Sumpfige Ebenen

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Sumpfige Ebenen

Beitrag von Leo am Sa Okt 19, 2013 6:23 pm

Die Sümpfe Mittelenglands - ein menschenleeres Teerain, in dem man sofort knöcheltief einsinkt und in dem man nicht zu lange auf einer Stelle stehenbleiben sollte. Hier und da gibt es ein paar festere Stellen, an denen man beruhigt stehen bleiben und verschnaufen kann, doch diese Inseln sind selten und meist nicht sonderlich groß. Ab und an ist ein verkrüppelter Baum zu sehen, ansonsten jedoch sieht man weitesgehend nichts, was sich vom schmutzigblauen Horizont abhebt.
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Re: Sumpfige Ebenen

Beitrag von Leo am Di März 18, 2014 8:53 pm

cf: Am Rand der Sümpfe

(ooc: Mann, ich werde auch nicht gerade schneller im Posten … v.v)

Leo lagen noch eine Menge Bemerkungen auf der Zunge, aber er beschloss, seinen Versuch als gescheitert zu werten und schwieg. Offenbar war es einigermaßen sinnlos, mit Claire zu diskutieren. Und voran kamen sie so sicher nicht. Aber in einem Punkt stimmte er Claire zu: Hier war es definitiv noch zu gefährlich für eine Rast. Auch wenn Leo daran zweifelte, dass sie hier auf Menschen treffen sollten, aber vielleicht würden sie ja wenigstens eine kleine Insel mit festem Boden finden, das wäre immerhin ein Anfang.
Der Marsch ging weiter, immer tiefer in die Sümpfe hinein, und Leo wurde wieder still und nachdenklich, wie gewöhnlich. Die Sonne versteckte sich hinter Wolkengebirgen und Leo verlor in dem dämmerigen Zwielicht jegliches Zeitgefühl. Er wusste nicht, wie lange sie schon unterwegs waren (sicher länger als nur 10 Minuten, aber er würde einen Teufel tun und Allen auch nur einen Meter weit tragen), als sich endlich fahle Umrisse aus der Nebelwand vor ihnen schälten: schattige Umrisse von kleinen Hütten. Unfassbar. Leo sagte es zwar nicht, und er dachte es auch nur ungern, aber offenbar hatte Claire recht gehabt, und sie gingen tatsächlich geradewegs auf ein paar menschliche Ansiedlungen zu. Diese Rasse war echt bekloppt, die schienen sich einfach überall breit zu machen.
Außer, wenn …
Sofort blieb Leo stehen. Seine Augen verengten sich. Lebten in den Hütten da vorne wirklich harmlose Torfstecher? Oder jemand, ETWAS anderes womöglich?
Der Gnom spürte, wie ihm ein wenig Schlamm in die Schuhe lief, und widerwillig zog er seine Füße aus dem Boden und ging weiter auf die Hütten zu, wortlos, um Allen und Claire nicht zu verunsichern, aber dennoch so wachsam wie er es für angemessen hielt. Vielleicht sollte er den Bogen doch lieber gleich in die Hand nehmen?

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Re: Sumpfige Ebenen

Beitrag von Claire am Mi März 19, 2014 4:01 pm

Claire konnte nicht anders als mit den Augen zu rollen, als Allen sich über die Situation beschwerte. Er musste ja nicht die komplette Zeit über Magie wirken oder jemanden aus dem Sumpf ziehen. Entsprechend konnte er als Mann und damit angeblich stärkere Geschlecht doch gar nicht so erschöpft sein! Wobei Claire sich noch daran erinnern konnte, dass Allen sie ja am Boden des Gasthauses gefunden hatte, vielleicht hatte er ja nicht mal gefrühstückt und so ein bisschen Todesangst war sicher auch recht Kraftraubend. Mit einem mal tat Claire ihr voreiliges Urteil fast schon ein bisschen leid. Allerdings musste man auch die Relationen sehen, er hatte sich in die Schwierigkeiten gebracht und Leo hatte um einiges kürzere Beine. Das er vielleicht erschöpft war konnte Claire nachvollziehen, das Gejammer weniger.
Als es dann aber auch noch anfing Forderungen zu stellen war es das mit Claires schlechten Gewissen. „Es wird so lange dauern wie es dauert. Hör zu ich bin auch erschöpft, aber wenn wir hier bleiben sterben wir. Verstehst du das?“ Die freundliche Art jemanden zu sagen, dass er gerne stehen und zum sterben zurückbleiben kann. Allerdings glaubte Claire da nicht wirklich drann, immerhin sah Allen noch nicht aus als wäre er zu sehr erschöpft. Dafür konnte er noch viel zu gut Gestikulieren.

Nach dem kleinen Anschiss für Allen hingegen kam aber die Ruhe wieder. Also wirklich, nicht mal Leo schien noch diskutieren zu wollen. Wahrscheinlich lag es allerdings auch nur an den unterschiedlichen Meinungen. Letzten Endes könnte durch ein Ende der Stürme alles besser werden, aber genau so gut konnte es auch schlimmer werden. Was wenn sich hinter den Stürmen ein Königreich formiert hätte, dass das neue Land einnehmen will? Man bräuchte eine Möglichkeit nach außen hin kommunizieren zu können. Allerdings war das nicht möglich, das hieß wenn es ein 'außen' in diesem Sinne überhaupt gab.
Erfreulicherweise war allerdings einige Häuser gefunden, ehe sich Claire darüber weiter ihr Hirn zermatern konnte. Doch kaum hatte Claire die gealterten Holzmauern der Hütten gesichtet blieb Leo stehen und ein kurzer Blick verriet ihr was er von den Ort hielt. „Stimmt etwas nicht?“ Leo war von den beiden der Abenteurer und hatte hoffentlich schon mehr geschafft als nur von seinen Kumpels abzuhauen. Doch er lief nach kurzer Zeit weiter, was Claire einfach mal als gutes Zeichen wähnte. Dennoch war sie allamiert und konzentrierte sich auf ihre Magie. Das Wasser zu fühlen hatte ihr in der Zwischenzeit zwar wenig gekostet, doch hatte sie heute bereits zwei mal Zaubern müssen um sich und ihre Begleiter aus dem Dreck zu ziehen. Bei Allen stimmte das sogar im wahrsten Sinne des Wortes. Doch kaum hatte die Gruppe die Insel erreicht hörte Claire schon einen lautes Geräusch, ähnlich wie wenn zwei schwere Baumstämme mit voller wucht aneinander geschleudert wurden. „Leo?“ fragte Claire beunruhigt, während sie trampelnde Schritte hörte, die hinter den wenigen Häusern herankommen zu schienen. Claire merkte, dass etwas nicht stimmte und mit einer schnellen Bewegung zog sie Dreckwasser aus dem Sumpf und hielt eine etwa 20 cm hohe und 5 cm breite Wasserwand zwischen sich und den Häusern. Nichts womit man sich schützen, aber etwas womit man schnell angreifen könnte.
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Re: Sumpfige Ebenen

Beitrag von Allen am So März 23, 2014 9:53 pm

… … … jaaaaa nein.
Nein, so ging das einfach nicht weiter. Jetzt hatte er gerade all seine interne Energie aufgebraucht, um die Welt wieder mit anderen Augen zu sehen – mit schönen, optimistischen Augen – und dann zerstörte Claire einfach alles mit ihrem Kommentar. Nein, sie konnte ihm ja nicht einfach aufmunternd die Schulter klopfen, oder einfach nur einen aufheiternden Kommentar von sich geben. Neiiiin, sie musste ihn anfahren und seine gute Laune ohne Rücksicht auf Verluste ruinieren!
So fröhlich Allen für gewöhnlich auch war, aber diese Dame forderte es wohl offenbar heraus, ihn permanent unglücklich zu sehen. Und dann tat sie das vermutlich nicht mal mit Absicht!
Jedenfalls schnappte Allen empört nach Luft und überlegte, was dazu zu sagen. Zurück motzen? Streit anzetteln? Oder sich doch lieber entschuldigen? Oder schweigen? Es gab definitiv zu viele Möglichkeiten.
Er überlegte kurz hin und her, fand aber keine wirklich gute Entscheidung. Darum atmete er wieder tief aus und watschelte den beiden einfach hinterher. „Ja, ja…“, murmelte er kaum hörbar, aber hörbar unzufrieden, und schielte zur Seite.
Gedankenverloren lief er den beiden nach, starrte nur den Sumpf an und blendete den Rest so ziemlich aus. Weshalb er auch fast gegen Leo und Claire rannte, als diese kurz stehen blieben. In Gedanken fluchte Allen kurz, seine Flüche gingen so in die Richtung „Rücksichtslos, einfach stehen zu bleiben, die Jugend denkt aber auch gar nicht mehr an ihre Mitmenschen“, das übliche Blabla, das man eigentlich von alten, senilen Männern kannte. Und nicht vom Jüngsten der Gruppe! Wobei … Jüngster? Ach, war ihm doch eigentlich egal, wie alt Leo war!
Lange dauerte es auf jeden Fall nicht, da zauberte Claire schon wieder. „Huh?“, gab Allen verwirrt von sich. Ihm fiel das Gerumpel erst jetzt auf. Und Claire schien Leo die Schuld dafür zu geben – zumindest schloss er das aus ihrem beunruhigten „Leo?!?!?“. „Haha“, meinte Allen kurz auflachend. „Das Gerumpel kommt doch nicht von Leo, der ist doch viel zu leicht für sowas“, korrigierte er die Elfin. Also echt, was für ein Anfängerfehler…
Aber das Rumpeln wurde immer lauter. „Eeeeehhhh… aber was ist es dann?!?“, fragte er dann doch sichtlich besorgt. Hoffentlich war es nichts, das großen Hunger hatte. Hoffentlich war es einfach nur seine Einbildung, die ihnen hier einen Streich spielte! Vielleicht hatte ihnen die sumpfige Luft ja den Verstand vernebelt … oder sowas.
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Re: Sumpfige Ebenen

