doch unauffällig den einen oder anderen Blick zuwarf. Wie konnte eine einzige Person nur so von sich überzeugt sein? Unglaublich. Und dann konnte er nicht einmal wie ein normaler Mensch seinen Mantel ausziehen, sondern musste auch das zu einer Show machen. Sie schüttelte kaum merklich den Kopf und wandte sich wieder ihrem leeren Glas zu. Sie trank den allerletzten Tropfen noch heraus, gerade beschließend, es für heute bleiben zu lassen … und ehe sie sich versah, war sie nicht mehr alleine.
Bitte sag mir, dass das nicht wahr ist, war ihr erster Gedanke. Für den konnte sie nichts, der durchzog einfach so ihre Gedanken. Aber vielleicht irrte sie sich auch und er sprach gar nicht mit ihr, wer weiß.
Lixandra warf einen Blick zur Seite und bemerkte den Neuankömmling, welcher sich allen Ernstes zu ihr begeben hatte.  Er begrüßte sie zwar freundlich, aber der Anmachspruch erreichte bei ihr absolut nichts, höchstens das Anheben einer Augenbraue. „Guten Abend“, erwiderte sie den Gruß und versuchte, freundlich zu lächeln. Eine nette Gesellschaft konnte zwar nicht schaden, aber naja … egal, sie ignorierte den Gedanken einfach. Ganz davon abgesehen war es doch recht unhöflich, nicht auf diese nette Geste einzugehen. „Nein, ich bin hier heute das erste Mal. Aber nachdem Ihr schon eigene Angestellte habt, die Euch den Mantel nachtragen, schätze ich, dass Ihr hier Stammkunde seid.“ Das war natürlich völliger Blödsinn und entsprach nicht im Geringsten dem, was sie sich dachte. Sie machte sich nicht einmal Gedanken darum, wie oft er schon hier war oder auch nicht. Aber was tat man nicht alles für ein Gespräch. Selbst wenn sie davon ausging, dass er derjenige sein würde, der das Gespräch am Leben erhalten würde.
Kurz darauf beäugte sie das angebotene Getränk. „…Danke“, meinte sie daraufhin. „Das wäre gar nicht nötig gewesen, ich hatte gerade selbst etwas getrunken.“ Sie zögerte kurz, nahm das Getränk dann aber doch an. „Aber in Anbetracht der Kälte denke ich, dass eines mehr nicht schaden kann.“ Als sie das Getränk annahm, fiel ihr unbeabsichtigt seine Muskelpracht auf. Ugh. Am liebsten hätte sie sich die Hand vors Gesicht gehalten, um nicht zu aufdringlich zu wirken, aber andererseits wäre das wohl ziemlich seltsam bei ihm und allen Umstehenden angekommen, weshalb sie es doch bleiben ließ und stattdessen freundlich das Getränk hob.
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Re: Bar

Beitrag von Adrian am So Dez 01, 2013 11:49 pm

Gehobene Augenbraue? Ja, ich an ihrer Stelle würde auch staunen erwählt zu werden. Und ja, das meinte Adrian auch noch ernst. Er hing nur grinsend vor der Frau und nahm wohlwollend an, dass man ihn anlächelte. Doch das was die Frau dann schwafelte irritierte Adrian dann doch etwas. „Was?“ Der Mantel Adrian, denn wo du der Bedienung gegeben hast! „Ach das.“ lachte er und schüttelte den Kopf. „Nein nein, ich bin zum ersten mal hier, aber wenn man was zu feiern hat kann man ja auch mal etwas auf den Putz hauen, was?“ Klar mit seinem Adelstitel jetzt schon zu protzen wäre etwas viel. Das würde erst kommen wenn sie nach seinem Grund zum Feiern fragen würde.
Aber erst mal ging es darum das Weibchen abzufüllen, welches nach anfänglichen zögern doch annahm. „Der Winter geht noch einpaar Tage, da kann man nicht genug wärme gespendet bekommen.“ kam es von Adrian, der seinen eigenen Becher hob und eilig einen Schluck trank. FICKEN IST DAS HEIß! Beschrie mit einem mal alles in ihm, während er den Schmerz mit einem langen Atemzug überging und die Tasse betont lässig von seinem Mund nahm. Dass sich soeben sein Mund anfühlte, als hätte man flüssiges Blei hereingefüllt versuchte er zu ignorieren, doch würde man ihn sicher den unterdrückten Schmerz ansehen. „Jepp... gespendete wärme...“ kam es halb zwischen seinen Zähnen hervorgezischt ehe er scharf Luft durch den Mund einsog. Ja, so ging das schon etwas besser. Trotzdem musste er die Aktion jetzt erst mal überspielen. „Nette Atmosphäre hier... sehr... ehm... Weihnachtlich... oder so.“ Ach Adrian, du bist einfach der Meister des Smalltalks.

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Re: Bar

Beitrag von Lixandra am Mo Dez 02, 2013 12:23 am

Lixandra betrachtete ihr Getränk, während sie Adrian beim Sprechen zuhörte. Sie machte sich nicht wirklich die Mühe, auf jedes „Was“ und jedes sonstige unnötige Zwischenwort zu reagieren, sondern ließ ihn erst einmal alles von der Seele sprechen, was ihn so bedrückte. Erst als er erwähnte, dass seine gute Laune einen Grund hatte, wurde sie hellhörig. Irgendetwas Positives schien vorgefallen zu sein und er wartete bestimmt voller Euphorie darauf, dass sich jemand danach erkundigte, nur damit er dann stundenlang darüber prahlen konnte. Aber nachdem er schon ein gutes Gesprächsthema angesprochen hatte, sollte sie es nicht einfach unbeachtet lassen. „Ein Grund zu feiern?“, wiederholte sie. „Was ist denn so Glorreiches passiert?“ Sie machte sich auf eine lange, selbstlobende Rede gefasst, aber ihr war es wohl ganz recht. Was anderes hatte sie ohnehin nicht zu tun.
 
Als er dann das Thema Winter und Kälte ansprach, trank er einen Schluck aus seinem Becher.  Sie konnte nicht anders, als ihm dabei zuzusehen, denn ihrem Erachten nach war das Getränk noch viel zu warm, um es schmerzfrei genießen zu können.
Sie wollte zwar noch anmerken, dass es vielleicht keine gute Idee war, einen so kräftigen Schluck zu trinken, aber – da war es schon zu spät. Obwohl er sich ziemlich beherrschte, sah man ihm an, wie schmerzhaft sich die heiße Brühe anfühlen musste. Lixandra hätte zwar gerne etwas dagegen unternommen, sah sich sogar kurz unbeholfen um, um vielleicht irgendein kühleres Getränk zu entdecken, aber es stand nichts Brauchbares in der Nähe. Außer diese Blumenvase, aber sie konnte ihm diese jetzt auch schlecht über den Kopf schütten, mit dem Vorwand, ihn abzukühlen. Ganz davon abgesehen konnte sie keinen wahren Wunder vollbringen und im Grunde nur tatenlos zusehen und… Oh, doch, konnte sie. Aber die Tatsache, eine Halbelfe zu sein, zu entblößen, nur um jemanden zu helfen, der sich soeben im Zuge seiner Überheblichkeit die Zunge verbrannt hatte und dabei ziemlich schmerzverzerrt herumstotterte? Nein, stellte sie klar. Er würde das schon überleben, da war sie sich sicher. „…ist alles in Ordnung? Wenn Ihr vortäuschen wollt, keine Schmerzen zu haben, dann ist Euch das ganz schön misslungen“, meinte sie mit einem Hauch von Amüsement in der Stimme. Sie wollte nicht schadenfroh wirken, aber sie konnte auch nicht abstreiten, dass sie diese Situation ein wenig amüsierte.
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Re: Bar

Beitrag von Ondred am Mo Dez 02, 2013 3:09 pm

Fast hätte er sich verschluckt. Hellhaarige Kerle die zu groß gewachsen waren, mochte es ja noch mehr geben, aber er meinte den Kerl schonmal gesehen zu haben. Oder doch zumindest von ihm gehört... Vielleicht täuschte er sich auch, erkam ja doch immer wieder ziemlich herum.