Beitrag von Leo am Do Mai 01, 2014 11:26 pm

Kurz vorher noch was wichtiges ooc: Ich hätte einen Vorschlag zu machen, für den ich aber gerne euer beider Zustimmung hätte. Und zwar war meine Idee, wenn wir für diese Gruppe mal die Postreihenfolge auflösen und einfach weitermachen nach dem motto "Wer will, der soll" und nicht immer das "Aber xy ist dran!". Ich dachte, das erhöht vielleicht die Motivation, dieses eigentlich nette Play mal wieder voran zu bringen (zumindest meine eigene xD) und kann zudem auch nützlich sein bei Dialogen oder so, da macht es wenig Sinn mit Allen zu posten, wenn Claire und Leo reden   Ebenso in Kampfszenen, während denen ein Charakter vielleicht nicht viel zu tun hat, wegen einer Verletzung oder weil Allen Schiss bekommen ( ;) ) oder warum auch immer.
Was meint ihr?



Leo erstarrte, als auch er die schweren Schritte bemerkte, die den Boden durchfuhren. Sie waren im Sumpf, da bebte der Boden selten und schwächer – also musste das Vieh, das auf sie zukam, schon sehr nahe sein – oder sehr groß. Beides nicht gut.
Es war beides, wie Leo feststellte. Und es kam natürlich von hinter den Hütten. Seine Intuition hatte also nicht getrügt. Das bedeutete auch, dass es nicht gerade gut um die Besitzer der Hütten stand, sofern sie zuhause gewesen waren, aber für Mitleid war jetzt echt nicht der passende Zeitpunkt. Zumindest empfand es Leo als etwas unpassend, während sich eine gewaltige Krabbe zwischen den Hütten hindurchdrängte und genau auf die kleine Gruppe zustampfte. Milchige Augen schielten in ihre Richtung, und der Regen floss in Bächen am braunen Panzer der Kreatur hinunter, als wäre sie gerade dem Meer entstiegen. Es dauerte keine Sekunde, als Leo schon seinen Bogen in der Hand hielt und drauf und dran war, den ersten Pfeil abzuschießen. Claire handelte offenbar ebenso schnell; eine beeindruckende Wasserwand erhob sich in nicht sehr großem Abstand. Ob das jedoch eine Krabbe aufhalten konnte, fand Leo mehr als fraglich.
Nur einer tat mal wieder nix. Nix sinnvolles zumindest.
Allen!
‚Versteck dich irgendwo!‘, hatte er eigentlich als Nächstes rufen wollen, aber ein kurzer Blick rundum bestätigte seine Befürchtung, hier WAR nichts, wohinter man sich hätte verstecken können, nicht mal ein verdammter Felsbrocken. Natur war einfach zu nichts nütze. „Hast du eine Waffe, dann solltest du sie jetzt rausholen!“ Das Vieh war schließlich nicht auf einen netten Plausch hier, das sollte selbst dem Volldeppen klar sein. Er selbst schoss seinen Pfeil ab, und freute sich, dass dieser genau die gewünschte Stelle traf. Ungefähr eine Sekunde lang, dann war es aus mit der Freude. Der Pfeil prallte ab und torkelte gen Boden, wie ein Vogel von einer Fensterscheibe. Verflucht, die Krabbe hatte natürlich einen Panzer. War ja logisch.
Nur was jetzt?

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Re: Sumpfige Ebenen

Beitrag von Claire am So Mai 18, 2014 12:22 am

OOC: Wenn wir das mit allen Absprechen ist das für mich in Ordnung. Allerdings sollte jeder zumindest die möglichkeit haben zu antworten und etwas zu tun!

Claire blendete den blöden Kommentar von Allen aus und konzentrierte sich voll auf ihre Wasserwand und das Gerumpel. Sie verbrauchte dabei zwar magische Energie, allerdings war es ihr Wichtig gleich Kampfbereit zu sein, sollte es notwendig werden.
Und genau das wurde es, noch während Claire ihre magischen Mächte sammelte flog an Pfeil an ihr Vorbei und schoss auf das Vieh zu. Claire hingegen merkte, dass sie bei einem so großen und gepanzerten Ziel nicht viel ausrichten können würde. Also sammelte sie mehr Wasser. In breiten Bahnen zog sich das flüssige Nass aus den Sümpfen und bildete etwa einen Meter über Claire eine Kugel. Sie konzentrierte sich um aus dem Wasser einen großes Eiszapfen zu machen. Ich werde eine harte Spitze und ein hohes Gewicht brauchen um durch den Panzer zu kommen. Doch als Claire noch immer Wasser und Kraft sammelte spürte sie auch schon ein Kribbeln, ein nur zu bekanntes Kribbeln! Meine Macht! Sofort sprang Claire zur Seite und riss dabei auch Leo mit sich. Ihre Magie hatte sie verlassen und die 5 Meter lange Spitze krachte ungelenkt in den Boden und drückte sich in den weichen Boden. Claires Magie war durch den reichlichen gebrauch heute abgeschwächt worden. Die Rettung Allens hatte doch mehr verbraucht als sie gedacht hatte und nun konnte sie das Eis nicht mehr Kontrollieren. Zumindest hatte sie Leo davor bewahren können von ihrer eigenen Attacke getroffen zu werden, auch wenn beide nun auf dem Boden lagen und sich das Vieh immer weiter näherte. „Weg hier!“ Rief Claire, während sie sich aufrappelte und auch den Gnom auf die Beine half. Ihre nun Pechschwarzen Haare waren zwar für die beiden gut Sichtbar, aber darum scheerte sie sich nicht während sie ihre eigenen Fußstapfen suchte um über diese Abstand zu dem geschehen zu finden. Aktuell würde sie nicht mal nach dem Wasser fühlen können, der lange Weg hatte sie zusätzlich ausgepowert und ihr zu viel Energie gekostet. Es würde zu lange dauern wieder Zaubern und dieses Vieh bekämpfen zu können. Leo und Allen alleine traute sie das jedenfalls nicht zu.
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Re: Sumpfige Ebenen

Beitrag von Allen am So Mai 18, 2014 1:27 am

!!!
Entsetzen spiegelte sich in Allens Gesicht wider, als er die Krabbe erkannte, die hinter den Gebäuden hervorkam. Was zur Hölle – so gern er Krabbe auch auf seinem Teller liegen hatte und aß – in zehnfacher Ausgabe brauchte er sie dann auch nicht vor sich zu haben. Schon gar nicht, wenn sie so gefährlich und stark aussah und… war das Wut, die da in ihren Augen glitzerte? Wie auch immer … es war gruselig und gefährlich, also zwei Dinge, die man gerne vermied!!
Allen starrte wie gebannt den Flusskrebs – waren Flusskrebs und Krabbe überhaupt das gleiche? Egal! - an,  und vergaß dabei völlig, dass er womöglich weglaufen könnte … oder eine Waffe zücken! Aber zum Glück hatte er den kleinen Gnom dabei, der ihn auf solche Sachen aufmerksam machte.
Eine Waffe? Eine Waffe! Allen griff sich zu seinen Taschen und… Mist! Stellte fest, dass er gar keine Waffen hatte. Womöglich sollte er das irgendwann ändern, aber stimmt – für Waffen brauchte man Geld und das gab er lieber für Essen aus. Und dann wurde er ironischerweise grad auch noch von einer riesigen Mahlzeit bedroht. Doofe Situation!
Nichtsdestotrotz war der erste Schock überwunden und langsam setzte der Denkprozess ein - also zumindest sowas Ähnliches, ausgelöst durch das aufsteigende Adrenalin. Er hatte keine Waffe, aber er brauchte eine, also suchte er sich eine. Logisch! Ein Blick nach links und rechts reichte, um einen Stock ausfindig zu machen. Er griff danach und hielt ihn schützend vor sich, während Leos Pfeil – spitz und mit einer erhöhten Geschwindigkeit geschossen – an ihm vorbeidonnerte. Allen beobachtete den Pfeil gespannt, wurde aber ziemlich enttäuscht, als er bei der Krabbe abprallte, als wäre er aus Wolle … oder sonstigen weichen Materialien!