Dann gab er überschwänglich einen Gewürzwein für alle aus. Das mochten gut und gerne 20 bis 30 Personen sein... Der schien ja mächtig was auf derhohen Kante zu haben. Ja, und er hielt sich für den Held des Tages. Jedenfalls ging er ansatzlos dazu über sich zuhause zu fühlen. Seinen seltsamen Mantel warf er einer Bedienung zu, die sicher für andere Aufgaben eingestellt worden war. Anschließend begann er sogleich sich an 'Frau Rosa' heran zu machen. Na der schiens ja nötig zu haben...

Ungeniert beobachtete er das Gehabe des Blondlings und nahm den Gewürzwein vom Barmann entgegen. Seinen Tee hatte er inzwischen zur Hälfte ausgetrunken.
Als Blondling sich dann einen kräftigen Schluck seines Getränks einverleibte und dabei genau so kräftig verbrannte gluckste es in Ondreds Kehle. Gegen den käme er doch locker an. Nachdenken schien zumindest nicht so die Stärke des Blondlings zu sein. Breit grinsend nahm er einen weitern Schluck seines Tees. Entgegen seiner ersten Vermutung konnte sein Besuch hier doch noch ganz lustig werden.
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Re: Bar

Beitrag von Adrian am Mo Dez 02, 2013 3:47 pm

(OOC: Es ist zu früh für die Flachwitze, erschiesst mich mal bitte wer )

Adrian war aufgefallen, dass seine letzte Aktion nicht all zu Badass war, aber das holte er sicher noch ein, auch wenn Rosahaar ihn dafür aufzog. Ich kann dir ja auch ein Branding verpassen. So ein heißer Kerl wie er war würde da ja passen. Na ja, wenigstens wusste er jetzt, dass die Frau vor ihm nicht absolut verblödet war und seinen Gesichtsausdruck bemerkt hatte. „Was ist schon so eine kleine Verbrennung“ Vierten Grades! „hab schon schlimmere Dinger weggesteckt.“ BÄM! Was für eine Überleitung zu dem worauf der Hüne hinauswollte. Immerhin musste er noch mit etwas prallen was er konnte: Leuten das Gesicht zermatschen!
„Und zu feiern gibt es heute viel. Du musst wissen ich bin Adrian Vandari“ stellte sich der Hüne vor. „Und ich hab heute für meinen Onkel den Duellanten der Von Schwarzhagens weggeballert. Also es ist nicht so als würde mich der Sieg wundern, immerhin bin ich der beste meines Faches!“ Zwei große Adelsfamiliennamen innerhalb von zwei Sätzen, tja selbst wenn Rosahaar aus dem letzten Höhlenwinkel hervorgekrochen wäre würde sie von mindestens einer der Familien gehört haben. Bei der epischen Vorstellung hatte Adrian auch nicht darauf verzichtet seine Faust halb vor die Brust zu heben und mit dem Daumen auf sich zu deuten. Sollte ja niemand anderes in seinem Ruhm baden, vor allem nicht wenn er mit einem Sieg und einem Adelstitel angab. Hatte Adrian schon erwähnt, dass er ein Adeliger war und alleine deswegen voll der Frauenmagnet sein müsste? Na ja, vielleicht sollte er es nochmals erwähnen. „Du weißt ja wie das mit dem Prestige in meinen Kreisen ist. Bin mir sicher die Schwarzhagens beisen sich gerade voll in den Arsch.“ Ja genau Adrian, deine Kreise, deswegen frisst du dich auch nicht am Bankett fett, sondern gehst in die nächstbeste Absteige um Weiber aufzureisen! Aber jetzt hatte er erst mal genug angegeben. Die Kleine schien ja auch so einpaar interessante Zusatzqualifikationen zu haben. „Und du?“ fragte er und tippte ihr mit dem Finger gegen den Brustpanzer. „Sieht nicht nach reiner Deko aus, wenn du mich fragst.“ Das Spitzbübische lächeln folgte sogleich.

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Re: Bar

Beitrag von Lixandra am Mo Dez 02, 2013 6:09 pm

Gut, die Verbrennung schien er wirklich ganz locker wegzustecken, dann konnte Lixandra sich ja beruhigt wieder ihrem Getränk zuwenden. Es war zwar selbst noch heiß, aber wenn man sie es genüsslich trank, im Gegensatz zu anderen, war es bestimmt gut verträglich. Sie erlaubte sich also einen kurzen Schluck, ehe sie ihr Glas wieder abstellte. „Dann darf ich davon ausgehen, dass Ihr euch regelmäßig an Getränken verbrennt?“, fragte sie nach. Sie nahm ihn gerade nicht so ernst, wie sie es wohl sollte, das hatte er eindeutig vergeigt. Und nein, das war selbstredend keine Andeutung darauf, dass es nach wie vor schon sehr amüsant auf Umstehende wirkte, wenn jemand mit einem Mordsselbstbewusstsein die Bar betrat und sich dann im Zuge seiner Übermut verbrannte. Aber als er dann erwähnte, dass er Adrian Vandari hieß, bereute sie ihre Gedanken. Man konnte an ihrem Blick erkennen, dass sie den Namen Vandari zuordnen konnte und man sah ihr auch die Überraschung an. Wer rechnete auch damit, einen Adligen zu treffen, der noch dazu einen Sieg gegen eine andere bekannte Adelsfamilie errungen hatte? Also Lixandra ganz bestimmt nicht und entsprechend reagierte sie auch „Oh“, gab sie überrascht von sich. „Dann… gratuliere ich Euch recht herzlich“, fügte sie hinzu. Ob das wohl das war, was er hören wollte?  Oder hätte sie eher in Jubel ausbrechen oder gar vor Respekt auf den Boden knien sollen? Was auch immer es war, sie fand ihre Reaktion angemessen. Seine hingegen nicht. Hatte er ihr gerade allen Ernstes gegen den Brustpanzer getippt? War sie gerade zu pingelig oder zu empört über seinen Gesichtsausdruck, oder war es gerechtfertigt, so ein Angestupse als dezent dreist zu empfinden? Sie fühlte sich wie ein Fisch in einem Aquarium, dem einfach mal unfreundlich gegen die Scheibe geklopft wurde. Gut,  sie gab zu, dass das nicht gerade die beste Beschreibung war, wenn man berücksichtigte, dass sie kein Tier war, aber die Metapher traf ihre Gedanken doch recht gut. Aber immerhin wurde er auf ihren Panzer aufmerksam, das war doch auch schon einmal etwas. Das bedeutete, dass man sie auf den ersten Blick nicht für völlig schwach hielt, nur weil sie eine Frau war – und das war positiv. Deshalb sah sie die Antipp-Sache auch nicht zu eng –  und erklärte kurz den Stand der Dinge. „Der Panzer ist in der Tat keine Dekoration. Er ist ganz schön nützlich im Kampf, wie Ihr Euch vermutlich vorstellen könnt“, antwortete sie. „Ich bin zwar vermutlich nicht ansatzweise so stark wie Ihr“ – war aber auch nicht nötig – „aber ich verfügte über einiges an  Kampferfahrung. Oh, und bevor ich es vergesse… mein Name ist übrigens Lixandra Middelton. Ihr dürft mich gerne Lixandra nennen.“
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Re: Bar

Beitrag von Ondred am Mo Dez 02, 2013 6:52 pm

Na das wurde ja immer besser!
Adrian Vandari hieß der Kerl also, zu nett, dass er sich laut genug vorstellte um Ondred mithören zu lassen. Moment... Vandari... war das nicht so ein bescheuertes Adelsdingens? Irgendein reicher Kunde hatte doch was in der Richtung erwähnt. Er war sich nun ziemlich sicher, den Blondling schonmal gesehen zu haben. Vermutlich nur kurz auf der Straße oder so. Aber was der Kerl da erzählte deutete darauf hin, dass er sich in Duellen bewies. Naja, so viel unterschied zu seiner Tätigkeit bei den Wettbewerben gab es da auch nicht.
Er musterte die beiden so eindringlich, dass es ihn nicht wundern würde, wenn sie allein deswegen zu ihm herüber sehen würden.
Sie hieß also Lixandra, netter Name. Das sie die Platte nicht umsonst umgehängt hatte, konnte man sich ja denken. War sicher nicht gerade leicht das Teil. Rüstungen hatte er zwar noch nie geschmiedet, stellte es sich aber aufwändig vor. Er betrachtete was er von der Arbeit erkennen konnte. Da war scheinbar ein Könner am Werk gewesen, die Dicke schien nahezu gleichmäßig und die Oberfläche glatt.
Der Vandari-Typ spielte sich weiter damit auf, dass er sich super cool gab. Wenn er so weiter machte, würde er 'Frau Rosa' vermutlich vergraulen. Ihm entging nicht, dass es ihr deutlich missfallen hatte, als der Blondling gegen den Panzer klopfte.
Rasch trank er einen Schluck seines Tees und beobachtete die zwei weiter. Vielleicht konnte er Lixandra nacher ja noch heldenhaft von dem Vandari-Typ retten, wer wusste es schon?
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Re: Bar

Beitrag von Adrian am Mo Dez 02, 2013 7:27 pm

Oh mein Gott, du bist so Lustig! Dachte sich Adrian zu dem Verbrennungskommentar. Das war ja so überragend kreativ gewesen, dass selbst der Duellant nicht darüber lachen konnte. „Na ja, meist sind es eher Schnittverletzungen oder Prellungen.“ sinnierte Adrian und deutete auf den netten roten Streifen, der von dem kürzlich bekommen Schnitt zeugte. Das die Pussy von einem Kontrahent ihm auch aufs Gesicht zielen musste. Adrian hatte ihm wenigstens mit einer Kopfnuss den Gefallen erwiedert. „So was hier, nur oftmals tiefer.“ meinte er grinsend. Er könnte ihr ja seine Narben zeigen, er hatte da einen interessanten einschnitt auf Beckenhöhe gehabt und wenn man genau hinsah konnte man noch die helle stelle der verheilten Haut sehen. Sie müsste nur den Mu... Alter Adrian, spar dir das für den ab 18 Bereich auf. Ernsthaft!
Also nahm der Hüne einfach mal einen kleinen Schluck und versuchte dabei seriös zu wirken. Doch alleine schon das Dauergrinsen auf seinen Lippen und der kaum existente Bart würden diesen Eindruck wohl schon wieder wegwischen.
Aber kaum war klar wer da vor der Kämpferin stand wurde sie auch schon gleich etwas kleinlauter. „Bleib ruhig beim du.“ Ganz einfache Masche, erst jemanden das Gefühl geben etwas besonders zu sein und dann mit auf sein Zimmer nehmen. So was klappte immer! … Gut, bis man auf einmal Erfuhr das die feine Dame in Wahrheit einen Mann hatte, der die Sache etwas verkomplizierte...
Aber so sah Rosahärrchen nicht aus, also verheiratet und so. Mit der Panzerung und dem Auftreten hatte sie mehr etwas von einem Wildfang, der nur darauf wartete eingeholt zu werden.
Leider mochte eben jener Wildfang es nicht angestuppst zu werden. Doch nachdem Adrian sich erst darauf einstellte eine Ohrfeige abzubekommen reagierte die Frau doch recht Human. „Lixindra Middelton, mh?“ kam es von Adrian und er legte den Kopf leicht schief. Sagte ihn der Name irgendwas? ... … … nicht die Bohne. Ja gut, also war sie schon mal niemand der in seiner Liga spielte. Wobei es Leute gab, die sich im Hintergrund hielten, aber dennoch wie ein Berserker sich an einen Festbeisen konnten. „Freut mich Lixa.“ Entschied er sich dreisterweise einfach mal für die Kurzform und nahm noch einen Schluck. „Also nach einer Uniform sieht das nicht aus... bist du ein Söldner?“ Und wenn ja: Lässt du dich für mehr Anheuern, als fürs bloße Kämpfen? schoss es Adrian durch den Kopf und sein lächeln wurde eine Spur breiter. „Interessanter Schutz jedenfalls.“ kam dann doch endlich etwas von Adrian, ohne das er Hintergedanken hatte. Gut es wäre auch interessant der Frau diesen auszuziehen, aber das war wieder ein anderes Thema. „Allerdings würde der mich zu sehr behindern, ich bevorzuge eher so was.“ sagte Adrian und hob seinen entblössten Arm hoch. Natürlich! Wie gut, dass mir das nicht im Kampf passiert ist. „Also abgesehen von einem tollen Werkzeug jemanden die Scheiße aus dem Leib zu prügeln solltest du jetzt Metallplatten sehen die in meinen Mantel eingearbeitet sind.“ Versuchte Adrian zu retten und nahm seinen Arm runter. „Verdammt, ich glaub ich war zu viel in der Wildniss unterwegs. Bin gar nicht mehr gewohnt ihn mal nicht an zu haben.“ Abenteuerromantik und Erfahrung, Adrian holte sich einen Punkt nach den anderen.

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Re: Bar

Beitrag von Lixandra am Mo Dez 02, 2013 9:43 pm

Der rote Streifen auf seiner Stirn war ihr zwar schon vorher aufgefallen, aber sie hatte sich nicht wirklich damit beschäftigt. Wenigstens wusste sie jetzt, wo er herkam. Was für eine unglaublich interessante Information.
Ihr lag eine ziemlich unwillkommene Erwiderung auf den Lippen, die sie auszusprechen gedachte. Aber sie entschied sich doch dazu, es nicht zu sagen. Sie bevorzugte es, sich keine Feinde zu machen, selbst wenn sie bezweifelte, dass sich Adrian so leicht abschütteln ließ. Anstatt nun also den Kommentar auszusprechen, kostete sie einen weiteren Schluck aus ihrem Becher. „Ihr scheint ziemlich stolz auf solche Verletzungen zu sein“, stellte sie dann fest. „Ihr solltet aufpassen, dass Ihr nicht vor Übermut in eine Klinge lauft, nur um am Ende etwas zu haben, das ihr stolz herzeigen könnt.“ War das nicht ein unglaublich netter Ratschlag? Auf das wäre der Adelige neben ihr bestimmt nicht von alleine bekommen. (/Selbstironie) Aber so wie er über seine Male sprach, war es vielleicht nicht schlecht, ihn darauf hinzuweisen, dass es mehr gab als am Ende zu beweisen, wie unglaublich mutig man doch war, damit man sich solche Verletzungen erst zufügen konnte. Aber bei seinem Talent und Geschick bestand sogar noch die Chance, dass er sich selbst beim Beerenpflücken  im Gesicht verletzt hatte und diese ganzen Kämpfe und Siege nur erfand, um sich in ein besseres Licht zu rücken, aber ... seine Muskeln sprachen dann doch wieder dafür, dass er sehr wohl kämpfen konnte.
Dann nannte er sie tatsächlich Lixa. Hatte sie nicht gerade vor einer gefühlten halben Minute noch ausdrücklich gesagt, dass er sie Lixandra nennen sollte?  „Lixandra“, betonte sie erneut. „Ich mag keine Abkürzungen bei dem Namen.“ Er hatte jetzt also entweder die Möglichkeit, sich daran zu halten oder es nach wie vor darauf anzulegen, den falschen Namen zu verwenden. Aber Zweiteres empfahl sich nicht allzu oft zu tun.  
„Wie auch immer. Nein, ich bin kein Söldner. Ich will nur nicht völlig schutzlos in irgendwelche Kämpfe laufen, das ist alles“, erläuterte sie. Dann schien er ihr mit seinen Muskeln angeben zu wollen, aber sonderlich viel Schutz boten die ihrer Meinung nach nicht. Sie zog die Stirn kraus, ehe eine kurze Erklärung seinerseits folgte und... Lixandra lachte kurz amüsiert auf. War das sein Ernst? Wie unglaublich verpeilt konnte ein Mensch sein? „Verzeihung…“, entschuldigte sie sich für diese Reaktion und räusperte sich kurz. „Aber du scheinst wirklich zu lange in der Wildnis gewesen zu sein… ich glaube, das hat deinen Verstand ein bisschen beeinträchtigt.“ Sie lächelte freundlich. Es mochte zwar wie beinharte Kritik klingen, und vielleicht reflektierte dieser Kommentar auch wirklich ihre Meinung über ihn, aber es war interessant zu sehen, dass ein Adeliger sich verhielt wie der größte Idiot auf Erden. Oder wirkte es nur auf sie so? Was auch immer es war,  sie fand es erheiternd.
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Re: Bar