Dann warf er einen Blick nach unten auf seinen Ast – der, verglichen mit Leos unbrauchbaren Pfeil, von vorneherein stumpf und  somit noch viel unbrauchbarer war. Toll. Ganz toll. Damit würde er bestimmt viel erreichen, da war er sich sicher! Auch wenn er versuchen könnte, ihn nach der Krabbe zu werfen. Vielleicht fühlte sie sich dadurch so veralbert, dass sie umdrehte und wieder fröhlich in Richtung weit-weg-von-seiner-Gruppe lief?
Aber  nüchtern betrachtet, war Wegwerfen keine so gute Option, denn vielleicht nützte das Stöckchen ihm ja irgendwas. Besser als gar nichts war es alle Mal.
Aber dann, als wäre das nicht genug, gab Claire nochmal schön eins oben drauf! Zuerst machte sie ihm Hoffnung, indem sie sich ihre Wassermagie zu Nutze machte. Er beobachtete sie aus dem Augenwinkel und erkannte, dass sie vorhatte, das Ding mit ihrer Wassermagie zu attackieren. Das konnte sogar funktionieren! Lange würde es nicht dauern und dann wären sie endlich wieder in Sicherheit!
Doch wie war das, man soll den Tag nicht vor dem Abend loben. Und ehe man sich versah, nutzte Claire die Gelegenheit, um sich und den Gnom beinahe mit einer gigantischen Eisplatte zu erschlagen!
Allen konnte das kaum fassen, als wäre es ein schlechter Scherz. Waren sie jetzt ernsthaft alle drei zu unfähig, um diese Krabbe zu Sushi zu verarbeiten?! Dann hätte er wenigstens sowas wie ein Frühstück gehabt...
„Oh weh, das ging ja mal in die Hose“, kommentierte er hoffnungslos. Das Nächste, was er mitbekam, war der Vorschlag zu fliehen. Klang wohl von allen hier genannten Optionen am vernünftigsten. Also machte Allen Kehrt und lief den Weg zurück, den sie gerade so hart erkämpft zurückgelegt hatten. Allens Gedanken drehten sich, und er war bemüht, nicht schlapp zu machen – aus Hoffnungslosigkeit, versteht sich. Nicht hinfallen, Allen! Alles, bloß nicht hinfallen!, redete er sich ein. Das wäre wohl sein sicheres Ende – denn in Anbetracht dessen, wie wenig er heute gegessen und wie viel er schon durchmachen musste, wäre Hinfallen wohl mit Sterben gleichzusetzen. Aufstehen käme dann jedenfalls nicht mehr in Frage!
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Re: Sumpfige Ebenen

Beitrag von Leo am So Mai 18, 2014 1:28 pm

Leo hätte gerne seinen Kopf irgendwo gegen gehauen. Oft. Lange. Allen hatte also eine Waffe. Ein Stöckchen. Wollte er den in die Landschaft schmeißen und „Hol’s Stöckchen, tödliche Riesenkrabbe!“ schreien?! Das einzige Problem war, dass hier nichts zum Gegenhauen war, außer Claire, und die hatte gerade an ihrem Eiszapfen zu tun und hätte das wohl weniger lustig gefunden. Er warf der Elfe einen Seitenblick zu, den Bogen noch im Anschlag. Ob diese Eiszapfengeschichte eine gute Idee war? Leo hatte zwar nicht zum ersten Mal damit zu tun, aber irgendwie misstraute er dieser Eismagie noch immer. Maschinen sah man an, wenn sie nicht funktionierten, und man konnte sie reparieren. Magie war offenbar einfach nur da, aber man konnte sie nicht sehen, hören, anfassen oder auch nur irgendwie wahrnehmen. Nur sich zunutze machen, in gewissem Ausmaße. Unheimlich. Er konzentrierte sich wieder auf das Krustentier. Aber bevor er einen weiteren Pfeil sinnlos verschoss, wollte er doch erst einmal sehen, ob Claires Eiszapfen nicht doch etwas bewirkte, vielleicht eine Schwachstelle im Panzer …
Dann rammte ihn etwas seitlich, Leo strauchelte, rutschte weg und kippte mit einem schmatzenden Geräusch in den Schlamm. Igitt. Tja, Abenteurer waren nun mal dreckig, oder? Er tastete nach seinem Bogen, den er beim Sturz verloren hatte (wo genau er seinen Pfeil hin geschossen hatte, wollte er lieber gar nicht wissen) und hatte ihn gerade gefunden, als ihn eine Hand wieder hochzog und Claire ihn zur Flucht anspornte. Er warf kurz noch einen schockierten Blick auf den im Boden steckenden Eiszapfen (na, das war offenbar gründlich danebengegangen), dann einen zweiten auf die mittlerweile erschreckend nahe Krabbe. Ob das Viech schneller war als sie …?
Egal.
Leo nahm einfach die Beine in die Hand. Schließlich ging es ums Überleben, und wenn er hier starb, wer sollte dann die Welt retten?

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Re: Sumpfige Ebenen

Beitrag von Claire am So Mai 18, 2014 8:45 pm

MIST, MIST, MIST, MIST! Schallte es in Claire als sich ihre Theorie beschäftigte. Die beiden Kerle spielten mit ihren dürren Stöckchen, konnten aber nicht gegen den harten Panzer der Todesmaschine ausrichten. Ihre beste Chance hatte Claire mit ihrem viel zu groben Einsatz von Magie verspielt. Sie hätte Leo einfach hinter Allen herwerfen können. Er hätte dann zu dem Menschen Schwimmen und ihn so rausziehen können!
Solche und andere Selbstvorwürfe machten sich in Claires Kopf breit, als sie versuchte von dem Monstrum zu entkommen. Glücklicherweise machte die Masse in dem weichen Untergrund träge und die bunte Gruppe schaffte es etwas an Abstand zu gewinnen. Dennoch ewig konnte das so nicht weiter gehen. „Leo, ich kann nicht mehr Zaubern. Hast du eine Idee?“ Allen wollte Claire aus gegebenen Anlass nicht fragen. Das er sich Todesmutig mit einem Fingerdicken, vom Moor aufgeweichten und sicher morschen Stock gegen das Monster werfen wollte war mutig, zeugte allerdings nicht von all zu viel Hirn. Leider hatte auch Leo bisher ebenfalls nicht all zu sehr mit Wissen über seine Wanderschaft geprallt und Claires Joker war irgendwo in der Hinterhand verschwunden. „Glaubt ihr es kann Klettern? Wenn wir einen Baum finden der stabil genug ist.“ Claire keuchte, die magische Energie war ihr entzogen worden und der Marsch zeigte seine Spuren all die Aufregung war ihr für heute definitiv zu viel und mit den beidne Pappenheimer würde es nicht besser werden. Im schlimmsten Fall wird es darauf hinauslaufen, dass der erste der zusammenklappt gefressen wird, während die beiden anderen Entkommen. Und Claire wollte ganz sicher nicht auf der Speisekarte landen. „WIR BRAUCHEN HILFE!“ Schrie die Elfin noch mals verzweifelt, allerdings musste sie gleich darauf den Speichel in ihrem Mund schlucken um wieder ungestört durch den Mund atmen zu können. Sie war Magierin verdammt, kein Soldat mit dem man so was machen konnte.
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Beitrag von Zalona am Sa Mai 24, 2014 10:08 am