Beitrag von Adrian am Mo Dez 02, 2013 10:56 pm

Adrian seufzte auf die Erwiederung hin. Die Söldnerin/wasauchimmer konnte ja seinen Werdegang nicht kennen. „Weißt du, ich bin nicht so einer von den Sitzpissern.“ kam es von Adrian grinsend, ehe er sich einen nun etwas größeren Schluck gönnte. Jetzt war die Themperatur in Ordnung. „Ich werde nicht gleich weinen wenn jemand unhöfflich ist und falls ich sterben sollte juckt es mich im nachhinein eh nicht. Ich verfolge meine Sache und wer mich stoppen will muss erst mal mit einem fetten Hieb in der Schnauze rechnen.“ Adrian grinste dazu und beugte sich etwas zu der Dame runter. Scheinbar hatte ihn der Alkohol bereits etwas Redseelig gemacht. Die lange Abstinenz war nicht gut für den Hünen. Er musste mehr saufen und mehr tolle Frauen wie das Pinkhaar treffen. Nicht nur die Haare, sie war gut gebaut und war sogar jemand ders Maul aufreisen konnte. Das gefiel Adrian, immerhin hatte er schon oft genug mit hypersozialen Halbwesen zu tun gehabt.
Aber sie mochte keine Kurzformen. „Sorry...“ entschuldigte sich der Hüne, auch wenn man an seinem Gesichtsausdruck merkte, dass er es nicht ganz so ernst meinte. „Aber du siehst einfach wie jemand aus, dem es wichtiger ist, dass er überhaupt angesprochen wird. Du weißt schon, so nach dem Motto: Lixa duck dich, oder so.“ Adrian verneigte sich leicht um seine Entschuldigung zu untermauern. „Aber weißt du was: Weil ich so frech war darfst du mich heute noch 10 mal Arschloch nennen, okay?“ Zwar scherzte Adrian, aber ihm war unterm Strich so ziemlich alles gleich. Immerhin gab es in seiner Heimat sogar Leute, die das R seiner Kurzform verschluckten und ihn schlicht Adi nannten.
Doch das Weibchen sprach auch von ihrer ungewöhnlichen Kleidung. Sprich lieber von einer gewöhnlichen entkleidung! wirklich Adrian, so flach? Aber okay... „Aber Kämpfen tust du.“ Und ja, der Blick über die Statur der Frau ging nicht nur wegen des möglichen Kampfsstils über sie. „Würde mich ja fast schon reizen zu sehen wie geschickt du dabei bist.“ Ja Adrian, mach dich doch noch mehr an sie rann, am ende bekommt sie noch ein Träume von dir... Alpträume!
Doch bei dem Gespräch über seine Panzerung winkte der Hüne ab. „Ich hab inzwischen so was wie eine Privatheilerin. Bin zwar wegen ihr Ständig in einem Kampf, aber so was hält fit.“ Mit diesen Worten nahm Adrian sein Getränk in seine linke und hielt der Frau seinen Arm und die sichtbare Narbe seiner Rechten hin. „Hab ich bekommen als ich so nen Banditen abgewehrt habe, der die Alte umlegen wollte.“ prallte der Adelige, auch wenn der Räuber später nichts mit der Halbelfe zu tun hatte. „Aber mal so unnützer Scheiß bei Seite.“ Nun traute sich Adrian seinen Arm zu heben und diesen auf die Schulter der Frau abzulegen. Sie konnte sich ja immernoch herauswinden und ihn Arschloch nennen, da hatte sie ja einpaar Freikarten für. „Was machst du überhaupt hier, abgesehen von den paar Opfern mit schlechter Frisur ist hier kaum einer. Bist du nur auf der Durchreise oder was suchst du?“

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Beitrag von Lixandra am Di Dez 03, 2013 10:48 pm

Das war eine klare Ansage. Dagegen hatte Lixandra wohl keine argumentative Chance, weshalb sie seinen Standpunkt mit einem Nicken zur Kenntnis nahm und sich dann wieder ihrem Getränk zuwendete, welches sie nach und nach leerte.
Das „Sorry“, das er auf ihren Hinweis hin von sich gab, klang nicht sonderlich überzeugend. Aber darüber zu streiten war in ihren Augen unnötig, weshalb sie es nicht weiter beachtete. Auch die Entschädigung, ihn beleidigen zu dürfen, akzeptierte sie, auch wenn sie bezweifelte, jemals darauf zurückzukommen. Was hatte sie denn davon, ihn als Arschloch zu bezeichnen? Gar nichts. Er war eindeutig zu überzeugt von sich, um diese Beleidigung ernsthaft als Problem anzusehen und sie löste ihre Probleme lieber anders als dadurch, mit Schimpfwörtern um sich zu werfen.
„Ich nehme es zur Kenntnis“, meinte sie knapp.
Danach musterte er sie offenbar. Obwohl er seinen Blick wohl oder übel durch den Kampfstil begründete, fühlte sie sich ein klein wenig zu genau beobachtet, woraufhin sie die Arme verschränkte. „Ja, ich kämpfe“, bestätigte sie. Sie hätte ihm zu gerne ein Angebot unterbreitet, in dem sie ihn zu einem kurzen Kampf aufforderte, aber zwei Dinge sprachen dagegen: Erstens war es eiskalt draußen und sie wollte das Gasthaus heute nicht wieder verlassen. Und zweitens stand vor ihr ein zwei Meter großer Hüne, der nicht nur Metalplatten als Waffen verwendete sondern noch dazu Fäuste schwingen konnte, die ein ganzes Hochhaus zum Einsturz bringen konnte. Sah sie aus, als würde sie sich grundlos krankenhausreif prügeln lassen wollen? Nein, ganz bestimmt nicht.
„Aber wer weiß, vielleicht ergibt es sich eines Tages, dass wir uns am Kampffeld begegnen. Heute ist mir jedenfalls nicht nach Kämpfen zu Mute“
, meinte sie und nahm einen weiteren Schluck, woraufhin sich das Getränk langsam dem Ende zuneigte. Danach warf sie einen kurzen Blick auf den Arm, den er ihr präsentierte. Wow, was erwartet er? Dass ich ihm gratuliere und einen Preis überreiche?

„Sie kann froh sein, dass sie jemanden hat, der sich derartig aufopferungsvoll um sie kümmert. Ist die Privatheilerin nicht mit hier her gekommen?“, fragte sie nach und warf einen kurzen Blick zu den Leuten um sie herum. Es sah niemand wirklich wie eine Heilerin aus, aber sie konnte sich genauso gut irren.
Als sie sich wieder Adrian zuwandte, fand sie sich im nächsten Moment schon umschlossen von seinem Arm. Allerdings bevorzugte sie es, Gespräche zu führen, ohne dabei fremden Armen umklammert zu werden, selbst wenn er genau genommen nur den Arm um ihre Schulter gelegte hatte. Aber es ging ums Prinzip. Sie schob seinen Arm mit einer Handbewegung zur Seite – beziehungsweise sie versuchte es. Den Arm musste er selbst wieder herunternehmen. Das heißt, er konnte entweder ihre Handbewegung richtig deuten und den Arm wieder dahin begeben, wo er hingehörte, oder … denken wir lieber nicht darüber nach.
Jedenfalls beantwortete sie seine Frage nach einem kurzen Nachdenken. „Ich bin auf der Durchreise. Ich ziehe gerne von einem Ort zum nächsten, um mir ein Bild von den Leuten dort zu verschaffen“, erklärte sie kurz.
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Beitrag von Ondred am Mi Dez 04, 2013 7:50 pm

Ondred lauschte dem Geplänkel der beiden nur mit halbem Ohr. Eigentlich ging es ihn ja nichts an, was da besprochen wurde. Andererseits saß er hier wie jeder es tun konnte. Wenn er dabei mithören konnte, war das nicht sein Problem. Sehr interessant war es jedoch nicht und er hatte bald neben dem Tee auch den Gewürzwein ausgetrunken.
Doch dann hörte er etwas von schlechter Frisur und als er zu Blondling und Frau Rosa hinüber sah hustete er. Blondling schien wohl wirklich viel auf sich zu halten. Das bestätigte den Ersten Eindruck den er gewonnen hatte.
Ohna zu überlegen schnappte er sich den Teelöffel und schickte ihn auf eine kleine Flugreise. Zwar flog das Teil nicht besonders gut, doch dank seiner Erfahrung mit Wurfgeschossen landete er dennoch ziemlich genau auf Blondlings Hinterkopf.
Darauf gefasst, dass der Getroffene wenig begeistert sein würde angelte Ondred bereits nach ein paar weiteren Löffeln, die auf der Ablage hinter der Theke in einem Becher steckten. Sehr schmerzhaft war der Treffer sicher nicht, aber allein die Tatsache von einem Löffel getroffen worden zu sein musste Blondling eigentlich ärgern.
"Blelästige hier mal nicht die Gäste!" ließ er seinem Wurf in Worten folgen. "Das ist unhöflich und es stört die Stimmung." Nebenbei bestellte er noch einen normalen Tee.
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Beitrag von Adrian am Do Dez 05, 2013 3:28 pm

Sie nimmt es zur Kenntnis, noch ein Pluspunkt. Herrgott Adrian, Ernsthaft was willst du noch alles als Pluspunkt verbuchen? Gut sie hat dir nicht sofort ein Getränk ins Gesicht geschüttet und dich mit einen tritt zwischen die Beine auf die Bretter geschickt, aber sonst? So was kann man doch unmöglich als Pluspunkt verbuchen!
Adrian konnte, Optimums und Ehrgeiz sei dank. Nur war es schade, dass Lixa nicht weiter auf ihren Kampfstil einging. Sicher war sie ziemlich schnell unterwegs, mit der leichten Rüstung. Auf die Waffe konnte er nicht schließen, aber eine einfache Schützin schloss er aus, dafür wirkten die Beine viel zu gut trainiert. Ein anzügliches Lächeln schob sich auf Adrians Gesicht, als er sich vorstellte was man mit dennen sonst noch so machen könnte.
Doch bei dem Kommentar gegeneinander zu Kämpfen winkte Adrian ab. „Da bin ich ganz Gentleman, ich kämpfe nur ungern gegen Frauen, vor allem weil Mann und Frau viel schönere Dinge zusammen unternehmen können. Findest du nicht?“ Und ja klar, natürlich sprach Adrian gerade eine gemeinsame Shoppingtour mit anschließendem Teeverzehr an, nur um dann rein platonisch die feine Dame zu ihrem Haus zu bringen. Und ein jeder der das wirklich glaubt hat den Schuss nicht gehört, natürlich war das eine Anmache, aber unterste Schublade!

Doch das Gespräch fiel natürlich auch auf Lavia, kein Wunder immerhin hatte er selbst die Halbelfe angesprochen. „Na ja... weißt du sie ist bei solchen Sachen immer etwas langweilig.“ Gestand der Adelige. „Deswegen wollte sie nicht mit als den Typen aufgemischt habe, aber die müsste auch noch hier irgendwo in der Stadt sein. Aber ich bin ja nicht ihre Nanny oder so. Sie ist selbst groß und wird schon für keine Nationalkrise sorgen.“ Eher jemanden treffen und ihn dazu reizen! Irgendwie!
„Zudem dass es auch angenehmer ist mal wieder unter etwas andere Leute zu kommen. Weißt du es ist manchmal recht lästig ständig jemand so Schutzbedürftiges an einem dran zu haben. Da ist mal eine hübsche Kriegerin eine nette Abwechslung.“ Adrian versuchte es mit einem charmanten Lächeln, aber das half scheinbar nichts. Denn die Frau wollte seinen muskulösen Arm los werden. Einem Wunsch denn er sofort nachging. Okay, dass heißt sie will länger bearbeitet werden. Kein Problem. Und Natürlich war sich Adrian absolut sicher die Frau noch herum zu bekommen. „Interessant.“ Kam es von Adrian, als die Frau auch noch von ihrer Profession erzählte. „Eine richtige Abenteurerin also?“ fragte der rhetorisch und sein lächeln wurde etwas breiter. „Weißt du ich bin auch viel unterwegs um neue Kampfstile und Duellanten zu treffen, die nicht dem Adel unterstehen. Vielleicht sollten wir ja mal eine Zeit lang zusammen reisen? Ich bin auch Pflegeleicht, ich versprechs.“ Kam es von Adrian, dem auffiel, dass die Frau kaum noch was zu trinken hatte. „Willst du noch etwas, ich lade dich ein?“ doch kaum hatte Adrian das gesagt spürte er eine leichte Erschütterung an seinem Kopf und etwas komisches klirren. Seltsam „Da hing jetzt aber nicht die ganze Zeit eine Gabel in der Decke und ist mir auf dem Kopf gelandet, oder?“ fragte er nach, doch ein rufen zeigte Adrian, dass der Kontakt mit dem Besteck kein Zufall war. „Entschuldige mich mal bitte.“ Kam es noch vollkommen ruhig und sicher als Adrian sich umwand und einen... verstümmelten sah. Anders konnte man die Frisur nicht beschreiben. Sah fast so aus als hätte der Mann sich auf eine Holzplatte gelegt und ein Kumpel hätte auf seine Ausgebreiteten Haare mit einer Axt eingeschlagen. Erst wollte Adrian ja etwas sagen allerdings musste der sich ein auflachen verkneifen... sichtlich verkneifen. „Und ich soll belästigend sein?“ fragte er dann doch nach einigen Sekunden, auch wenn die Heiterkeit immer noch mitschwang. „Wenigstens verursache ich keinen Augenkrebs, wenn man mich nur anschauen muss Lumpensack.“ reduzierte Adrian den Typen einfach mal auf seine ungewöhnliche Kleidung und wand sich dann wieder zu Rosahaar. Hatte den niemand hier eine normale Frisur?