"Na toll und jetzt? Hab' ich mich verlaufen oder was...klasse...", sprach die etwas verwirrt aussehende Gnomin laut zu sich selbst. Wie war sie hier nochmal hingekommen? Ach ja, das Holz der Sumpfeichen sollte ja eines des Besten sein und unbedinkt mal einen Blick wert. Von einem Holzfäller ein weites Stück zurück ihres Weges bekam sie einst den Tipp und da sie sich in der Nähe eines Sumpfgebietes befand, beschloss sie sich dieses mal genauer unter die Lupe zu nehmen. Blindlinks jedoch einfach herrein zu stolzieren war jedoch nicht einer ihrer besten Ideen. Denn nun hatte sie sich nach einiger Zeit auch noch erfolgreich verlaufen. Dazu sah dann auch noch alles ziemlich ähnlich hier aus, was die Orrintierung nicht unbedingt unterstützte. Daher beschloss sie auf eine kleine etwas höher gelegene Stelle zu gehen und sich zumindest ein wenig ein Blick über ihr Umfeld zu machen. Doch dann ließ sie etwas ihre Ohren spitzen. Wildes Treiben schien ein Stückchen weiter zu sein und als dann noch der verzweifelte weibliche Hilfeschrei kam, ging ihr Augenmerk gezielte in diese Richtung. Den Kopf etwas link, etwas rechts konnte sie ein wenig zwischen den Bäumen erkenen wenn auch nicht viel. Doch was sie genau erkannte war ein großes Etwas, welches immer näher zu kommen schien. "Wa...was ist...das ist doch eine Kreuzkrabbe!", kam es von ihr nach kurzer Überlegung doch sehr direkt. Doch erkannte sie auch, dass diese nicht alleine war und scheinbar eine kleine Gruppe von Abenteuren oder ähnlichem jagte. Aufgrund der Tatsache, dass scheinbar eine wohl schwache Frau sich dort befand und sie in Gefahr waren, beschloss die tapfere Gnomin sich in die Richtung des Geschehens aufzumachen.
Ein paar Schritte weiter, hielt sie jedoch hinter einem Baum noch kurz ein. Was sollte sie jetzt überhaupt unternehmen? Waffen hatte sie aktuell keine dabei und die Umgebung ließ auch nicht auf besseres schließen. In einem Buch hatte sie mal etwas gelsen, dass diese Tiere anfällig für Magie wären, also wäre sie diesbezüglich auch schonmal wieder raus. Da kam ihr eine Idee, sie hatte noch einen Rest Drahtseil in ihrer Tasche womit sie eventuell etwas unternehmen könnte. Nicht lange gefackelt und das circa drei Meter lange Drahtseil zwischen zwei Bäume gebunden. Der Knoten war etwas schwer zu binden, sollte jedoch bei ihrer Technik halten.
Als die Abenteurer näher kamen, erkannte sie auch so langsam, wer dort so alles war. Doch als erstes viel ihr der völlig besudelte Gnom ins Auge. Schon alleine weil dort einer ihrer 'Leute' dabei war, musste sie etwas unternehmen. Außerdem musste sie ihm noch unbedingt stecken was für eine katastrophale Schande er so für das Gnomenvolk ist. Kurz hinter dem Baum rausgelugt und..."...heeeeey! Hier drüüüüüb..."...'gerufen' sollte jetzt hier stehen, doch so richtig weiter kam sie nicht. Denn als sie ihren ersten Schritt hinter dem Baum herraus machte und wild anfing mit den Armen zu wedeln sackte ihr rechtes Bein ein und sie knickte zusamm in den Matsch. Klasse, jetzt war Zalona auch ein Schnadmädchen oder wie sollte man ihre Denkweise jetzt definieren. Nichtsdestotrotz raffte sie sich schnell wieder auf und rief erneut. Diesmal konnte man es auch auf gar keinen Fall überhört haben. Nun musste nurnoch ihre Idee funktionieren. Auf's Kreuz gelegt (OOC: Höhö, witzig, Kreuzkrabbe XD ), wäre das Tier sicher schonmal besser angreifbar.
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Re: Sumpfige Ebenen

Beitrag von Leo am Fr Jun 06, 2014 11:10 am

Ja, klasse Claire. Schrei noch lauter. Damit uns jeder Bandit oder Halsabschneider im Umkreis von hier bis Dublin hört. Leo hätte gerne den Kopf in den Händen vergraben, aber das hätte zu viel Zeit gekostet. Er warf einen hastigen Blick zurück. Da war Allen, natürlich hinter ihnen, aber immerhin schien er Schritt halten zu können. Nun ja, wenn er stolperte oder so würde er schon bescheid rufen. So wenig Leo den Vollidioten leider konnte, von einer Krabbe gefressen zu werden hatte er dann auch wieder nicht verdient. Das Monster stampfte nicht allzu weit hinter ihnen. Es lief seitlich, schien aber aus irgendeinem Grund trotzdem zu wissen, wohin der Weg es führte.
Ob das rennen überhaupt etwas brachte? Leo wusste es nicht, aber zumindest sicherte es ihm ein paar Meter weiteres Leben, auch wenn es ihm dafür Seitenstiche bescherte. Aber ewig konnte es nicht so weitergehen, die Krabbe war bestimmt schneller als sie und würde die Gruppe bald eingeholt haben. Denk nach, Leo! Als „Anführer“ sah der Gnom es irgendwie als seine lästige Pflicht an, seine Gefährten aus dieser Gefahr heraus zu bringen – auch, wenn er keine Ahnung hatte, wie. Kreuzkrabbe … Kreuzkrabbe … es war lange her, dass er dieses Mistvieh in einem Buch aufgestöbert hatte, mehr aus Zufall, aber die Erinnerung an den Absatz war noch da, verschwommen … er sah die Zeilen vor sich, irgendwo …
Weiter hinten kam eine kleine Baumgruppe in Sicht, und Leo hielt in Ermangelung einer besseren Idee erst einmal darauf zu, in der Hoffnung, die Bäume würden den breiten Körper ihres Gegners irgendwie aufhalten. Doch er hatte kaum die ersten Bäume passiert, als ihm ein überraschter Schrei entglitt. Er spürte etwas an seinem Fuß, er hing irgendwo fest … dann lag er auch schon rücklings im Schlamm und zerrte an dem Drahtseil, das irgendwie an seinem Knöchel verfangen hatte. „Verdammte Scheiße! Wer hatte denn die Idee?!“ Egal, wer es war, wenn er das hier überlebte, würde er ihn oder sie erwürgen.

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Re: Sumpfige Ebenen

Beitrag von Zalona am So Jun 08, 2014 11:01 am

(OOC: Postreihenfolge war aufgehoben richtig? Ich drängle mich mal situationsbedingt vor^^)

Es dauerte nicht lang, da stiefelte der Vorderste der Gruppe heran. Nun erkannte Zalona auch ganz genau, wie ihr Volksgenosse aussah. Nur ein kurzer Blick hinter dem Baum hervor und wieder mit dem Rücken zurück an ihn gestellt, um abzuwarten und die Gruppe hindurchspringen zu lassen. Doch was dann geschah sollte ihren Plan deutlich in Dreck ziehen. Im wahrsten Sinne des Wortes. So gab der Kerl nämlich nurnoch einen gequälten Schrei von sich und suhlte sich dann im Schlamm. Schnell sprang die kleine Gnomin zu ihm herrüber und erkannte dabei sofort, wie sich das Drahtseil einmal um seinen Fuß gewickeltet hatte. "Man! Was machst du denn..." und sie griff sich schnell beim herunterschlittern zu ihm in die Tasche, aus der sie einen Zange hohlte. Jaha, alles dabei die kleine Mechanikerin. "...reicht es nicht, dass ich schon aussehe wie der ganze Sumpf hier...ganz toll, durchkreuzt der Plan mir auch noch meine Pläne, toll hast du's gemacht...hhhnggg....", sprach sie aufgeregt und angenervt schnell zu sich, wobei sie die Zange ansetzte und anfing kräftig zuzudrücken. Doch das Drahtseil war mit dem stumpfen Werkzeug nicht mal eben durchgekniffen, zumindest keines dieser Stärke. "Verdammt...ich...bekomm'...stopp! Denk nach Zalona...äh äh ähm...warte hier!", kam es immer hibbeliger von ihr, wobei sie zum Schluss dem Gnomen tief in die Augen starrte und schnell wieder aufsprang, um wieder hinter dem Baum zu verschwinden. Doch löste sie in windeseile den von ihr gemachten Knoten und das Drahtseil fiel in sich zusammen. Nun müsste sich der Kerl ohne Probleme aus dem Seil winden können. Zalona jedoch lugte wieder hinter dem Baum vor und machte eine schleudernde Bewegung mit, um das Drahtseil von seinem Fuß wegzuschwingen. "Los hoch mit dir!" So war jedenfalls der Plan. In Wirklichkeit jedoch schlug es hoch und knallte dem armen Kerl direkt ins Gesicht. "Aww, sorry sorry sorry...", schoss sie wieder wild entschuldigend zu ihm herunter auf den Boden legte selbst Hand bei dem Seil an, um ihn zu befreien. Jetzt konnte die Beiden sich optisch durchaus das Wasser reichen, völlig besudelt und in Schlamm gebadet
Die Kreukrabbe hingegen kam auch immer näher und Zalonas Plan war nun auch erfolgreich zerstört. Sollte rennen wohl doch die einzige Option bleiben? Mit hinein gezogen hatte sich die kleine Technikern ja jetzt in das Dilemma.
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Re: Sumpfige Ebenen