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Beitrag von Lixandra am Do Dez 05, 2013 5:09 pm

War dieser Kommentar jetzt wirklich nötig? Sie verdrehte die Augen, als er diese Erklärung über Mann und Frau von sich gab. Dann zielte er also wirklich darauf ab? Sie hatte ihn für etwas edler gehalten, sie hatte sogar gehofft, dass er andere Gründe für ein Gespräch mit ihr hatte … aber gut, allem Anschein nach war dem nicht so. Blieb nur die Frage, wie hartnäckig er wohl war. Lixandra war jedenfalls davon überzeugt, diese Nacht allein zu verbringen, soviel stand fest. Zu seinen Worten sagte sie einfach nichts, ihre Mimik sprach wohl für sich. Blieb nur zu hoffen, dass er sie richtig auffasste.
Wenigstens nahm er seinen Arm ohne Anstalten wieder von ihr, das war ja schon einmal ein Fortschritt. „Ich verstehe“, meinte sie auf seine Worte Lavia betreffend. Auf das Angebot mit der gemeinsamen Reise hin, überlegte sie kurz. Einfach Ja zu sagen, kam nicht in Frage. Es war zwar eine Tatsache, dass ein paar Tage in Gesellschaft nicht schaden konnten, sie hatte jetzt immerhin einige Zeit alleine verbracht. Zusätzlich schienen ihre Ziele sich nicht zu widersprechen und zusammen zu reisen erschien da nicht blöd. Aber so mir-nichts dir-nichts konnte sie die Frage nun auch nicht beantworten. Vor allem weil sie nicht genau sagen konnte, ob er das ernst meinte oder nicht. Wie viel Alkohol hatte er denn schon zu sich genommen, war er überhaupt noch zurechnungsfähig? Bevor sie das nicht wusste, wollte sie lieber nichts Falsches sagen, das sie später bereute. „Gemeinsam zu reisen klingt nicht schlecht. Aber vielleicht ist deine Heilerin damit nicht einverstanden.“, gab sie zu bedenken.
Dass ihr Glas inzwischen leer war, fiel ihr auch auf. Aber Adrian offenbar ebenfalls, weshalb er ihr Nachschlag anbot.
Doch sie kam gar nicht dazu, seine Frage zu beantworten, da er daraufhin schon von einem Löffel getroffen wurde. Es sah unglaublich amüsant aus, weshalb sich Lixandra die Hand vor den Mund hielt, damit niemand ihr schadenfrohes Schmunzeln entdecken konnte. Es wäre auch ziemlich unfair Adrian gegenüber gewesen, immerhin war es völlig ungerechtfertigt, ihn einfach mit Besteck zu bewerfen. Vor allem weil das auch ins Auge gehen konnte. Und wenn schon nicht in seines, dann immer noch in ihres und das wäre weniger amüsant gewesen. Adrian schien sich jedenfalls um den Schützen zu kümmern. Lixandra neigte sich ein wenig zur Seite, um ihn auch zu sehen – denn hinter so einem hohen und breiten Mann zu sein, konnte einem ganz schön die Sicht versperren. Sie machte den Schuldigen ausfindig und musterte ihn, während er sich verbal von Adrian niedermachen ließ… Was Adrian einen vorwurfsvollen Blick von ihr einfangen ließ. Seine Wortwahl war aber auch alles andere als in Ordnung gegenüber dem Fremden, vor allem da seine Absicht offenbar eine gute war. „Sei nicht so dreist, für den hältst du dich denn!“, zischte sie vorwurfsvoll, ehe sie sich Ondred zuwandte und quer durch den Raum zu ihm sprach: „Nehmt es Ihm bitte nicht übel, er hat es nicht so gemeint“, entschuldigte sie sich. Dann fiel ihr Blick wieder auf Adrian. „Er wollte nur für Ruhe sorgen, das ist kein Grund, ihn zu beleidigen.“ An Manieren mangelte es aber offensichtlich beiden. Sie seufzte. Hoffentlich endete es nicht damit, dass sie ihnen diese einprügeln musste.
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Re: Bar

Beitrag von Ondred am Do Dez 05, 2013 6:22 pm

Ein Teelöffel war nun wirklich kein schweres Geschoss und dementsprechend reagierte Adrian. Aber es hatte wohl nicht viel gebracht.
"Du musst mich ja nicht ansehen," konterte Ondred auf seine beleidigende Antwort hin. Er hatte schon zu oft etwas über seine Frisur oder auch Kleidung gehört, um sich noch darüber zu ärgern.
Doch das Lixandra sich für den ihr unbekannten Kerl entschuldigte war entzückend. Sie fühlte sich scheinbar für sein Verhalten verantwortlich, was sie natürlich keineswegs war. Er lächelte sie an, ehe er Antwortete: „Ihr müsst euch wirklich nicht für die Worte dieses Gräbers entschuldigen. Er ist für sein Tun vollauf selbst verantwortlich. - Entschuldigt, dass ich euch unterbrochen habe, aber es stört die friedliche Stimmung, wenn Adrian sich so unhöflich benimmt.“
Ondred hob seine Tasse, da er bemerkt hatte das ihr Getränk zur Neige ging. „Darf ich euch zu einer Tasse Tee einladen? Ich habe den Herrn hinter der Theke gebeten eine besondere Mischung zu machen.“ Sicher, so ungewöhnlich war die Mischung aus Pfefferminz und Vanille nun auch wieder nicht, aber die meisten kannten sie nicht. (Keine Ahnung, ob das schmeckt... müsste man mal probieren...)
Im Bezug auf Adrian sparte er sich die Frage, der Kerl würde sich ohnehin nicht von ihm einladen lassen. Ondred überlegte, ob er noch einen Löffel folgen lassen sollte, entschied sich jedoch dagegen. Er wollte ja nicht, dass die Sache noch in Handgreiflichkeiten ausartete und das traute er Blondling allemal zu. So wie er zuvor mit seinen Duellen und seiner Kampferfahrung gepralt hatte... Ondred hatte das nicht nötig, er hatte nur die Narbe auf der Stirn und ein paar kleinere die von Blessuren herrührten die er sich beim schmieden zugezogen hatte.
„Irgendwie scheint mir eure Unterhaltung auch etwas einseitig zu sein, immerhin ging es bisher gewissermaßen nur um ein Thema. Vielleicht solltet ihr es einmal mit einem anderen versuchen.“ lächelnd trank er einen Schluck und reihte die Löffelchen auf der Platte nebeneinander auf. Ob er nun zu weit gegangen war? Eigentlich gingen ihn die Gespräche der Leute hier ja nichts an, aber er konnte auch nichts dafür, dass sie diese laut genug führten, um ihn mit zu unterhalten.
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Beitrag von Adrian am Fr Dez 06, 2013 3:42 pm