Beitrag von Allen am So Jun 22, 2014 5:51 pm

Dieser Tag ging wohl eindeutig in die Geschichte ein – als offziell der „worst day ever“. Allen konnte sich nicht daran erinnern, jemals so schnell gerannt zu sein. Genau genommen war es sogar ein Wunder, dass er soweit gekommen war. Ohne Stolpern, ohne Einsinken, ohne Dramatisch-zurückschauen-und-gegen-einen-Baum-Knallen. Ja, ihn erfüllte fast schon das Gefühl von Stolz und Zufriedenheit … aber als er sich wieder die Realität vor Augen führte – nämlich dass er von einem riesigen Krabbenvieh verfolgt wurde – gewannen die negativen Gefühle wieder Oberhand. Angst, Verzweiflung, Panik. Er wollte einfach nicht mehr!
Zum Glück lief Leo ein Stück vor ihm und gab ihm somit den Weg vor. Somit sparte er es sich zumindest, selbst nachzudenken, wo er wohl als nächstes hinlief. Als der Gnom auf eine Baumgruppe zusteuerte, folgte Allen ihm blindlinks. Aufteilen kam nämlich für ihn absolut nicht in Frage. Bei seinem Glück würde die Krabbe dann ja nur noch ihm nachlaufen und… hey, das wäre vermutlich gar keine so schlechte Idee?! Dann mussten immerhin nicht alle gleichzeitig sterben, sondern nur einer. Und wenn das Schicksal wollte, dass Allen hier und heute starb, dann musste er das wohl akzeptieren.
Im Moment schien das die einzig akzeptable Lösung zu sein. Allens Blick nahm eine Entschlossenheit an,  wie man sie noch nie an ihm gesehen hatte - er hatte wirklich vor, das in die Tat umzusetzen… wollte sich gerade von der Gruppe absetzen und als einsamer Held in die Geschichte eingehen… aber just in diesem Moment stolperte klein Leo in den Dreck! Und schon waren all seine Pläne verworfen. Ich kann ihn doch nicht einfach seinem Schicksal überlassen!, schoss es Allen durch den Kopf – und schon folgte er Leo hinterher, um ihn aus dem Schlammassel zu ziehen.
Da tauchte plötzlich ein zweiter Gnom auf und brachte ihn völlig aus dem Konzept. Entweder, er sah doppelt, weil ihm der Stress langsam zu sehr zusetzte, oder aber … da war ein zweiter Gnom, der Leo absichtlich zum Sturz brachte, damit die Krabbe sich um Leo kümmerte und der Rest der Gruppe fliehen konnte! Das klang zwar etwas schwarzmalerisch, aber in solchen Situationen durfte sogar ein Optimist kurz schwarzsehen.
Doch noch ehe er am Ort des Geschehens eintraf und dem Neuankömmling seine finsteren Pläne vermiesen konnte, stellte er fest, dass Gnom 2 Leo offensichtlich helfen wollte. Oder sowas in der Art. Wie auch immer! Allen war nun auch dazugekommen, hielt Inne und erteilte den beiden den wohl hilfreichsten Ratschlag ihres Lebens:
„Schnell! Weiter! Beeilt euch! DIE KRABBE KOMMT!“, brüllte er hektisch.  Mehr Zeit hatte er leider nicht, die er damit verbringen konnte, hier zu stehen und auf das bittere Ende zu warten, welches immer näher kam … im wahrsten Sinne des Wortes. Deshalb eilte er weiter, immer schön geradeaus. Doch dann schoss  ihm ein Gedanke und er blieb erneut stehen. Die beiden steckten wohl hoffentlich nicht im Schlamm fest und warteten darauf, dass ein großer Kerl ihnen aus der Patsche half? Allen drehte sich um und versuchte, die Situation abzuschätzen. Wenn sie nicht in drei Sekunden von allein aufstanden, musste er wohl oder übel umkehren und ihnen helfen… buhuuu, bitte nicht!
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Re: Sumpfige Ebenen

Beitrag von Claire am So Jun 22, 2014 10:37 pm

Etwas weiter entfernt sah Claire endlich einpaar Bäume, allerdings keine Rettung. Dort kann man vielleicht irgendwo raufklettern! Andererseits war das hier ein Sumpf. Sicher waren die Bäume nicht stark genug vernakert um dieser Gewalt stand zu halten. Blieb also noch die Nummer mit dem gefressen werden und da Allen stink faul war und Leo kurze Beine hatte waren ihre Chancen nicht all zu schlecht. So darf ich nicht denken, es muss doch eine Möglichkeit geben alle zu retten! Klar, wenn sie Zaubern könnte wäre die Sache gegessen. Sie würde dem Vieh einfach einen rießen Eiszapfen verpassen, oder es mit Wasser bespritzen und dann das flüssige Nass gefrieren lassen. Ach ja es gäbe so viele Möglichkeiten! Hatte sie nicht mal von Artefakten gelesen, die einem Magier es erlaubten die Macht von diesen Anzuzapfen und dadurch fast unendlich zu Zaubern? Wird Zeit das ich mir so was mal besorge. Selbst wenn es solche Dinge nie wirklich gegeben hat! Ja, auch die Elfischen Aufzeichnungen war ab und an ungenau und da vermischte sich schon mal Legende und Geschichten mit der Vergangenheit. Leider würde sie aber auf ihrer Flucht nicht auf so was stoßen und alleine deswegen war sie schon aufgeschmissen.
Als Leo, der scheinbar irgendwann die Führung übernommen hatte, dann stolperte hatte er auch gleich ein anderes, fast gleichgroßes Wesen an seiner Seite. Als Claire dazu kam blieb ihr keine Zeit  für große Erklärungen oder Vorstellungen. Ihre Sicht verschwamm schon leicht durch die Furcht und das Adrenalin und so blickte die Zauberin nur kurz zu der Gnomin. Wenigstens das erkannte sie. „Du hast nicht rein zufällig eine Armee um das Ding platt zu machen oder?“ fragte Claire total außer Atmen und blickte sich einmal um. Auch der Mensch war fast da und rief irgendwas, während die Gnomin ihren männlichen Rassenkollegen eine semmelte.
Doch noch während Allen schrie sah Claire was hinter ihm passierte. Das Monstrum, dass nur wenige Meter an den Mann herangekammen war rutschte auf einmal ab. Von ihrem Blickwinkel konnte Claire es nicht richtig erfassen, aber scheinbar hatte der weiche Boden nachgegeben und die Füße sanken auf einer Seite in das Wasser. Das Monstrum blieb stecken und bäumte sich auf, erhob seine mächtigen Scheren und dröhnte dumpf während es seitlich wegkippte. „Was zur...“ und schon passierte es, das mächtige Monster bekam zu stark schlagseite und rollte auf den Rucken, wo es dann laut rummorend blieb. Das Wasser scheinbar nicht tief genug um zu versinken und so blieb das Monstrum hilflos wie eine Schildkröte auf seinem eigenen Rücken.
Claire raubte der Anblick der Atem, war die Gruppe soeben wirklich dem sicheren Tod umgangen? Und dann auch noch so Trivial?! „Ich denke nicht das wir uns jetzt schon ausruhen sollten!“ kam es von Claire, der es nur recht war, dass in all dem Trubel bisher niemand ihre Haare ansprach. „Lasst uns besser gleich weiter.“ damit blickte sie noch zu der Gnomin. Die würde besser erst mal mitkommen, wenn sie klug war. Claire hatte nichts dagegen, im Moment hatte sie mehr Angst davor, dass das Monstrum sich wieder aufrichtete, als davor überfallen zu werden.
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Re: Sumpfige Ebenen

Beitrag von Leo am Sa Jun 28, 2014 10:06 pm

Leo traute seinen Ohren nicht so ganz. ‚Toll hast du’s gemacht‘?! Wie bitte? Seine Gnomenkollegin konnte offenbar weder vernünftige Fallen stellen, noch sich benehmen, sonst wäre sie nicht so unhöflich und hätte sich statt ihn anzumotzen schnellstens entschuldigt. Wenigstens nannte sie ihren Namen von selbst, dann musste er nicht erst nachfragen. Weniger Gespräch war immer gut, erst recht, wenn er in Stresssituationen nachdenken musste. So wie jetzt … der Buchabsatz erschien immer deutlicher vor seinen Augen …
… und verschwand mit einem Mal abrupt, als ihm ein Drahtsein ins Gesicht peitschte. Verdammte Scheiße. Er würde sie tatsächlich erwürgen müssen. Diese Gnomin war eine Gefahr für ihre Umwelt, eine Gefahr um Leib und Leben! Vornehmlich sein eigenes. Warum musste er eigentlich immer nur auf Vollfreaks treffen?! Er gab einen unartikulierten Schmerzenslaut von sich, dann schnaufte er, um seinen Ärger zu zeigen, befreite sich selbst und rappelte sich rasch hoch. Und runzelte die Stirn. Was war mit Claire schon wieder los? Stand ihnen der Tod schon so nahe bevor? Wenn er sich doch nur besser an dieses verdammte Buch erinnern könnte!
Leo drehte sich langsam um – und hätte beinahe (beinahe!) gelacht, als er das Bild hinter sich zu Gesicht bekam. Ernsthaft? Eine Krabbe, die zu dumm war durch einen Sumpf zu laufen? So was sah man sicher nicht alle Tage … aber das war die Chance, mit dem Leben davonzukommen!
Sagen musste er das wohl nicht extra. Wer weiterleben wollte, würde schon hinterherkommen. Leo sprintete wortlos los.

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Re: Sumpfige Ebenen

Beitrag von Zalona am So Jun 29, 2014 8:57 am

Dann ging alles recht schnell. Plötzlich kam ein Kerl mit weißen Haaren und scheinbar verwirrtem Gemüt auf sie zu gelaufen und versuchte ihr mitzuteilen, dass sie rennen sollte...klar, was sonst. Dieser flitzte jedoch daraufhin einfach weiter. Dazu gesellte sich noch eine Frau mit tiefschwarzen Haaren, die am Ende ihrer Nerven war. Doch was dann passierte rettete den Tag, die Krabbe stürtzte. Und da snicht zu knapp. So auf den Rücken würde sie sicherlich erst einmal gar nicht machen können und wäre im Fall, 'Ich fress euch alle auf und ihr werden jämmerlich kreperien' schonmal raus. Einen grimmigigen Blick kassierte sie jedoch noch von ihrem Gnomkollegen bevor dieser ebenfalls das weite ergriff, verständlicherweise.
Zalona schloß sich einfach mal der Situation an und rannte immernoch völlig besudelt mit. Mit ihren kleinen Beinen rutschte sie immer mal wieder zu Seite auf dem unebenen Untergund. Schlechtes Terrain für ihre Beschaffenheit. "...hey Leute...ich weiß nicht wie's euch geht, aber ich bin Zalona und..." , waraufhin sie kurz nach hinten schaute "...warum rennen wir eigentlich so, das Vieh hat doch eh keine Chance mehr...", rannte jedoch weiter. Da war sie ja auf einen bunten Haufen von Leuten gestoßen, ob das alles so gut gehen würde. Doch daran musste sie sich erst einmal keine Gedanken machen, Hauptsache in Sicherheit kommen. "...ach, und sorry wegen dem Seil, scheiße gelaufen...", zwinkerte sie dem anderen Gnom etwas beschämt zu. Die Krabbe in ihrer Misslage entfernte sich immer weiter und weiter hinten konnte man schon sehen, wie der Sumpf scheinbar endetet, könnte jedoch auch nur eine Lichtung sein. Egal, schnurrstracks darauf zu rennen war besser als umzudrehen...
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Re: Sumpfige Ebenen

Beitrag von Allen am So Jun 29, 2014 2:46 pm

Allem Anschein nach war seine Hilfe nicht nötig. Das lag weniger daran, dass die beiden nicht feststeckten oder irgendwas, sondern eher daran, dass das Krabbentier sich erfolgreich auf den Rücken legte. Im ersten Moment konnte Allen das kaum fassen, was man daran erkannte, dass ihm der Mund aufklappte und nicht mehr zuzugehen schien.  Die Krabbe, die sie beinahe alle in den Tod gerissen hätte, blieb im Moor stecken?! So wie Allen das vorhin beinahe gemacht hätte? Hahahahaha, oh Gott! Das war echt unglaublich. Allen konnte sich ein breites, schadenfrohes Grinsen nicht verkneifen, stellte sich spottend hin  und zeigte mit seinem Finger auf das Vieh. „Hahahahaha“, lachte er lautstark. „Das hast du nun davon!“, gab er provokant von sich. Er wollte gerade dazu ansetzen, noch  eine weitere Bemerkung von sich zu geben, als die Gruppe schnurstracks an ihm vorbeieilte. Offensichtlich wollten sie auf Nummer sicher gehen und eine große Entfernung zwischen sich und der Kreuzkrabbe schaffen. Aber unbedingt alleine hier zurückbleiben und dumme Sprüche klopfen, musste Allen jetzt auch nicht unbedingt. Darum machte er Kehrt und folgte seiner Gruppe hinterher. „Wuhuhuuuuuu“, jubelte er lautstark. „Wir haben es geschafft!“ Keine Ahnung, wo er plötzlich wieder die Kraft her nahm, um so laut solche Töne zu spucken. Vermutlich war es die Erleichterung, die sich in ihm breitmachte, die dafür sorgte, dass er seinen schwindenden Sorgen Luft machen musste. „Wir sind einfach die Besten, --- “ Weiter kam Allen nicht, denn da trug er schon die Konsequenzen für seine Unachtsamkeit. Er rutschte aus, landete mit dem Gesicht voraus im Schlamm und rutschte aufgrund der Geschwindigkeit, die er draufhatte, noch mindestens drei Meter weiter. Der ganze Schlamm bildete vor ihm einen Haufen, den er mit seinem Gesicht immer weiter aufhäufte, bis er schlussendlich zu liegen kam.
Er blieb kurz liegen, bis ihm auffiel, dass das Atmen schwer fiel, und er setzte sich schwer atmend auf, schnappte tief nach Luft und befreite zugleich sein Gesicht von dem Matsch. „Pfui“, maulte er. „Ich hab mir mein Frühstück ein bisschen nahrhafter vorgestellt“, gab er zu. Nur leider waren seine Augen nach wie vor von Schlamm eingehüllt und er konnte nicht wirklich was sehen. Bis er diese mit seinem Ärmel befreien konnte, der selbst auch komplett in Dreck gehüllt war, dauerte es so seine Zeit. Er konnte nur hoffen, dass seine Gruppe auf ihn wartete und nicht versehentlich zurückgelassen hatte!
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Re: Sumpfige Ebenen

Beitrag von Claire am So Jun 29, 2014 11:02 pm

Menschilein lacht sich schlapp, Gnom M übernahm die Führung bei der Flucht und Gnom W stellte sich vor. Alles lief wie am Schnürrchen, wenn man es bedachte wie die Situation ausgehen hätte können. Glücklicherweise war Leo sofort darauf eingegangen weg von dem Vieh zu kommen. Wer wusste welches Viehzeug von dem Gebrüll der Bestie angelockt wurde. Entsprechend sah Claire auch zu Allen, der unweit von ihr lief. „Psssth.“ machte sie zu dem sich überschwänglich freuenden Menschen. „Oder willst du den ganzen Sumpf gegen uns Aufbringen?“ fragte Claire rethorisch, während sie sich eine schwarze und vom Schlamm verklebte Strähne aus dem Gesicht fischte. Ein Königreich für ein Bad. Tja Claire, das bekam man in der Wildnis nur leider nicht. Zudem dass bisher immernoch niemand gefragt hat warum aus dem Matschbraun kein weiß hervorlugt. Das sie eine Magierin war konnte sie der Gruppe vielleicht nicht verheimlichen, aber das ihre so schöne Haarpracht rabenschwarz wurde, das musste niemand wissen. Immerhin könnte so jemand mit solchem Wissen ungefähr abschätzen wann Claire absolut Wehrlos war. Es war ja nicht so als würde sie Leo zutrauen ihr etwas antun zu wollen, aber Hilflos zu sein ist und bleibt ein echt blödes Gefühl. Vor allem wenn man es so offen mit sich herumschleppen musste. Vater hätte mir beibringen sollen wie man mit einem Brotmesser einen Bullen kastriert! Tja liebe Claire, als echte Kampfmagierin wäre dir der Patzer mit dem Eiszapfen auch nicht passiert! Ich sollte mich bei Leo entschuldigen. Also für das mit dem beinahe Zerquetscht werden und so.
Aber bis dahin war Zeit. Mit der sich legenden Angst hatte sich auch Claires Sicht gebessert und so vernahm sie noch die Vorstellung von dem fremden Gnom. „Mein Name ist Claire, schön dich zu treffen.“ kam es etwas schweratmig von der Magierin. Sie war noch immer nicht zum Sportass geworden aber so lange die kurzbeinigen Gnome und der bewegungsfaule Mensch nicht schlapp machten verbot es sich auch Claire.  Doch die Gnomin stellte noch eine weitere Frage. „In dem Sumpf ist sicher schlimmeres als unser Freund von eben und wenn das Vieh so rumbrüllt muss dass das halbe Moor aufgeschreckt haben.“ Gut damit konnte Claire schon mal sagen dass die neue Gnomin auch keine Survivalspezialistin war. Wieso musste überhaupt Claire diesen Part übernehmen? Sie war doch nur eine einfache Magierin, die von Stadt zu Stadt pendelte. Konnte doch nicht sein, dass sie inmitten von den hochintelligenten Gnomen und den Improvisionskünstlern von Menschen die einzige Vernunftbegabte war.
Doch noch während Claire sich Gedanken darüber machte brüllte Allen mal weiter munter durch die Gegend, ehe er im wahrsten Sinne des Wortes den Dreck der Vorauseilenden fressen musste. Irgendwie hat er es ja verdient. Kam es der Zauberin, der dieser Gedanke allerdings sofort wieder leid tat. Allen konnte sicher am aller wenigsten etwas dafür, dass er so war wie er war. Irgendwie überdreht, laut und quirlig. Wenn man dann noch bedachte, dass er alleine in dem Gasthaus war und scheinbar so dringend auf Freundschaftssuche war, dass er sofort bei diesem Abenteuer dabei war...
Also blieb Claire unweit des Menschen stehen um ihn die Hand zu reichen, damit er eine hilfe beim Aufstehen hat. „Ich denke auch wir sind weit genug weg.“ Besorgt sah Claire in die Gruppe. Diese Aktion soeben hätte wirklich blutig enden können. „Ist auch jeder Heile?“ hatte sie das eben schon gefragt? Claire war sich unsicher, doch glaubte sie nicht. Die Angst hatte ihre Erinnerungsgabe irgendwie weich geklopft. An Einzelheiten wollte sie sich aber auch nicht erinnern.
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Re: Sumpfige Ebenen