Und nun fiel Adrian aus allen Wolken. „Wofür ich mich halte?“ fragte er Lixandra ungläubig. „Für einen Typen der mit dreckigen Geschirr beworfen wurde, dafür halte ich mich!“ stellte Adrian erst mal richtig, dass er hier nicht der Täter, sondern das Opfer war. Ernsthaft wieso stellte sie sich auf die Seite eines vollkommen Fremden? Und das nachdem er nicht mal was gemacht hatte. Hätte Adrian den Typen jetzt an den Eiern gepackt und einmal quer durch den Raum geworfen, okay, aber diesmal war er -mangels Alkohol sei dank- sogar noch friedlich gewesen.
Doch dann meinte Lixa auch noch für ihn sprechen zu müssen, etwas was Adrian sich überhaupt nicht gefallen ließ. Er vertrat seinen Stil nicht selbst in höchsten Adelskreisen nur um sich dann von einer Frau zurechtweisen lassen, egal wie gerne er mit ihr in die Kiste steigen würde eine Ring hatte er noch keinen an seinem Finger. „Oh doch, das war genau so gemeint!“ ging er gleich mal gegen die Einschränkung vor und schaute zwischen Abenteurerin und der Heckenscherenfrisur hin und her. Doch nun versuchte auch noch das wandelnde Klappergestell sich mit dem Hünen anzulegen... wusste wohl nicht das Adrian ihn hier auf der Stelle Bewusstlos kloppen könnte und dank seines Standes höchstens eine geringe Geldstrafe abbekommen würde? Doch die Provokationen ging weiter als nun der Arsch auch noch meinte Lixa einladen zu müssen. Okay, das war jetzt genug für Adrian.
Die breiten Händflächen des Hünen fanden ihren Weg auf die Tischplatte des Kerles und während Adrian sich leicht vorbeugte um den Abstand zwischen ihm und den Feigling zu verringern. „Hältst doch wohl für ne ganz große Nummer, was?“ sagte der Richtige... „Aber mit deinem Gehabe solltest du dich besser verpissen. Sonst gibt’s einen Satz heißer Ohren!“ Okay dem Typen gleich mit einer Tracht Prügeln zu drohen war nicht... nett, aber Adrians Blut kochte. Adrenalin machte sich in ihm breit und vertrieb jegliche Spur des Alkohols.
Der Wirt wollte erst hinzu kommen und beruhigen, doch wurde er mit einem Fingerzeig und einem kurzen „Misch dich nicht ein.“ Von Adrian verscheucht. Der Mann hatte wohl zu viel Angst zwischen die Fronten zu kommen, sollte der Adelige grün werden und Amok laufen, also hielt er sich im Hintergrund, während Adrian den Typen bösartig anfunkelte. Komm schon, tu mir den gefallen und mach eine falsche Bewegung! Das Adrian nicht gerade in Toppform war und heute schon einen anstrengenden Kampf hinter sich hatte war dem Adeligen ziemlich egal. Flucht oder Kampf, was anderes würde er von dem Teeschlürfer nicht aktzeptieren.

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Re: Bar

Beitrag von Lixandra am Fr Dez 06, 2013 4:52 pm

Sie gab zu, dass es etwas ungerecht war, sich gegen Adrian zu stellen – aber es war in ihren Augen nicht der richtige Lösungsansatz, den  Adrian da eingeschlagen hatte. Feuer mit Feuer zu bekämpfen ging nie gut aus, vor allem dann nicht, wenn es um so etwas Banales wie ein geworfenes Besteck ging. Sie sah ein, dass es nicht in Ordnung von Ondred war, den Löffel zu werfen – aber rechtfertigte es deshalb Adrians Beleidigung? Nein. Ihrer Meinung nach nicht, weshalb sie auf Adrians Antwort gar nicht erst einging. Was nicht zuletzt daran lag, dass Ondred seine Worte an sie richtete. Die Sache mit der Selbstverantwortung konnte sie nicht abstreiten. Es brachte zwar nichts, wenn Lixandra sich an seiner Stelle entschuldigte, aber sie hielt es für richtig. Aber sich deswegen in eine Diskussion mit dem Fremden zu stürzten, wollte sie auch nicht, weshalb sie ihre Antwort diesbezüglich einfach ausfallen ließ.
Vor allem weil Adrian ja doch darauf beharrte, dass es so gemeint war. Somit war ihre Entschuldigung völlig unnötig geworden. Sie seufzte und hoffte, dass das hier nicht alles ausartete, sondern die Gemüter sich jeden Augenblick wieder beruhigten. Aber Ondred schien es darauf anzulegen.
Denn er lud sie zu einer Tasse Tee ein.
… war das sein Ernst? Wollte er, dass hier Krieg ausbrach? Wollte er von Adrian verdroschen werden? War er darauf aus, hier und heute zu sterben?
Das konnte doch sogar ein offensichtlich geistig Umnachteter erkennen, dass es Adrian nur noch mehr reizen würde. Dass so eine Frage auf gar keinen Fall irgendeine Besserung herbeiführen würde. Ernsthaft!
Sie starrte Ondred verständnislos an.  War das wirklich nötig?, sagte der Blick aus, dem sie ihn zuwarf.
Aber noch bevor sie die Einladung dankend ablehnen konnte, um das Schlimmste zu verhindern, schlug Adrian mit den Händen schon auf den Tisch, was wohl für niemanden zu überhören war. Stille kehrte in dem Raum ein, alle Blicke richteten sich auf Adrian und Ondred … und Lixandra hielt sich davon ab, sich an den Kopf zu fassen. Männer.
Es war wirklich eine hervorragende Entwicklung. Er drohte ihm mit Prügel, der arme Wirt wurde verscheucht und obwohl sie Ondred noch keine 2 Minuten kannte, war sie sich nahezu sicher, dass er dieser Provokation nicht standhalten konnte und irgendetwas unglaublich Dummes machen würde, was die Bar wohl oder übel in ein Schlachtfeld verwandeln würde.
Und Lixandra stand unbeteiligt daneben und konnte nichts an der Situation ändern.
Sie überlegte kurz, ob sie sich einmischen sollte. Aber was sollte sie denn groß tun? Halfen Worte überhaupt noch etwas? … einen Versuch war es doch wert. „Sagt jetzt bloß nichts Falsches“, warnte sie Ondred. Beschwichtigende Worte, die sie an Adrian richtete, sparte sie sich lieber. Sie hatte das ungute Gefühl, dass ihn nicht hätte vorwurfsvoll anfahren sollen. Er hörte jetzt bestimmt ungerne noch einmal kritische Worte aus ihrem Mund.
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Re: Bar

Beitrag von Ondred am Fr Dez 06, 2013 8:49 pm

Na, da hatte er ja den richtigen getroffen. Es lag ja nicht in Ondreds Absicht sich mit irgendjemandem zu schlagen. Stand da nicht irgendwo, dass Auseinandersetzungen im Gasthaus untersagt waren oder sowas? Keine Ahnung, aber wenn einem jegliche Waffe abgenommen wurde, war es kein so weit hergeholter Gedanke. Er stellte seine Tasse ab und nahm stattdesen einen Löffel in die Hand.
"Du musst entschuldigen, Löffel fliegen einfach nicht so gut. Normal werfe ich andere Gegenstände." Das war doch eine angebrachte Entschuldigung? Zumindest entsprach es der Wahrheit. Der Löffel war zwar ganz gut geflogen, hatte aber den anvisierten Punkt um zwei Fingerbreiten verfehlt.
"Vielleicht sollte ich mich noch etwas im Löffelwerfen üben." Irgendwie brachte er es fertig seinen Löffel über drei Meter hinweg in den Becher zu schleudern, den der Wirt eben in der Hand hielt. Die Blicke der sie umgebenden Leute ruhte kurze Zeit allein auf dem fliegenden Besteck.
"Aber weißt du, ich prügel mich nicht. - Schon gar nicht wegen so ner Kleinigkeit." Er glitt weg von Adrian vom Hocker und ergriff dabei seine Tasse.
"Ich habe es nicht nötig mich mit jemandem wie dir zu schlagen," erklärte er und hob noch kurz grüßend die Hand in Richtung Lixandra. Er verließ jedoch nicht gleich die Bar, sondern plazierte seine Tasse erstmal am anderen Ende der Theke. Mit einem Wink rief er den Barmann zu sich um ihn zu fragen, was dieses Gasthaus noch so zu bieten hatte.
Wie hieß es so schön? 'Der Klügere gibt nach.' Im Moment fühlte Ondred sich wesentlich Klüger als es Blondling war. Und er war es auch, denn wer hatte hier eine geregelte Arbeit und war nicht nur der Schläger für sein Adelshaus? Natürlich er, und darum hatte er es auch nicht nötig sich mit Blondling anzulegen.
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Re: Bar