Beitrag von Zalona am Mo Jul 21, 2014 9:19 pm

Die Gruppe rannte noch ein Stückchen weiter da hörte Zalona den einen Kerl hochmütig rumbrüllen, "Ja. Klasse. Und du hast nochmal was dazu beigetragen?!", rief sie nur hinter sich. Gleich mal unbeliebt bei einzelnen machen, super Idee. Doch was dann geschah gefiel ihr doch ziemlich. Der Typ legte erst einmal eine schlitterpartie im Matsch hin. Die Gnomin wusste genau, dass die Krabbe mitlerweile weit genug weg war und sie sah die Schwarzhaarige auch schon zu ihm hinflitzen, also keinerlei Gefahr. "Haha! Wie gut ist das denn?! So wirst du auch nicht automatisch wie wir Gnome aussehen, Freundchen.", kam es scherzhaft und in schallendem Gelächter von ihr.
Die Unbekannte stellte sich mit Claire vor "...Tag'chen, kanns't mich Lona nennen. Ich mag dich, glaub' ich...ähh nicht falsch verstehen!", sprach sie fröhlich und knuffte Claire noch zum Schluss freundschaftlich gegen die Schulter.
Das nächste Ziel was anstehen sollte, müsste auf jeden Fall ein See, oder ein Fluss oder weiß der Geier was sein. Nur auf irgendeine Art und Weise sich waschen und den Schlamm los werden. Wenn dieser nämlich erst einmal verkrustet und zu tief in die Kleidung einzieht dann...Wasser musste her! "Leute? Wir sehen auch wie Grütze. Büäh.", schüttelte sie sich am ganzen Körper. "...können wir bitte, bitte zum nächsten Gasthaus? Danke.", quängelte sie. "Der Kollege da drüben hat auch schon lange kein schneeweißes Haar mehr.", zeigte sie in Richtung dem noch unbekannten Typen. Irgendwie kam ihr die ganze Kiste sowieso etwas komisch vor. Das weißhaar schien etwas tollpatschig, die Frau stark und der Gnom, naja...man beschmutzte nicht sein eigenes Nest also war er...ok. Allgemein hatte die Technikerin aber einen ganz anderen Gedankengang. Sie hatte mal davon gelesen das es unter Magiern oft ungewönliche Haarfarben gab. Der Kerl war doch nicht einer von diesen mit Lichteffekten - werfenden Typen. Davon mal ab waren die eigentlich nicht so auf den Kopf gefallen, weil meist schon eine hohe Grundintelligenz vorhanden war. Aber es gibt ja bekanntlich bei allem Ausnahmen. Daher entschloss sie sich das Ganze im Stillen mal ab sofort genauer zu betrachten.
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Re: Sumpfige Ebenen

Beitrag von Allen am Sa Aug 23, 2014 4:11 pm

Allen saß nach wie vor im Schlamm und versuchte, sich die Augen frei zu wischen. Es stellte sich zwar als eher zähes Unterfangen heraus, aber schlussendlich gelang es ihm doch. Und kaum hatte er seine freie Sicht wiedererlangt, blinzelte er überrascht Claire entgegen.
Claire, die Einzige, die sich spöttische Kommentare verkniff, die Einzige, die auf ihn zuging und die Einzige wahre Freundin, die ihm aufhalf! Sie war einfach so … hilfsbereit… freundlich… entgegenkommend... frühsorglich... und nett!  So ein kameradschaftliches Verhalten freute Allen sehr und beim Gedanken daran wurde ihm richtig warm ums Herz. Er war bemüht, nicht sofort in Tränen auszubrechen. Dieser Moment war einfach zu rührend. Aber nein… nein, nicht weinen, Allen!, ermahnte er sich selbst. Er hatte wirklich Glück, dass er sich so gut unter Kontrolle hatte und so blieb es nur bei dem einen peinlichen Sturz in den Schlamm. Durch Tränenvergießen musste er dem Ganzen nun wirklich nicht noch die Krone aufsetzen…
Aber oh, er hatte durch das ganze Gefühlchaos ganz vergessen, Claires Hilfe endlich anzunehmen. Also griff er nach der Hand der Magierin und ließ sich auf die Beine ziehen. „Danke“, meinte er peinlich berührt und schaute sie respektvoll an. … oh Mann, ihm war gar nie aufgefallen, wie cool sie eigentlich war! Nur schade, dass sie alle von Schlamm eingehüllt waren, das zerstörte vor allem Claires Coolness ein wenig. Aber am schlimmsten hatte es wohl eindeutig ihn selbst getroffen! Bis auf seine Augen schien echt nichts mehr die Farbe zu haben, die es eigentlich haben sollte. Echt krass sowas…  er hatte sich in seinem ganzen Leben noch nie so schmutzig gefühlt wie heute. Aber der Gruppe schien das auch schon aufgefallen zu sein. Nachdem Zalona den Vorschlag einbrachte, ein Gasthaus aufsuchen zu wollen, schoss Allens Arm sofort in die Höhe. „Ich unterstütze diesen Vorschlag!“, rief er begeistert. „Kleiner Zwerg, ich mag dich jetzt schon! Und bevor ich es vergesse…mein Name ist übrigens Allen!“ Ein breites und fröhliches Grinsen zierte sein Gesicht. "Freut mich, dich kennenzulernen!" Neue Leute kennenzulernen war echt was Tolles. Vor allem dann, wenn sie in Häuser wollten, in denen es ein Bad gab… und Essen!
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Re: Sumpfige Ebenen

Beitrag von Claire am So Sep 14, 2014 9:26 pm

Die Neue machte sich sogleich unbeliebt als sie Allen auslachte und ihn als möchtegern Gnom verspottet. Dabei war das technisch versierte Völkchen doch eigentlich so stolz auf seine Herkunft.
Dann stellte sich die Fremde auch vor. Lona, ein ungewöhnlicher Name, aber gut nachdem sie einen Allen in der Gruppe hatten schien der Name gar nicht mehr so merkwürdig. Doch die Frau sprach noch einigen unsinn und boxte Claire auf die Schulter. Die Stirn der Elfin hingegen kräuselte sich sichtbar. „Und das nachdem wir zu Begrüßung gleich Monster angeschleppt hatten?“ Versuchte Claire das komische gebärden mit einen Witz zu überspielen.
Doch das Verhalten ging weiter und Lona schmiss mit Wörtern wie Grütze und Kollege um sich, was der Eismagierin irgendwie komisch vorkam. Vielleicht irgendein Gnomischer Dialekt... Überlegte sich die Magierin, auch wenn sie sich ziemlich sicher war, dass das kein sehr hoch angesehener Dialekt sein konnte. Vielleicht Arbeiterklasse? Aber was machte sojemand dann hier mitten in der Pampa? Sicherlich hat sich Lona verlaufen.
Doch eben jenes verlaufene Gnomenmädchen wurde soeben als Zwerg betitelt. Hatte Claire nicht irgendwo gelesen das Gnome auf solche Themen eher empfindlich reagierten? „Das Problem wird nur sein Gasthaus zu finden. Wir sollten schauen ob wir hier irgendeine Markante Stelle finden können, die uns bei der Orientierung helfen, oder weiß einer von euch noch wo wir genau sind?“
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Re: Sumpfige Ebenen