Beitrag von Adrian am Sa Dez 07, 2013 11:57 am

Adrian vernahm noch irgendwas gezischtes auf von Lixandra, doch hatte sie seinen Fokus bereits vollkommen verloren. Hätte auch gegen ihn gerichtet sein können, wäre ihm total Scheiß egal gewesen, er wartete auf eine entsprechende Reaktion von Klofrisur. Lixandra würde er nicht übers Knie legen und ihr den Hintern versohlen, außer sie gab ihn einen Grund dafür oder wollte es später so. Der Typ allerdings, der war für geliefert! Als echte Abenteurerin dürfte dem Rosahaar auch eine kleine Schlägerei nichts ausmachen. Es gab genug Bars und Tavernen wo das so gang und gebe war. Vor allem bei den Preiswerten.
Doch die wandelnde Geschmacksverirrung wollte noch etwas Posen. Wir können ja deine Flugeigenschaften prüfen, wetten ich treffe das Fenster? Allerdings würde es dann hier drinnen recht schnell kalt werden, also würde die nächste Tischkante doch das bessere Ziel abgeben. „Du könntest es auch lassen.“ Warnte Adrian den Typen vor weiteren Löffelwurfideen, allerdings  hörte dieser scheinbar nicht zu und ballerte gleich eines der Geschosse in Richtung Wirt. „Wir sind ja alle so beeindruckt.“ kam es vor Sarkasmus triefend aus Adrians Mund. Dass er gerade provozierte wie Hölle war ihm klar. Wäre die Hackfresse aber auch selbst schuld, wenn sie sich darauf einlassen würde. Adrian übernahm jedenfalls keine Haftung für gebrochene Knochen oder korrigierte Nasen. Wobei bei der Frisur ist seine Nase noch sein kleinstes Problem. Doch dann ergriff die Pussy die Flucht. „Dann solltest du auch keinen Streit anfangen.“ Für Adrian war die Sache nun geregelt. Der Feige Löffelwerfer wurde zum feigen Flüchtenden, auch wenn er sich so was wie einen Reststolz bewahren wollte. Was für eine absolut verblödete Vorstellung! Immerhin hatte der Kerl die ganze Zeit nur provoziert und war nun zu feige um die Nummer auch zu beenden. Das waren Adrian ja die Liebsten, dennoch entschieder sich dagegen dem Mann etwas zuzurufen und ihm sofort, wenn er sich umdrehte das Gesicht um 5 cm einzudrücken. Doch als der Kerl noch dabei war sich irgendwo hin zu verziehen schaute Adrian vorwurfsvoll zu Lixandra. „Willst du mir das Messer aus dem Rücken ziehen, oder muss ich das machen?“ Hey, Adrian benutzte bildliche Vergleiche... furchtergend Intelligent für ihn. Vor allem weil Lixandra ihn ganz zu Anfang ziemlich blosgestellt hatte. „Und eine Nanny brauch ich auch nicht.“ genug ausgekotzt? Genug ausgekotzt! Beschloss Adrian und er nahm sein übliches Grinsen wieder an. „Und sonst, wie geht’s?“ versuchte er es einfach mal mit einem Themenwechsel. Gut vielleicht etwas aus der Luft gegriffen und absolut willkürlich, aber was besseres fiel ihm gerade nicht ein.

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Re: Bar

Beitrag von Lixandra am So Dez 08, 2013 4:50 pm

An einer Schlägerei an und für sich hatte sie nichts auszusetzen. Solange sie nicht involviert war, konnten die Leute tun und lassen, was sie wollten, auch wenn es natürlich wesentlich angenehmer für die Nerven war, wenn die Leute sich ruhig und zivilisiert verhielten.  Aber nachdem sie beide Herrschaften, die in dem Streit verwickelt sein würden, nun kannte, und sie die Gründe für diese Prügel nicht nachvollziehen konnte, war sie treue Unterstützerin einer friedvollen Lösung. Die Frage war, ob das wirklich klappte. Sie bezweifelte es ehrlich gesagt von ganzem Herzen. Vor allem da Adrians Provokationen kein Ende zu nehmen schienen und Ondred sich auch nicht unbedingt als unschuldig auszeichnete. Sie sah es schon vor sich, wie hier bald das totale Chaos ausbrechen würde, weil zwei Bekloppte aufeinander getroffen waren. Aber nein… Ondred überraschte sie positiv. Indem er nachgab.
Unglaublich. Das kam wirklich unerwartet für Lixandra. Und es erfüllte sie seltsamerweise mit so etwas Ähnlichem wie Stolz.
Sie hatte zwar nach wie vor ein schlechtes Gefühl, dass Adrian Ondred  nicht ungeschoren davonkommen lassen würde, aber zum Glück ließ er ihn ziehen. Und wandte sich dann sogleich ihr zu. Mit einem vorwurfsvollen Gesichtsausdruck. Und einer seltsamen Frage. … Nahm er ihr das so übel? Huch… gut, dass sie vorhin wirklich nichts gesagt hätte, sonst würden wohl noch weitere vorwurfsvolle Kommentare folgen. „Tut mir leid“, meinte sie daraufhin und lächelte entschuldigend. Ihre „nannyhaftes“ Verhalten war vielleicht wirklich ein bisschen zu viel des Guten gewesen. In Zukunft wird sie so etwas nicht mehr machen. Brachte ohnehin nichts.
Aber allzu schlecht gelaunt konnte er dann doch wieder nicht sein, wenn man bedachte, dass das alte Grinsen schnell wieder zurückgekehrt war.  Die Frage, die daraufhin folgte, empfand sie zwar als etwas willkürlich, aber …warum auch nicht. „…Gut“, antwortete sie zögernd. Ganz geheuer war ihr so ein rapider Themenwechsel dann doch wieder nicht. „Auch wenn eine Tasse Tee nicht schaden würde. ... Und selbst?“
Kurz darauf warf sie einen schnellen Blick zu Ondred. Wenn sich die Chance dazu ergab, würde sie sich noch mit ihm unterhalten. Aber fürs Erste war es wohl besser, so zu tun, als hätte es diese Unterhaltung nicht gegeben. Darum ließ sie die letzten paar Minuten auch einfach unkommentiert.
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Re: Bar

Beitrag von Adrian am Sa Dez 21, 2013 8:50 pm

Gnädig wie Adrian war winkte er ab, als Lixandra sich bei ihm entschuldigte. Passiert war passiert und nachdem er sich ausgekotzt hatte war die Sache für ihn vergessen. Immerhin blieb dadurch auch kein nennenswerter Schaden, nicht mal bei dem Emokopf.
Sein Themenwechsel sorgte zwar scheinbar für eine Irritationen, doch Lixandra hatte sich schnell gefangen und beantworte die Frage kurz und knackig. Danach folgte noch eine Quasibestellung. „Ey Wirt.“ rief der Hüne und dürckte den Mann erst mal so einige Münzen in die Hand. „Die Dame wollte gerne noch einen Tee und ich würde ein Bier nehmen.“ kam von Adrian die Bestellung ehe er kurz den Blick über den Raum schweifen ließ. „Gibt es hier auch eine Möglichkeit etwas weniger im Mittelpunkt zu stehen? Es wäre nicht gerade toll noch so eine Aktion wie eben zu haben.“ Eifriges nicken seitens des Wirtes bewieß Adrian, dass es da wirklich eine Möglichkeit gab. Kurz nachdem er von Lixandra auch aufgenommen hatte was für einen Tee sie gerne hätte führte er den Hünen die Kämpferin auch zu einem Tisch hinter einer Trennwand. Schön abgeschieden und sicher von allen Blicken und/oder fliegenden Löffeln.
Glücklicherweise hielt er sich auch nicht all zu lange dort auf, sondern verschwand um die Bestellung zu bringen. „Na dass nenne ich doch mal romantisch.“ kam es von Adrian als er die Kerze auf dem Tisch sah und für Lixandra einen Stuhl zurecht schob. „Hast du Hunger?“ Jepp heute konnte Adrian mal mit Kohle um sich schmeißen. Er hatte allerdings auch vor Lixandra etwas zu bieten. Immerhin war er auch ein Gentelman... oder konnte es werden... irgendwie...

Nach: Eventbereich / Weihnachten 2013 / Tisch 3 (2 Sitzer)

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