Beitrag von Zalona am Di Sep 16, 2014 5:38 pm

"Zwerg?! Pass auf das du nicht im nächsten Gasthaus morgens mit 'nem Schraubenschlüssel im Hintern aufwachst, tz.", wand sie sich empört von ihm ab. Im allgemeinen Sprachgebrauch könnte man meinen, dass Gnome und Zwerge das selbe waren, doch alleine von der Definition her waren Zwerge größer. Außerdem geht man ja auch nicht bei und sagt zu Elfen, Baumschmuser, falsch ist falsch.
"Hee Claire nicht so ernst...", kicherte sie sie an. "...ich meine hey, sieh's positiv, wir haben alle was aufregendes erlebt, stimmt's Allen?", wobei ein breites grinsen hinter sie ging zu dem Schmutzkind.
Doch wo Claire auf die Orientierung hinwies, hatte sie schon ganz Recht, warscheinlich wusste keiner der Gruppe wo sie waren. Allen war sowieso zu verwirrt in Zalonas Augen, ihr gnomischer Neuling war schon die ganze Zeit ruhig gewesen und naja Claire, Claire war wohl die einzige mit der man noch an einem Strang ziehen könnte, "hmm weiß nicht...jedenfalls schau mal da hinten!", wobei sie mit dem Finger weit nach vorne zeigte, "...da läuft ein Fluss oder sowass und die Sumpfpampe hört da auch auf. Ich würde sagen wir machen da mal alle eine kurze Katzenwäsche und dann gehts weiter. Auf gehts!", lief sie, was irgendwie etwas witzig aussah, mühsam schnell von der Gruppe vor in Richtung des kühlen Nasses.
An dem Bach grenzte eine Art Höhle, wer weiß was das nun schon wieder war. Zalona hingegen machte sich erst einmal keine Sorgen darum, wobei sie versuchte mit einem Lappen dürftig ihre Kleidung abzuwischen. Einmal den Kopf unterwasser, wieder hoch und kräftig geschüttelt, "Hach! Ist das angenehm!", schaukelte sie ihren Kopf noch nach links und recht, um das Wasser aus den Ohren herrauszubefördern. Dann schaute sie sich kurz um, "Leute wisst ihr was das da ist? Wenn ich mir so den Himmel anschaue wird es bald regnen, vielleicht sollte wir da erst einmal Schutz suchen.", wobei ihr Blick durch den bewucherten Eingang ging.

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Re: Sumpfige Ebenen

Beitrag von Allen am Fr Sep 26, 2014 1:25 am

Ups!
Allen wollte das kleine Menschchen wirklich nicht beleidigen. Woher sollte er auch wissen, dass es Unterschiede zwischen Zwergen, Gnomen und … Feen gab?! Für ihn waren die kleinen Wesen, die man einpacken und mitnehmen konnte, einfach allgemein als Zwerge bekannt. … Nachdem er aber nicht vorhatte, wirklich eines Tages mit einem Schraubenschlüssel in irgendwelchen Körperöffnungen aufzuwachen, nahm er sich vor, den Unterschied mal zu lernen. Irgendwann, wenn er grad dazu kam! Zu dem Thema äußerte er sich jedenfalls nicht, schließlich neigte Lona dazu, in frischen Wunden herumzutreten. Ja ja, ganz spaßig war das…, dachte er grummelig. Allen mochte zwar viel aushalten, aber von Kopf bis Fuß mit Schlamm eingehüllt zu sein, gehörte nicht unbedingt zu seinen Vorlieben.
Das Thema Gasthaus konnte er sich in der Zwischenzeit wohl auch abschminken, aber immerhin schien es trotzdem eine Möglichkeit zu geben, ein Bad zu nehmen: der Fluss! „Oh Mann, ich glaubs nicht! WASSER!“, rief Allen erfreut und sauste auf den Fluss zu. Dann hüpfte er in das Wasser, setzte sich auf den Grund des Flusses, tauchte sich vollständig unter und genoss die Tatsache, dass sich sämtliche Schlammklumpen von ihm lösten. Haaaach, so ließ es sich leben!
Nach kurzer Zeit tauchte er wieder auf, fühlte sich gleich wesentlich awesomer als vorher und grinste seine Teammitglieder fröhlich an. Man erkannte nämlich tatsächlich seine Haarfarbe wieder!
Zu guter Letzt äußerte sich Lona zum Wetter. Allen warf einen Blick nach oben und bemerkte die grauen Wolken. „Ach, das bisschen Wasser schadet ganz sicher nicht!“, meinte er, während er da saß und plantschte. „Ich war zwar bis vor kurzem noch aus Schlamm, aber deswegen bin ich noch lange nicht aus Zucker!“
Außerdem, aber das gab er nur ungerne zu, fand er den Höhleneingang mehr als nur gruselig. Es war ihm am liebsten, wenn sie darum einen großen Bogen machen konnten. Nur falls seine Freunde beschließen sollten, die Höhle doch zu betreten, würde er auch nicht alleine hier zurückbleiben wollen. … lieber gemeinsam in einer Höhle leiden als alleine durch die Gegend sträunen! So lautete die Devise.

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Re: Sumpfige Ebenen

Beitrag von Claire am So Sep 28, 2014 9:28 pm

Nachdem Allen wieder mal etwas dummes gesagt hatte kam von Lona auch gleich das nette Angebot von verschiedensten Kleinteilen und anderen Werkzeug sexuell belästigt zu werden. „Also ich denke nicht, dass wir uns gegenseitig drohen sollten, wenn wir voneinander abhängig sind.“ Und das waren sie im Moment alle. Claire konnte nicht Zaubern, Zalona war so dürr, dass man schon bei einem etwas stärkeren Wind Angst haben musste dass die gute wegflog und Allen... naja Allen war Allen. Von Leo kam auch irgendwie nichts nützliches, dabei war es doch seine Rassenangehörige. Müsste er nicht irgendwas kennen um die Frau zu beruhigen?
Sie hingegen freute sich lediglich über das erlebte und nannte es etwas spannendes. Hätte ich meine Magie zur Verfügung gehabt wäre das nicht derart Spannend geworden. Da glaub mal dran! Claire war vielleicht keine Kämpferin, aber wenn es etwas gab womit sie sich auskannte, dann war es ihre Magie. Zwar war vieles von dem Wissen und das meiste was damit einherging für so einen Kampf nicht nötig, aber hey, vielleicht konnte sie das Wissen ja mal in einem eigenen Buch niederschreiben und damit jemanden erschlagen!
Doch schon machte Lona die Gruppe auf das Wasser aufmerksam und ehe sich Claire versah waren die 4 auch schon am Wasser und Allen plantschte Vergnügt. Claire machte es ihm gleich, auch wenn sie nicht Hals über Kopf sich in das flüssige Nass wagte und sich erst mal das Gebiet besah. Die Höhle fiel ihr auch auf, eben so wie diese vollkommen andere Umgebung als noch im Sumpf. Lediglich der Geruch, der war noch vorhanden. Allerdings konnte das auch daran liegen, dass Claire selbst aussah wie so ein lebendiges Matschmonster.
So gönnte sie sich an einer relativ flachen Stelle in das Wasser zu gehen und erst einmal ihre Flaschen für die Reise aufzufüllen. Dann tauchte auch Claire unter und zufrieden stellte sie fest, dass der flüssige schlamm sich schnell abwaschen ließ. Nicht nur das, als sie absolut Nass auftauchte hatte Claire auch schon die erste weiße Strähne wieder im Gesicht hängen. Nur noch einpaar Stunden und sie würde wieder stark genug sein um sich anständig zu wehren. Dennoch ging Claire aus dem Wasser und nutzte ihre Magie um das Wasser aus ihren Stoff und Fell zu drücken. Und neben sich landen zu lassen. Für die anderen musste es aussehen als würde ein Föhn von innen hinaus das Wasser schlichtweg wegblasen. Doch die ersten Disskusionen gingen schon wieder los. Claire sah sich nun auch die Wolken an. „Es sieht nicht nur nach Regen aus. So dunkel wie es auf einmal aufzieht müssen wir mit einem Sturm rechnen.“ kam es von der Magierin und das erste grollen, das vom Wind herangetragen wurde schien die Magierin bestätigen zu wollen. „Also harren wir hier drausen aus, oder...“ Dabei blickte die Eismagerin zu der Höhle. „Da könnten allerdings wilde Tiere drinnen sein.“ Lust sich mit Wölfen zu schlagen, nur um in einer stinkenden Höhle zu übernachten hatte Claire keine, aber eine andere Wahl würde man wohl kaum haben, außer natürlich man wollte unter den Bäumen Schutz suchen, was so gar keine gute Idee schien.

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Re: Sumpfige Ebenen

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